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Montag, 23. Februar 2026 Mediadaten
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Unentschieden und dritter Platz - Die HSG beendet die europäische Saison.

Der letzte Spieltag in der EHF European League Gruppenphase war zugleich das öetzte Spiel der HSG in der aktuellen Saison auf europäischer Ebene. Gegen MOL Esztergom erkämpfte sich die HSG nach stetigem Rückstand das 31:31 (13:15) und sicherte sich damit gleichzeitig den dritten Platz vor Chambray Touraine Handball in der Gruppe B. Maxi Mühlner rund Nieke Kühne trafen für die Blombergerinnen jeweils sechs Mal.

Verpatzte Anfangsphase beim letzten Gruppenspiel

Mit dem deutlichen 40:22-Erfolg gegen Frisch Auf Göppingen im Rücken wollte die HSG Blomberg-Lippe auch im letzten Gruppenspiel des europäischen Wettbewerbs ein Ausrufezeichen setzen und sich für die Niederlage im Hinspiel gegen MOL Esztergom revanchieren. Zwar war das Weiterkommen bereits außer Reichweite, doch ein versöhnlicher Abschluss sollte her. Trainer Steffen Birkner schickte Nicole Roth, Alexia Hauf, Nieke Kühne, Elín und Díana Magnúsdóttir, Farrelle Njinkeu sowie Laura Rüffieux aufs Feld.

Der Auftakt verlief jedoch holprig. Der erste Angriff endete mit einem Ballverlust, kurz darauf gingen die Gäste in Führung. Rüffieux glich zwar per Heber aus, doch Esztergom drückte sofort aufs Tempo und nutzte Blomberger Unsicherheiten konsequent. Varga und Faragó sorgten für eine frühe 4:1-Führung, während die HSG im Angriff zu fehleranfällig blieb und mehrfach an Torhüterin Bukovszky scheiterte. Bereits nach sieben Minuten nahm Birkner die erste Auszeit.

Blomberg (red). Auch danach blieb Esztergom zunächst tonangebend. Die Gäste verteidigten aufmerksam und bestraften jeden Fehler. Beim 3:8 drohte die Partie früh zu kippen. Erst ein entschlossener Rückraumwurf von Bucher leitete eine bessere Phase ein. Kühne und Rüffieux verkürzten, dennoch hielt Esztergom den Vorsprung zunächst konstant bei drei bis vier Toren.

Mit zunehmender Spielzeit stabilisierte sich die HSG vor allem defensiv. Roth zeigte wichtige Paraden, später fügte sich auch Lepschi mit starken Aktionen ein. Über schnelle Gegenstöße – vor allem durch die treffsichere Mühlner – kämpfte sich Blomberg auf 10:12 heran. Als Varga die erste Zeitstrafe erhielt, nutzte Njinkeu die Überzahl zum Anschluss.

Nun war die Partie wieder offen. Kühne setzte sich energisch durch, Mühlner traf mit etwas Glück über den Pfosten zum 11:13. Zwar blieb ein Siebenmeter ungenutzt, doch die Gastgeberinnen blieben dran. Immer wieder war es Mühlner, die Verantwortung übernahm und den Rückstand weiter verkürzte.

Nach einer schwachen Anfangsphase entwickelte sich so eine ausgeglichene Begegnung. Blomberg fand zunehmend Lösungen im Angriff und zeigte deutlich mehr Stabilität. Bis zur Pause arbeitete sich die HSG Tor um Tor heran und verkürzte auf 13:15 – ein Spielstand, der nach dem frühen Rückstand wieder Hoffnung machte, auch wenn Esztergom insgesamt abgezockter agierte.

Nervenaufreibende Crunchtime

Lepschi eröffnete die zweite Halbzeit mit einer starken Parade und setzte damit direkt ein Zeichen. Auch Mühlner knüpfte nahtlos an ihre starke erste Hälfte an und erzielte nur eine Minute nach Wiederanpfiff den 14:15-Anschluss. Da Jacques kurz vor der Pause eine Zeitstrafe kassiert hatte, agierte MOL Esztergom zunächst in Unterzahl. Doch die HSG konnte daraus kein Kapital schlagen – ein Wurf auf das leere Tor misslang. Immerhin machte Lepschi ihren Fehler mit der nächsten Parade gegen Horváth wieder gut.

Die Partie blieb intensiv und nun deutlich temporeicher. Nach mehreren Ungenauigkeiten auf beiden Seiten traf Hauf zum erneuten Anschluss. Faragó stellte zwar auf 15:17, doch Sandberg antwortete postwendend. Als sich jedoch ein Abstimmungsfehler zwischen Kühne und Hauf einschlich, nutzten die Gäste den Ballverlust konsequent. Kühne musste zudem für zwei Minuten auf die Bank, und Esztergom setzte sich wieder etwas ab. Horváth erhöhte auf 19:16, später wuchs der Rückstand erneut auf vier Tore an. Auch vom Siebenmeterpunkt fehlte der HSG das Glück – nach Vegué vergab diesmal auch Bucher.

Kühne beendete den 4:0-Lauf der Ungarinnen mit dem Treffer zum 17:21. Lepschi blieb ein sicherer Rückhalt, leitete mit Paraden schnelle Gegenstöße ein, die erneut Kühne nutzte. Doch Esztergom fand über Faragó immer wieder Antworten. Beim 20:23 – Jacobsen traf mit etwas Glück – schien der Abstand stabil. Dann jedoch kippte die Dynamik: Kühne eroberte den Ball und verkürzte, Díana Magnúsdóttir traf und zog eine Zeitstrafe gegen Faragó. Trotz Überzahl gelang zunächst nicht der Ausgleich, doch Jacobsen nutzte eine weitere Unterzahlsituation eiskalt und traf gleich zweimal ins leere Tor – der umjubelte Ausgleich zum 24:24 war perfekt.

Esztergoms Trainer reagierte mit einer Auszeit, und erneut war es Faragó, die Verantwortung übernahm. Die Gäste gingen wieder in Führung und legten per Gegenstoß nach. Doch Blomberg blieb dran. Rüffieux verwandelte sicher, Lepschi entschied das nächste Duell gegen Faragó für sich. In den letzten zehn Minuten der europäischen Saison entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Nach einem weiteren Fehlwurf kämpfte sich die HSG über Bucher zum Ausgleich und ging acht Minuten vor Schluss durch Njinkeu beim 27:26 erstmals in Führung.

Die Antwort der Ungarinnen ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Horváth und Ballei drehten die Partie erneut. In der Crunchtime schenkten sich beide Teams nichts. Rüffieux traf per Heber zum Ausgleich, doch Jacques konterte. Mit zwei Toren Rückstand nahm Trainer Birkner die letzte Auszeit und stellte auf 7-gegen-6 um. Bucher nutzte die Überzahl, verkürzte, ehe Varga eine Minute vor dem Ende das 30:31 erzielte.

Die letzte Antwort gehörte Mühlner. Nervenstark verwandelte sie zum 31:31-Endstand. Mit großem Kampfgeist sicherte sich die HSG im letzten Spiel der EHF-Saison ein verdientes Unentschieden und verabschiedete sich erhobenen Hauptes von der europäischen Bühne.

Aufstellungen:
HSG Blomberg-Lippe: Veith, Lepschi, Roth; Rüffieux (5), Jacobsen (3), D. Magnúsdóttir (1), Kühne (6), Mühlner (6), Vegué (1), Bucher (4), Sandberg (1), Hauf (1), Magnúsdóttir, Njinkeu (3)

MOL Esztergom: Bukovszky, Parák; Varga (8), Horváth (5), B. Ballai (3), Kisfaludy (1), Kovács (3), Szmolek (2), Majoros, A. Ballai (1), Jacques (3), Faragó (4), Mlinkó, Schatzl (1), Teplán, Szucsánszki

Foto: Timon Peters

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