Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Mittwoch, 21. Oktober 2020 10:16 Uhr
Kreis Höxter: Acht neue Coronafälle seit gestern - 7-Tages-Inzidenz bei 25,67
Dienstag, 20. Oktober 2020 10:56 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Zahl der Coronainfizierten im Kreis Höxter ist in den vergangenen vier Tagen von 36 auf 45 aktive Fälle angestiegen, dies geht es auch den aktuellen Zahlen des Kreisgesundheitsamts hervor. Insgesamt stieg die Zahl der Coronafälle seit Anbeginn der Pandemie von 481 auf 495 – die Zahl der Genesenen stieg von 426 auf 431. Der 7-Tages-Inzidenz liegt zurzeit bei 22,1.

Infektionen in der Übersicht (in Klammern Anstieg seit dem 16. Oktober): Bad Driburg 15 (+8), Beverungen 1 (+1), Borgentreich 5, Brakel 11 (+2), Höxter 6 (+1), Marienmünster 0, Nieheim 0, Steinheim 2 (-1), Warburg 3 und Willebadessen 2 (-2).

Dienstag, 20. Oktober 2020 10:27 Uhr

Kreis Höxter (red). Wegen steigender Infektionszahlen können sich Arbeitnehmer im Kreis Höxter bei leichten Atemwegserkrankungen ab sofort wieder bis zu sieben Tagen von ihrem Arzt am Telefon krankschreiben lassen. Das teilte gestern die AOK NordWest mit. Diese Sonderregelung ist zunächst bis zum 31. Dezember befristet. Eine entsprechende Regelung gab es bereits in der ersten Hochphase der Corona-Pandemie von Anfang März bis Ende Mai.

„Die telefonische Bescheinigung der Arbeitsunfähigkeit (AU) ist jetzt wieder möglich. Voraussetzung ist jedoch, dass es sich um leichte Beschwerden der oberen Atemwege handelt“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner. Damit können Patienten im Verdachtsfall zu Hause bleiben und müssen nicht wegen der bloßen Attestierung einer Arbeitsunfähigkeit extra eine Arztpraxis aufsuchen. „Damit soll gleichzeitig das Risiko für eine Ausbreitung des Virus reduziert werden“, so Wehmhöner. Wenn in diesen Fällen ein Coronavirus-Test gemacht werden soll, sagt der Arzt dem Patienten, wo sich dieser testen lassen kann. Wird dafür eine Überweisung benötigt, schickt die Praxis diese per Post. Bei fortdauernder Erkrankung kann die Arbeitsunfähigkeit einmal um weitere sieben Kalendertage telefonisch verlängert werden.

Die Arztpraxis sendet die AU-Bescheinigungen für den Arbeitgeber und die Krankenkasse nach telefonischer Krankschreibung direkt an den Versicherten. Der Versicherte muss die elektronische Gesundheitskarte nicht vorlegen. Es reicht, der Arztpraxis die Versichertendaten per Telefon und die Krankenkassen-Mitgliedschaft mündlich zu bestätigen. Bei Patienten, die der Arztpraxis ohnehin schon bekannt sind, übernehmen die Ärzte die Daten aus der Patientenakte.

Schnell, sicher und einfach geht es auch online: Viele Versicherte nutzen inzwischen die Angebote des Online-ServiceCenters www.nordwest.meine.aok.de. Das Portal bietet ein persönliches digitales Postfach, über das die Nutzer mit ihrer AOK NordWest sicher kommunizieren können. So können sie ganz bequem von zu Hause aus zum Beispiel die Krankmeldung mit dem Smartphone abfotografieren und die Bilddatei hochladen und sicher an die AOK NordWest übermitteln. Auch können Formulare heruntergeladen, eine neue elektronische Gesundheitskarte angefordert, Rechnungen eingereicht, Versicherungszeiten abgefragt, persönliche Daten geändert und Unterlagen elektronisch angefordert werden. Mobil geht es mit der ‚Meine AOK-App‘. Mit der integrierten Scan-Funktion werden Papierdokumente mit der Smartphone-Kamera einfach und schnell digitalisiert und hochgeladen.

Foto: AOK/hfr

Freitag, 16. Oktober 2020 11:30 Uhr

Kreis Höxter (red). Deutschlandweit und auch im Kreis Höxter steigen die Coronazahlen zurzeit deutlich an. Nachdem gestern 28 Fälle vonseiten des Kreisgesundheitsamts gemeldet worden sind, stieg die Zahl der Covid-19-Fälle im Kreisgebiet in nur 24 Stunden auf 36 Fälle an! Der 7-Tages-Inzidenz stieg von 15,5, auf 18,54. Insgesamt sind aktuell 481 (gestern: 472) bekannt. Die Zahl der bisher Genesenen liegt bei 426 (gestern: 425). Weiterhin sind 19 Personen verstorben. Entgegen unseres ersten Berichts gibt keine 11 neuen Fälle in Marienmünster - hier wurde ein Wert falsch übernommen. Die Redaktion bittet dies zu entschuldigen.

Infektionen in der Übersicht (in Klammern Wert von gestern): Bad Driburg 7, Beverungen 0, Borgentreich 5, Brakel 9, Höxter 5, Marienmünster 0, Nieheim 0, Steinheim 3, Warburg 3 und Willebadessen 4.

Donnerstag, 15. Oktober 2020 11:04 Uhr

Kreis Höxter (red). Der Kreis Höxter hat am heutigen Donnerstagmorgen die neuen Coronazahlen für den Kreis Höxter veröffentlicht und demnach ist die Anzahl der aktiven Coronainfektionen binnen einer Woche um mehr als den doppelten Wert angestiegen! Waren vergangenen Donnerstag 12 aktive Infektionen bekannt, sind es heute 28 Fälle. Damit einhergehend ist der 7-Tages-Inzidenz auf 15,5 angestiegen. Insgesamt sind aktuell 472 Fälle bekannt - vergangenen Donnerstag waren es 449. Die Zahl der bisher genesenen liegt bei 425. Weiterhin sind 19 Personen verstorben.

Infektionen in der Übersicht:

  • Bad Driburg 7
  • Beverungen 0
  • Borgentreich 5
  • Brakel 3
  • Höxter 3
  • Marienmünster 0
  • Nieheim 0
  • Steinheim 4
  • Warburg 3
  • Willebadessen 3
Blaulicht
Dienstag, 20. Oktober 2020 13:33 Uhr
Zwei Brände in Steinheimer Tiefgarage
Montag, 19. Oktober 2020 14:18 Uhr

Kreis Höxter (red). Am Sonntag, 25. Oktober, findet der Tag des Einbruchs statt. Landesweit werden dazu unterschiedliche Aktionen gestartet/durchgeführt. Die Polizei Höxter wird an diesem Tag eine „Telefonaktion“ anbieten. Unter der Rufnummer 05271/962-1351 ist der Fachberater zum Einbruchschutz, Kriminalhauptkommissar Gilbert Schulte, in der Zeit von 10 bis 16 Uhr erreichbar. Fragen zum Umbau, Neubau bzw. zur Objektsicherung können gestellt werden. Es können auch Termine zur Fachberatung an einem anderen Tag „vor Ort“ vereinbart werden. Eine komplette Beratung dauert gut zwei Stunden und ist ein kostenfreier Service der Polizei. Tenor der polizeilichen Fachberatung ist: Mechanik vor Elektronik. Die teilweise irreführende Werbung „Schützen Sie sich vor Einbruch durch Alarmtechnik“ wird unter anderem ins rechte Licht gerückt.

Foto: Kreispolizeibehörde Höxter

Sonntag, 18. Oktober 2020 11:36 Uhr

Nieheim (red). Am Freitag, dem 16. Oktober gegen 18.55 Uhr kam es in Nieheim in Höhe des Gewerbegebietes "Alersfelde" zu einem Verkehrsunfall mit Flucht. Nach Ermittlungen der Polizei befuhr ein unbekannter Fahrzeugführer die "Bredenborner Straße" aus Richtung Nieheim kommend und beabsichtigte nach rechts in die Straße "Alersfelde" einzubiegen.

Dabei überfuhr er die dortige Verkehrsinsel und zerstörte ein auf der Verkehrsinsel befindliches Verkehrszeichen. Ohne sich um den entstandenen Sachschaden zu kümmern, setzte der Fahrzeugführer seine Fahrt fort. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 800 Euro. Wer kann Hinweise auf den Verursacher geben? Hinweise an die Polizei Höxter unter 05271/9620.

Freitag, 16. Oktober 2020 11:50 Uhr

Kreis Höxter (red). Am Freitagmorgen, 16. Oktober 2020, mussten die Beamten der Kreispolizeibehörde Höxter insgesamt sechs Unfälle mit Wildbeteiligung innerhalb von 90 Minuten aufnehmen. Die Unfälle ereigneten sich von 6:20 Uhr bis 7:50 Uhr und verteilen sich gleichmäßig über alle Gebiete des Kreises. Ein siebter Wildunfall ereignete sich gegen 09:30 Uhr. In allen Fällen entstand Sachschaden, Personen wurden nicht verletzt. Die Polizei appelliert daher an alle Autofahrer, vor allem in Waldgebieten besonders aufmerksam zu fahren.

Montag, 12. Oktober 2020 10:45 Uhr

Bergheim (red). Am Samstagnachmittag ist kurz vor Bergheim ein Motorradfahrer auf einer Ölspur ausgerutscht und gestürzt. Der 44-jährige Zweiradfahrer befuhr die außerhalb von Bergheim gelegene Landstraße 616, er war zuvor von der Bundesstraße 252 kommend in Richtung Bergheim eingebogen. Kurz nach der Einmündung auf die L616 überholte er einen 33- jährigen vor ihm befindlichen Pkw-Fahrer.

Mutmaßlich aufgrund auslaufenden Betriebsöls aus seinem eigenen Fahrzeug rutschte er seitlich weg und stürzte. Das Motorrad kollidierte seitlich mit dem Pkw, der Pkw selbst blieb dabei unbeschädigt. Am Motorrad entstand ein geschätzter Schaden in Höhe von 2.000 Euro. Der Motorradfahrer erlitt leichte Verletzungen. Sein nicht mehr fahrbereites Zweirad musste vom Ort abgeschleppt werden. Die ausgelaufenen Betriebsstoffe wurden durch die Feuerwehr gebunden, hierzu musste die L616 kurzzeitig gesperrt werden.

Politik
Montag, 28. September 2020 14:30 Uhr
Bürgermeisterstichwahl: Johannes Schlütz geht als Sieger aus Duell mit Rainer Vidal hervor
Mittwoch, 23. September 2020 10:57 Uhr

Marienmünster (red). „Nach der Wahl in Marienmünster ist vor der Wahl“, so Stefanie Pohlmeier, Vorsitzende des SPD-Ortsvereins. Dieser trifft sich am Freitag, 25. September, 18.30 Uhr, im Klosterkrug, Abtei. Der Rückblick auf die Kommunalwahl und der Ausblick auf die Bürgermeister-Stichwahl sind Schwerpunkte der Mitgliederversammlung. Außerdem entwickelt die SPD Marienmünster Perspektiven für die kommunalpolitische Arbeit 2020/21. Über die Positionierung zur Bürgermeisterwahl hat sich der sozialdemokratische Ortsverein schon vorab verständigt. Die SPD wird zur Bürgermeisterwahl am kommenden Sonntag in Marienmünster nur eine Empfehlung geben: „Wählen gehen!“ Helmut Lensdorf, Co-Vorsitzender des Ortsvereins, erläutert: „Wir geben keine Wahlunterstützung für einen der beiden Kandidaten. Sie hatten genug Zeit, sich vorzustellen. Die Bürgerinnen und Bürger brauchen jetzt keine Belehrungen der Parteien.“ Stefanie Pohlmeier wirft einen Blick auf die neue Ratsarbeit: „Die SPD wird innovative Projekte unterstützen.“

Montag, 14. September 2020 13:03 Uhr

Kreis Höxter (red). Neben einem neuen Landrat haben die Wählerinnen und Wähler innerhalb der Stadtteile im Kreis Höxter auch eine Bürgermeisterschaftswahl durchgeführt.

Wirtschaft
Mittwoch, 21. Oktober 2020 13:20 Uhr
BeSte Stadtwerke bieten weiterhin sichere Energieversorgung
Mittwoch, 21. Oktober 2020 13:17 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Sparkasse Höxter verzichtet aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr auf den Weltspartag. Erfahrungsgemäß bilden sich am Weltspartag und auch an den Tagen davor und danach in den Sparkassen-Filialen lange Schlangen mit Kindern und deren Eltern oder Großeltern. Doch solche Situationen sind in Zeiten von Corona nicht ratsam.

„Wir tun intern alles dafür, die Pandemie bestmöglich einzugrenzen und die Kunden sowie die Mitarbeiter zu schützen. Den Weltspartag auszurichten und damit eine mögliche Plattform für Menschenansammlungen zu bieten, erscheint uns bei den aktuellen Corona-Zahlen nicht richtig. Deshalb haben wir uns schweren Herzens entschlossen, kein Risiko einzugehen und den Weltspartag abzusagen“, so Achim Frohss, Vorstandsmitglied der Sparkasse Höxter.

Den Weltspartag mit seinen klassischen Belohnungen für die kleinen Sparer wird es voraussichtlich erst wieder 2021 geben. „Dies fällt uns sehr schwer, gehört doch der Weltspartag quasi zur DNA der Sparkassen-Organisation“, so Achim Frohss.

Foto: Sparkasse Höxter

Dienstag, 20. Oktober 2020 10:43 Uhr

Kreis Höxter (red). Nach der Schule unbedingt raus in die große Stadt, vielleicht studieren, auf jeden Fall eine gute Ausbildung machen. Und dann: unabhängig sein, Party machen, Karrierechancen ausloten, die große Welt sehen. So oder so ähnlich sieht heute die Lebenswirklichkeit vieler junger Menschen aus. Und plötzlich zwischen 30 und 40 ändert sich die Perspektive, die Sturm- und Drangphase geht vorbei, man hat sich ausgetobt.

So ging es auch Sabrina Busse, die vor zwei Jahren in den Kreis Höxter zurückgekehrt ist und zuvor in Kaiserslautern, Hamburg und in der Schweiz gelebt hat – bis aus dem Ehepaar eine kleine Familie wurde. „Wir brauchten mehr Platz, mehr Unterstützung und wollten gern, dass die beiden Mädchen mit ihren Großeltern aufwachsen können“, erzählt die gebürtige Höxteranerin, die nun in Godelheim lebt. Sabrina Busse, die sich mit einem „Unverpackt-Mobil“ auf den Märkten in der Region selbständig macht, hätte sich bei ihrer Rückkehr mehr Unterstützung gewünscht. „Es wäre schön gewesen, einen Ansprechpartner zu haben, der mir bei wichtigen Fragen, zum Beispiel der Kinderbetreuung zu Seite gestanden hätte.“

Rückkehragentur hilft bei allen wichtigen Belangen

Die kompetente Ansprechpartnerin im Kreis gibt es nun: Seit einem dreiviertel Jahr steht die gelernte Marketing-Expertin Julia Handtke jungen Fach- und Führungskräften, die sich mit dem Gedanken tragen, zurückzukehren, mit Rat und Tat zur Seite. In der Rückkehr- und Service-Agentur, finanziell gefördert durch LEADER-Mittel, hilft Julia Handtke die Rückkehr aufs Land einfacher zu machen und klärt gemeinsam mit ihren „Kunden“ alle wichtigen Belange und Bedürfnisse – ganz gleich, ob es sich um Jobangebote, Wohnungssuche, Baugrundstücke, Kinderbetreuung, Schule oder um Freizeit- und Familienangebote handelt.

Die Projektleiterin der Rückkehragentur im Kreis Höxter kennt die Geschichten der jungen Familien aus vielen Gesprächen ganz genau: Die Wohnung wird schnell zu eng, die Stadt nervt mit Lärm und Verkehr, und die Familie sucht Platz, Weite, Ruhe und einen schönen Garten. Kurz: Ein Umfeld, in dem Kinder inmitten von Natur und mit regelmäßigem Kontakt zu den Großeltern aufwachsen können. Die Sehnsucht nach zu Hause, nach der Familie, nach der Heimat im Kulturland Kreis Höxter nimmt zu.

Verbindungen in die Heimat nie ganz abgerissen

Die Projektleiterin betreut inzwischen mehr als 20 junge Menschen, die lange Jahre in ganz Deutschland unterwegs und in vielen Metropolen gearbeitet haben. „Für diese Rückkehrer ist die Region ja nicht unbekannt, sie wissen ja, worauf sie sich einlassen und was sie zu erwarten haben“, sagt Julia Handtke. Die Netzwerke von früher funktionieren noch, Eltern und Großeltern seien ebenso vor Ort wie alte Jugendfreunde. „Die Verbindungen zur Heimat sind nie ganz abgerissen.“

Das Wichtigste für den Neuanfang in der Heimat ist natürlich der Beruf: Mit einem selbstkonzipierten Online-Jobsteckbrief bringt Julia Handtke Rückkehrwillige und Unternehmer aus allen Branchen im Kreis zusammen. „Es gibt ja in der Region einen Bedarf an Fachkräften, und die Unternehmen sind sehr interessiert an diesen potenziellen Mitarbeitern, die oft Ideen und Innovationen von außen mitbringen“, so Handtke. Außerdem wissen die Arbeitgeber, dass ihre neuen Fachkräfte nicht so schnell die Segel streichen, wenn sie sich im Kulturland niedergelassen haben.

Website soll Agentur besser auf dem Markt positionieren

 

Auf jeden Fall sollten sich regionale Unternehmen sich auf die Bedürfnisse junger Familien vorbereiten, um dem „War of Talents“ - insbesondere im ländlichen Raum – standzuhalten. „Homeoffice und flexible Arbeitszeiten sind nicht nur für Rückkehrer wichtige Punkte und sollten somit von den Arbeitgebern berücksichtigt werden“, betont Julia Handtke.

Um die Agentur bekannter zu machen und sich entsprechend zu positionieren, wird eine Website aufgebaut, in der auch Unternehmen ihre Firmenporträts abbilden können. „Als Agentur wollen wir als ein festes Bindeglied zwischen Rückkehrern, Unternehmen und Kommunen im Kreis agieren.“

 

Work-Life-Balance

Sabrina Busse hat ihre Rückkehr übrigens nie bereut. Gemeinsam mit ihrem Mann hat die junge Frau das Haus der Großeltern umgebaut, die Familie freut sich über den eigenen Garten und über die schöne Landschaft. „Um die Ecke ist der Wald, und in zehn Minuten bin ich an der Weser“, so Sabrina Busse. Nachteile, auf dem Land zu leben, sieht sie wenige. „Mit Kindern verschieben sich die Prioritäten, und neben der Arbeit kann man sich wunderbar in der Natur erholen, den Wald entdecken und schöne Ausflüge machen“, sagt die Existenzgründerin. Die Work-Life-Balance in der neuen-alten Heimat scheint also für die junge Familie optimal zu sein.

Weitere Infos: www.xregion.de/rueckkehrer-gesucht

Foto: Leader

 

     

Sport
Montag, 12. Oktober 2020 10:30 Uhr
Jetzt anmelden für Basis-Modul im November: Kreis Höxter setzt auf Integration durch Sport: Übungsleiter-Ausbildung wird gefördert
Mittwoch, 30. September 2020 10:52 Uhr

Kreis Höxter/Warburg (red). „Wir haben einen LAUF!“ - Die Schiedsrichtervereinigung Höxter nimmt in diesem Jahr am Intersport Clubrun teil und ersetzt damit das beliebte Schiedsrichter-Turnier inm der Warburger Oktoberwoche.

Seit 42 Jahren in Folge findet in der ersten Oktoberwoche das beliebte SchiedsrichterOktoberwochen-Turnier statt, auf das man sich schon ein Jahr im Voraus freuen. Dazu kommen Schiedsrichter-Mannschaften aus ganz Deutschland in den Kreis gereist und erleben mit ein abwechslungsreiches Wochenende mit viel Fußball, Feiern und einer Menge Spaß. Den aktuellen Umständen geschuldet muss das Turnier dieses Jahr leider ausfallen.

Die Schiedsrichter aus dem Kreis Höxter finden jedoch, dass dieser „Lauf“ nicht abreißen darf. Und genau deshalb hat man sich überlegt, einen Lauf zu organisieren, an dem alle gemeinsam virtuell teilnehmen und sich sportlich messen können. „Daher nehmen wir an dem Intersport Clubrun am 3. Oktober 2020 statt“, so die Schiedsrichtervereinigung, „wir möchten gerne alle Vereine und Sportler im Kreis Höxter und darüber hinaus einladen, am 3. Oktober am Intersport ClubRun teilzunehmen, denn die Startgebühr geht an unseren Verein!“

Organisiert wird der Clubrun von Intersport. Intersport hat für die Veranstaltung eine App entwickelt, die sich automatisch mit diversen Trackern (zB. Garmin, Polar, Suunto, Fitbit, Google Health, Apple Health) synchronisiert. Deshalb kann man überall laufen, ob auf der asphaltierten Lieblingsstrecke, im Wald oder auf der Tartanbahn. Wann findet der Clubrun statt und welche Distanzen gibt es? Am Tag der Deutschen Einheit – 3. Oktober – können Interessierte zwischen 6 und 18 Uhr die gewählte Distanz laufen.

In der App werden dann alle Zeiten zu einer Ergebnisliste (inkl. Altersklassenauswertung) zusammengeführt und stehen um 20 Uhr zur Verfügung. Es stehen folgende Distanzen zur Auswahl: 2, 5 und 10 Kilometer sowie ein Halbmarathon, Marathon und „Sky is the limit“. Bei der Sky is the limit-Distanz kann man zwischen 6 und 18 Uhr so viele Kilometer am Stück laufen wie möglich. Welche Distanz man laufen will, wählt man vorab bei der Anmeldung aus.

Die Teilnahme ist für Jugendliche bis 16 Jahre kostenlos, für 16 bis 18-Jährige kostet die Teilnahme 3 Euro, ab 18 Jahre fünf Euro. Hier geht’s zur Anmeldung: https://run.intersport.de/clubrun

Am 03. Oktober könnt ihr dann in der App unseren Verein als Spendenempfänger auswählen. Wir freuen uns über viele Läuferinnen und Läufer für die Schiedsrichtervereinigung Höxter.

Freitag, 25. September 2020 11:34 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Fußballserie 2020/2021 hat gerade erst begonnen, schon musste sich das Sportgericht 16 Höxter mit einem unschönen Fall beschäftigen. Nachfolgend dazu die Pressemitteilung des Fußballkreises Höxter im Wortlaut:

Am 28. August kam es auf dem Sportplatz in Daseburg im Wettbewerb Kreispokal zur Begegnung zwischen dem SV Preußen-Daseburg und der SG Brenkhausen-Bosseborn-Ovenhausen.

In dem spannenden Match stand es am Ende der regulären Spielzeit 1:1, was auch der Spielstand zur Halbzeit war. Entschieden wurde die Partie erst durch ein Elfmeterschießen, was Preußen Daseburg mit 5:3 für sich entschied.

Doch bevor es zum Elfmeterschießen kam, ereignete sich in der 86. Minute leider eine unschöne Situation. In einem Zweikampf foulte ein Daseburger Spieler nach Bewertung des Schiedsrichters derartig hart, dass er ihn mit der roten Karte des Feldes verwies. Aufgrund des harten Einsteigens des Daseburger Spielers sah sich ein Brenkäuser Spieler veranlasst, zu diesem zu rennen, um ihn zur Rede zu stellen. Im Zuge dieses Disputes kam es zum Zusammenstoß mit den Köpfen zwischen beiden Spielern. Dieser Vorfall war nun am 23. September Gegenstand der mündlichen Verhandlung unter Corona-Bedingungen in der Kreisgeschäftsstelle des FLVW-Sportkreises Höxter in Bad Driburg.

Während der Daseburger Spieler behauptete, es habe sich bei dem Vorfall um einen unbeabsichtigten unglücklichen Zusammenstoß gehandelt, hatte das Sportgericht unter der Leitung des Vorsitzenden Gerd Thöne zum Ende der Beweisaufnahme keinerlei Zweifel daran, dass dies nicht so war, sondern dass es sich um eine vorsätzliche gewaltsame Handlung seitens des Daseburger Spielers in Form einer „Kopfnuss“ gegen seinen Gegenspieler gehandelt hat. Dieses hatte zur Folge, dass der Spieler für 20 Spiele in den Wettbewerben Meisterschaft und Pokal durch das Sportgericht gesperrt worden ist.

Neu ist in diesem Zusammenhang, dass die Sperren seit Beginn der Saison nicht mehr zeitlich ausgesprochen werden, sondern in Form der Anzahl. Dies hat zur Folge, dass die Sperren in der Winter- oder Sommerpause mitgenommen werden und evtl. nach der Pause weiter abgebaut werden müssen. Das gilt selbst bei einem Vereinswechsel. Der Vorsitzende des Kreissportgerichtes weist in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass jeder Spieler damit rechnen muss, im Verlaufe eines sportlich fairen Wettkampfes Opfer einer Verletzung zu werden, doch niemand muss in Kauf nehmen, beleidigt zu werden oder gar gewaltsame Handlungen gegen sich ergehen lassen zu müssen.

Daher wird es immer empfindliche Bestrafungen geben, wenn solche Handlungen abseits des Ballgeschehens erfolgen. Gewalt in jeglicher Form hat auf Sportplätzen nichts verloren. Dort sind auch die Strafgesetzbücher nicht ausgeschaltet, sodass es bei entsprechenden Anzeigen auch durch die Staatsanwaltschaft und Gerichte oft genug empfindliche Bestrafungen gegeben hat.

Der Vorsitzende des Sportgerichtes berichtet in diesem Zusammenhang von zwei weiteren Fällen, die zwar nicht Gegenstand des Verfahrens am 23. September waren, sich aber auch kürzlich ereignet haben. So wurde der FC Peckelsheim-Eissen-Löwen durch das Sportgericht mit einer Geldstrafe in Höhe von 100 Euro belegt, weil jugendliche Anhänger des Vereins anlässig des Pokalspiels am 22.08.2020 in Vinsebeck Bengalos gezündet hatten.

Ein weiterer Vorfall ereignet sich am 06.09.2020 in der Partie zwischen der SG Scherfede-RimbeckWrexen II und dem SV Herste. Hier wird ein Herster Spieler beschuldigt, 2 Gegenspieler diskriminierend beleidigt zu haben. Für diese Fälle sieht die Rechts- und Verfahrensordnung vor, dass die Bearbeitung durch das Verbandssportgericht des FLVW bearbeitet wird. Zwischenzeitlich wurde das Verfahren durch das Verbandssportgericht auch übernommen und wird dort bearbeitet. Eine Entscheidung ist bislang dort noch nicht ergangen. Auszuschließen ist auch nicht, dass es diesbezüglich eine mündliche Verhandlung in Kaiserau geben wird, wenn es nicht im schriftlichen Verfahren abgehandelt werden kann.

Panorama
Donnerstag, 17. September 2020 08:32 Uhr
Die heimische Wirtschaft steht zum Flughafen Paderborn/Lippstadt
Montag, 31. August 2020 11:20 Uhr

NRW (red). Die Landesregierung wird die Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit sicherstellen. „Ich freue mich sehr, dass die wertvollen Angebote der Schulsozialarbeit auch über den 31. Dezember 2020 hinaus in vollem Umfang erhalten bleiben. Entscheidend ist für alle Beteiligten und insbesondere für die Kinder und Familien, die diese Unterstützung brauchen, dass die Finanzierung auch künftig gesichert und so verlässliche Beschäftigungsmöglichkeiten für Schulsozialarbeit geschaffen werden können“, so Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer.

Minister Laumann erklärte dazu: „Es ist gut, dass die Schulsozialarbeit durch die Zusage der Landesregierung jetzt dauerhaft gesichert ist. Mit der Entscheidung stehen auch Mittel für die dauerhafte Fortführung der Berufseinstiegsbegleitung zur Verfügung. Jugendliche mit schlechteren Startchancen erhalten damit auch künftig die Möglichkeit, mit kontinuierlicher Unterstützung den Schulabschluss zu erreichen und anschließend den Einstieg in eine Berufsausbildung zu schaffen.“

Bereits jetzt finanziert das Land dauerhaft und unbefristet über 760 Stellen im Landesdienst für Fachkräfte der Schulsozialarbeit an Schulen. Darüber hinaus können Schulen auch Lehrerstellen mit Fachkräften besetzen, wenn der Unterricht ungekürzt erteilt wird. Auf diesem Weg sind bereits über 370 Schulsozialarbeiter beim Land beschäftigt. Bislang finanziert das Land zusätzlich das Programm „Soziale Arbeit an Schulen im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets in Nordrhein-Westfalen“ (BuT-Schulsozialarbeit) mit etwa 1.000 Vollzeitstellen für Fachkräfte, die ebenfalls auch im Bereich der Schulsozialarbeit tätig sind, im Gesamtvolumen von 47,7 Millionen Euro. Diese Fachkräfte, die an allen Schulformen arbeiten, werden mit diesen Mitteln von den Kommunen in der Regel befristet beschäftigt. Dieses Landesprogramm ist befristet bis zum Ende des Jahres 2020. 

Die Landesregierung hat mit der heute erreichten Grundsatzeinigung nun beschlossen, die sogenannte BuT-Schulsozialarbeit dauerhaft über Landesmittel zu finanzieren und so das Angebot aufrecht zu erhalten. An der Konzeption für die Aufgaben und Zuständigkeiten für Schulsozialarbeit und Schnittstelle zur Jugendhilfe wird nach dieser Grundsatzentscheidung über die Landesmittel nun gemeinsam mit den Beteiligten in Schule, Schulaufsicht, Kommunen und Fachverbänden weitergearbeitet.

Montag, 24. August 2020 08:29 Uhr

Düsseldorf (red). Nordrhein-Westfalen hat dem Bund die vorläufigen Ergebnisse zur Erntebilanz bei Getreide übermittelt. Mit 3,8 Millionen Tonnen Getreide liegt die Ernte trotz der im dritten Jahr in Folge extremen Witterungsausschläge fast genau auf Höhe des Vorjahres (+0,1 Prozent) und 2,9 Prozent unter dem sechsjährigen Mittel.

„Es wird trotzdem deutlich: Der Klimawandel wirkt sich auf die Landwirtschaft aus. Zudem hat auch die Corona-Pandemie es den Landwirtinnen und Landwirten nicht einfacher gemacht“, kommentierte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser die Bilanz.

Die Ministerin nahm die Erntebilanz zum Anlass, den Landwirtinnen und Landwirten für ihren unermüdlichen Einsatz zu danken: „Sie leisten rund um die Uhr herausragende Arbeit für die Ernährung der Gesellschaft. Sie stellen auch in den schwierigen Zeiten unsere Versorgung sicher und bringen regionale Vielfalt auf unsere Teller. Wir Verbraucher sollten dies jeden Tag aufs Neue würdigen und unsere Lebensmittel und diejenigen, die sie erzeugen, wertschätzen", sagte Ursula Heinen-Esser.

Ein zu milder Winter, sehr hohe Niederschläge im Februar, außergewöhnliche Trockenheit im April und Mai, Spätfröste während der Eisheiligen und schließlich Hitze und Trockenheit im August haben das Wachstum fast aller Feldfrüchte in diesem Jahr beeinträchtigt. Dies hat dazu geführt, dass die Ernteergebnisse je nach Region und vor allem je nach Bodengüte außergewöhnlich stark streuen.

Regional kam es insbesondere bei Winterweizen auf guten Böden mit hoher Wasserspeicherung zu unerwarteten Rekorderträgen, während die Ernte vor allem auf leichten, sandigen Böden unterdurchschnittlich war. Die Anbaufläche für Getreide in Nordrhein-Westfalen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent auf 507.090 Hektar und umfasst damit etwa die Hälfte der Ackerlandfläche. Lokale Aussagen zur Erntebilanz sind auf Grundlage der landesweiten Daten nicht möglich.

Weizenernte über dem Durchschnitt

Im Ergebnis liegen in Nordrhein-Westfalen die Flächenerträge bei Winterweizen mit 86,2 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha) um 5,5 Prozent höher als im Vorjahr und 3,2 Prozent über dem langjährigen Mittel. Hingegen gingen die Erträge bei Wintergerste (70,8 dt/ha, minus 8 Prozent gegenüber Vorjahr, minus 7,2 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel), Winterroggen (62,1 dt/ha, minus 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 3,9 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel), Triticale (61,2 dt/ha, minus 11,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 11,2 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel) und Hafer (44,0 dt/ha, minus 9,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 17,6 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel) zurück.

„Neben der Menge spielt natürlich auch die Qualität der Ernte eine wichtige Rolle. Hier hat das warme Erntewetter dafür gesorgt, dass nahezu das gesamte Getreide sauber, trocken und pünktlich eingebracht werden konnte“, erklärte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser.

Bei der wichtigsten Brotgetreideart Weizen deute sich an, dass die für das Backverhalten wichtigen Proteingehalte in diesem Jahr vor allem auf Flächen mit Rekorderträgen auf eher niedrigem Niveau liegen. Bei der Wintergerste als wichtigster Futtergetreideart werden besonders gut gefüllte Körner mit hohem Hektolitergewicht berichtet.

Sorgenkinder Grünland und Futter

Weniger günstig stellen sich derzeit die Aussichten für die Futtergewinnung dar. Insbesondere auf den leichten, sandigen Standorten haben Hitze und Trockenheit der letzten Wochen Mais, Futtergräsern und Grünland stark zugesetzt und lassen deutlich unterdurchschnittliche Erträge erwarten. Damit stehen viele Tierhaltungsbetriebe im dritten Jahr in Folge vor dem Problem knapper Winterfuttervorräte. Einsetzende Niederschläge werden die vorzeitige Abreife vieler Maisbestände nicht mehr aufhalten können. Allerdings gibt es auch früh gesäte Maisbestände auf guten Böden, die durchaus eine hohe bis sehr hohe Ernte erwarten lassen.

Ministerin Heinen-Esser: „Der trockenheitsbedingte Wachstumsstillstand auf Grünland wird in der verbleibenden Vegetationszeit nicht mehr aufzuholen sein. Das stimmt mich besorgt. Aber auch hier gibt es regional je nach Boden und Niederschlägen große Unterschiede.“ Unter der Hitze und Trockenheit litt auch der Kartoffelanbau. Nur mithilfe der Beregnung werden in diesem Jahr gute Erträge und Qualitäten möglich sein. Dort, wo nicht beregnet werden kann, sind schwache Erträge und zum Teil hohe Stärkegehalte und damit mehlige Knollen die Folge. Günstige Witterung mit ausreichenden Niederschlägen kann vor allem bei Zuckerrüben, aber auch bei späten Kartoffeln, Silo- und Körnermais sowie Grünland in den nächsten Wochen die Ernteerwartungen noch verbessern.

Samstag, 22. August 2020 10:07 Uhr

Düsseldorf (red). Ein neues Videospiel soll Kinder und Jugendliche über extremistische Einflüsse im Internet aufklären und ihre Medienkompetenz stärken: Innenminister Herbert Reul, der Chef der Staatskanzlei und für Medien zuständige Staatssekretär, Nathanael Liminski, und Martin Borchers, Produzent der Firma bildundtonfabrik (btf) haben am Freitag (21. August) das Spiel „Leons Identität“ vorgestellt. Der NRW-Verfassungsschutz und Staatskanzlei haben das Projekt gemeinsam beauftragt und begleitet.

„Das Netz ist die Dunkelkammer eines extremistischen Weltbildes und die Radikalisierungsmaschine des 21. Jahrhunderts. Deshalb ist es wichtig, dass der Staat hier maßgeschneiderte Angebote macht. Die Überzeugungen junger Menschen dürfen nicht von Populisten und Radikalen geprägt werden, da müssen und wollen wir mitmischen“, so Reul. Der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz sieht die Digitalisierung des Extremismus als größte Herausforderung für alle Sicherheitsbehörden an.

Nathanael Liminski sagte: „Nordrhein-Westfalen geht in der Extremismus-Prävention neue Wege. Mit ‚Leons Identität‘ wollen wir junge Menschen vor dem Abrutschen in die rechte Szene bewahren. Indem wir ihre Medienkompetenz stärken, machen wir sie immun gegen Hetze und Hass. Zielgruppengerecht gehen wir mit unserer Prävention dorthin, wo sonst Radikalisierung stattfindet.“

Leons Identität ist ein detektivisches Abenteuerspiel. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Jonas, der sich auf die Suche nach seinem vermissten Bruder macht. Jonas sucht in Leons Jugendzimmer nach Hinweisen und geht den Umständen seines mysteriösen Verschwindens auf den Grund, wobei er Leons langsames Abdriften in die rechtsextreme Szene nachzeichnet.

Bereits seit vier Jahren ist der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz auf der Spielemesse „Gamescom“ präsent. Die positiven Erfahrungen dort sind der Hintergrund für die Entwicklung des Spiels. Das Spiel ist offiziell geprüft und hat die Alterskennung USK 12. Es eignet sich auch für den Einsatz in Schulen. Zum Spiel gehört eine Website, die eine Brücke in die reale Welt schlägt. Hier können die Spieler sich weiter informieren und valide Quellen sichten.

Entwickelt wurde das Spiel gemeinsam mit bildundtonfabrik (btf), unter anderem mehrfacher Gewinner des Grimmepreises und des deutschen Videospielpreises 2019. „Was wir können, ist über Extremismus und Radikalisierung aufklären, was wir aber nicht können, ist ein Videospiel entwickeln“, so Innenminister Reul. Das Gesamtbudget für die Entwicklung des Spiels betrug rund 220.000 Euro.

Mehr Informationen zu „Leons Identität“ gibt es unter www.leon.nrw.de

Foto/Screenshot: Land.NRW

 

Donnerstag, 23. Juli 2020 11:20 Uhr

Paderborn (red). Die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) begrüßt die Wiederaufnahme der täglichen Flugverbindung zwischen dem Flughafen Paderborn/Lippstadt und der bayerischen Landeshauptstadt München durch die Lufthansa. Der Flughafen München bildet ein wichtiges Drehkreuz für Flüge in alle Welt und ist laut IHK insbesondere für den ostwestfälischen Wirtschaftsverkehr von großer Bedeutung.

Mit einer täglichen Verbindung ist man von den früheren fünf täglichen Verbindungen zwar noch weit entfernt, allerdings ist es nach Einschätzung der IHK ein Schritt zur Rückkehr in die Normalität. Der Luftverkehr in Deutschland und weltweit leidet corona-bedingt unter drastischen Rückgängen. Viele Länder außerhalb der EU gelten als Risikogebiete, in die es keine Flugverbindungen gibt. Allerdings ändern sich die Einstufungen häufig kurzfristig. Die IHK hofft daher, dass in Kürze immer mehr Geschäftsreisen auch außerhalb der EU möglich sein werden. Darauf gilt es, sich vorzubereiten.

Ostwestfalen verfügt über viele international erfolgreiche Unternehmen, die in engem Austausch mit ihren Kunden und Lieferanten weltweit stehen. Um auch weiterhin Erfolg auf den internationalen Märkten vorweisen zu können, brauchen die Unternehmen schnelle Flugverbindungen zu den wichtigen Destinationen weltweit. Das kann der Flughafen Paderborn/Lippstadt über das Drehkreuz München leisten. Daher ist diese Verbindung für den Geschäftsreiseverkehr so eminent wichtig. 

Ohne staatliche Hilfe wird es allerdings für den Flughafen Paderborn/Lippstadt kaum möglich sein – wie für fast alle anderen Regionalflughäfen in Deutschland auch – ohne größere Einschnitte durch die Corona-Krise zu kommen. Deshalb fordert die IHK die Landes- und Bundesregierung auf, Flughäfen wie den in Paderborn/Lippstadt unter den Corona-Rettungsschirm zu stellen. Außerdem fordert die IHK das Bundesverkehrsministerium auf, die zugesagte Übernahme der Kosten für die Flugsicherung jetzt auch schnell umzusetzen.

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