Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Freitag, 22. März 2019 10:56 Uhr
Regionales Pfandbechersystem „backCUP“ geht an den Start: Bäckereien bieten Mehrwert durch Mehrweg
Freitag, 22. März 2019 10:12 Uhr

Steinheim (red). Die Katholische Frauengemeinschaft hat im Rahmen Ihrer Jahreshauptversammlung eine positive Bilanz gezogen.Bei dieser Versammlung konnten einige Frauen aus Ihrer Mitte ganz besonders ausgezeichnet werden. Unter dem Motto: "KFD-Steinheim - Das ist unser Verein" wurden die Aktivitäten für dieses Jahr vorgestellt. Von A wie Altenheim-Spielenachmittag bis Fahrt zur INFA-Messe in Hannover im Oktober, wurden die Aktionen vorgestellt. Alle aktuellen Informationen gibt es wie immer im KFD-Schaukasten an der Kirchenmauer oder über die Presse. Nach der Vorstellung erhoben sich die Anwesenden und gedachten der in 2018 gestorbenen Mitglieder. Eine hohe Auszeichnung gab es für Zita Breker, Ulla Hansmann, Henni Kropp, Anne Lohre, Mechthild Menze und Ingried Stehr, die schon über 50 Jahre Mitglied der KFD-Steinheim sind. Bei der Anmeldung war es noch der "Mütterverein" bei dem man als junge katholische Frau "fast" automatisch mit der Heirat Mitglied wurde. Eine ganz besondere Ehrung wurde auch den "Kumpelstilzchen", der Spielergruppe der KFD zuteil. Sie konnten für 50 Jahre im Karneval die Ehrung entgegennehmen.

Foto: KFD-Steinheim

Donnerstag, 21. März 2019 11:37 Uhr

Vinsebeck (red). Die St. Josef Schützen übernehmen, wie in jedem Jahr wieder das Einfahren des Osterfeuers. Alle Jungschützen treffen sich hierzu am 19.04.2019 (Karfreitag) um 11:00Uhr an der Turnhalle. Zur Koordination wird gebeten die Strauchschnittabfuhr erst AB dem 12.04.2019 beim Oberst Christoph Böddeker telefonisch anzumelden (Tel.: 0160/ 418 89 46) Hofstaat und Vorstand freuen sich über rege Teilnahme. Das Osterfeuer findet an traditioneller Stelle statt und wird in den Abendstunden gegen 19.30 Uhr des Ostersonntags entzündet. Der gemütliche Teil wird wieder in einem beheizten Zelt direkt am Feuer ausgerichtet, es wird für das leibliche Wohl ausreichend gesorgt. Wir freuen uns auf Euer kommen!

Donnerstag, 21. März 2019 10:46 Uhr

Kreis Höxter (red). Der Schlaganfall ist ein tiefer Einschnitt im Leben. „Schon im Krankenhaus eine erfahrene Lotsin an der Seite zu haben, ist sehr hilfreich“, schildert Matthias Gockeln im Gespräch mit Landrat Friedhelm Spieker seine Erfahrungen im Projekt „STROKE OWL“, das derzeit unter der Federführung der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe im Kreis Höxter durchgeführt wird.

„Unser Ziel ist es, die Lebensqualität der Schlaganfall-Patienten durch speziell geschulte Lotsen zu verbessern“, erklärt Anja Kottmann von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Mit dem Projekt „STROKE OWL“ will die Stiftung in ihrer Heimatregion OWL bis 2020 nachweisen, dass durch die einjährige professionelle Begleitung eine deutliche Verbesserung für die Patienten erreicht werden kann. Im Rahmen der Studie erfolge die Auswahl der Patienten nach festgelegten Kriterien. Im Kreis Höxter wurden bereits rund 80 Patienten in das Programm aufgenommen.

Zu einem ersten Erfahrungsaustausch über das im Sommer 2018 im Kreis Höxter gestartete Projekt hatte der Landrat ins Kreishaus eingeladen. Daran nahmen die Schlaganfall-Lotsinnen, ein Patient, der Chefarzt der Neurologie und Leiter der Spezialstation für Schlaganfall-Patienten im St. Ansgar Krankenhaus der Katholischen Hospitalvereinigung Weser-Egge in Höxter, Dr. Uwe Heckmann, und Anja Kottmann teil.

Landrat Friedhelm Spieker, der die Patenschaft für die zwei Schlaganfall-Lotsinnen im Kreis Höxter übernommen hat, dankte Irmhild Schmidt und Angela Winzmann für die engagierte Arbeit. Nach einem Schlaganfall sei die Welt für Betroffene und ihre Angehörigen plötzlich eine andere. „Die erfahrenen Lotsinnen helfen ihnen dabei, sich auf die Veränderungen einzustellen und in einen aktiven Lebensalltag zurückzufinden“, betont Spieker.

Irmhild Schmidt und Angela Winzmann verfügen über langjährige Erfahrungen und fundierte Kenntnisse in der Pflege, der Neurologie und der Nachsorge. Im Rahmen des Schlaganfall-Lotsen-Projekts durchliefen sie zusätzlich eine Schulung im Case Management (Fall-Begleitung). Davon profitierte auch Matthias Gockeln aus Beverungen. Er arbeitete am späten Nachmittag im Büro, als er eine Blockade bemerkte. „Plötzlich konnte ich meine rechte Hand, den rechten Arm und mein rechtes Bein nicht mehr bewegen“, erinnert er sich an den Tag, der sein Leben veränderte. Glücklicherweise handelte sein Kollege richtig und sorgte für sofortige medizinische Hilfe.

Schon kurz nach der Akutbehandlung in der Schlaganfall-Station (Stroke Unit) des Klinikums Weser-Egge in Höxter bot die Lotsin Angela Winzmann dem Beverunger eine einjährige Begleitung im Projekt STROKE OWL an. „Viele Betroffene und Angehörige fühlen sich völlig überfordert“, weiß Gockeln von anderen Patienten im Krankenhaus und in der Reha. Er findet es gut, dass er sich jederzeit mit Fragen zu Medikamenten, Hilfsmitteln, Therapieangeboten und Fördermöglichkeiten an die Lotsin wenden kann. „Nach einem Schlaganfall muss man Vieles neu lernen. Dazu braucht man viel Willenskraft“, sagt Matthias Gockeln. Die Unterstützung im Betreuungsprogramm mache es ihm leichter, sich voll und ganz darauf zu konzentrieren. Landrat Spieker dankte ihm für den offenen Austausch und wünschte ihm und seiner Familie alles Gute. 

Die Schlaganfall-Lotsinnen informieren, beraten und koordinieren. Sie helfen dabei, den passenden Pflegedienst zu finden, Hilfsmittel oder Umbaumaßnahmen im Haus zu beantragen, die entsprechenden Formulare auszufüllen oder den Lebensstil zu verändern. „Wir bieten die Unterstützung an, die der Patient braucht“, sagt Angela Winzmann.

Dr. Uwe Heckmann, Leiter der Stroke Unit am St. Ansgar Krankenhaus, begrüßt das Engagement der Schlaganfall-Lotsinnen. „Dies ist eine gute und wichtige Ergänzung für eine optimale Versorgung der Patienten“, sagt Heckmann. 

Das Projekt Stroke OWL

Im Projekt STROKE OWL werden Patienten aus dem Raum Ostwestfalen-Lippe von ausgebildeten Schlaganfall-Lotsen begleitet. Ziel ist es, die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern und das Risiko eines weiteren Schlaganfalls zu reduzieren. In dem wissenschaftlich begleiteten Projekt werden unter Berücksichtigung festgelegter Aufnahmekriterien bis zu 2.000 Patienten in der Region OWL bis Herbst 2020 betreut. Jeweils ein Jahr lang werden Schlaganfall-Betroffene von professionellen Lotsen begleitet – direkt von der Stroke Unit über die Reha bis hin zur Nachsorge. Die Lotsen-Leistung soll nach Abschluss des Projektes möglichst bald von den gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen werden, so dass zukünftig hoffentlich alle Schlaganfall-Patienten im Kreis Höxter, in der Region OWL und bundesweit davon profitieren können.

Weitere Infos: stroke-owl.de

Foto: Kreis Höxter

Mittwoch, 20. März 2019 07:47 Uhr

Steinheim (red). Das Kommunale Integrationszentrum Kreis Höxter bietet in Kooperation mit dem Verein Steinheim International e.V. und der mobilen Beratung gegen Rechts am Mittwoch, 27. März, eine Schulung für Ehrenamtliche und Interessierte an. Von 18 bis 21 Uhr geht es im Zentrum aller Kulturen in Steinheim um das Thema „Argumentationshilfen gegen Stammtischparolen“.

„Stammtischparolen heißen so, weil sie vermeintlich oft in Kneipen geäußert werden. Ironischerweise hat der Stammtisch daher mit seinem eigenen Vorurteil zu kämpfen“, sagt Kreisdirektor Klaus Schumacher. Kennzeichnend für Stammtischparolen sei ihre Einfachheit, Plumpheit, Verallgemeinerung und ihr meist negativer Charakter. Sie brächten Vorurteile zum Ausdruck und richteten sich stets gegen „Andere“. „Das vermeintlich ‚Andere‘ wird dabei abgewertet und verurteilt“, so Schumacher. Menschen anderer Religion, Hautfarbe, Nationalität, sexueller Orientierung oder anderen Geschlechts würden diskriminiert. „Immer wieder mal werden wir alle damit konfrontiert – und sind manchmal einfach nur sprachlos“. Dabei gebe es sehr gute Argumente gegen diskriminierende Einstellungen, wie die Schulung zeigen werde.

Filiz Elüstü, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums, weist darauf hin, dass Stammtischparolen bei denjenigen, die mit ihnen konfrontiert werden, oft ein beklemmendes und überwältigendes Gefühl hinterließen. „Den meisten Menschen fällt es schwer, dagegen zu halten, da Stammtischparolen oft so formuliert werden, dass sie einen absoluten und unanfechtbaren Anspruch haben“, sagt Elüstü. Als Gegenüber könne schnell der Gedanke aufkommen, bestimmtes Fachwissen sei nötig, um Stammtischparolen entkräften zu können.

„Mit unserem Seminar wollen wir zeigen, dass es verschiedene Strategien gibt, auf Stammtischparolen zu reagieren“, erläutert Mitorganisatorin Verena Weber vom Kommunalen Integrationszentrum. „Das Wichtigste ist, sich überhaupt gegen Stammtischparolen und die möglicherweise rassistischen, sexistischen oder homophoben Aussagen zu positionieren.“ Als Referentin konnte Katharina Vorderbrügge von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Detmold gewonnen werden. Seit 2008 wird die Mobile Beratung aus Mitteln des Bundesfamilienministeriums gefördert, zurzeit im Rahmen des Projekts "Demokratie leben!". Seit Mitte 2013 besteht eine zusätzliche Förderung durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen. 

Die Referentin wird in der Schulung Argumente und Fakten für eine sachliche Diskussion vorstellen, denn meistens liegen Vorurteile und Unwissen sehr nah beieinander. Es sind noch einige Plätze frei. Weitere Informationen und die Möglichkeit, sich online anzumelden, gibt es im Internet unter der Adresse: www.integration.kreis-hoexter.de.

Foto: red

Blaulicht
Dienstag, 19. März 2019 13:12 Uhr
Falsche Polizisten rufen weiter an
Freitag, 15. März 2019 11:35 Uhr

Steinheim (red). An einem Fahrzeug eines Paketzustellers aus Bielefeld ist am Donnerstag, 14. März 2019, gegen 10:30 Uhr, ein Schaden von 2.500 Euro entstanden. Der Zusteller hatte seinen Mercedes-Sprinter zur Unfallzeit in der Oberen Straße in Steinheim-Vinsebeck am linken Fahrbahnrand geparkt und befand sich gerade bei einer Zustellung an einem Wohnhaus, als er einen lauten Knall aus Richtung seines Fahrzeuges hörte. Bei der Rückkehr zu seinem Lieferwagen, stellte er nicht unerhebliche Beschädigungen an seinem Fahrzeug fest. Ein Fahrzeug hatte seinen Wagen gestreift und der Fahrzeugführer hatte die Unfallstelle unerkannt verlassen. Auf Grund der Beschädigungen an dem Sprinter ist davon auszugehen, dass auch am Verursacherfahrzeug deutliche Unfallschäden entstanden seien müssen. Die Polizei in Höxter, Tel. 05271 - 9620, bittet Zeugen und Hinweisgeber sich zu melden.

Foto: Polizei

Freitag, 15. März 2019 11:26 Uhr

Kreis Höxter (red). Für manche Fahrzeugführer ist das richtige Verhalten an Bushaltestellen unklar, weil vielleicht die Führerscheinprüfung schon viele Jahre zurückliegt oder im Bekanntenkreis unterschiedlichste Auffassungen dazu vorhanden sind. Das richtige Verhalten regelt der Paragraph 20 der Straßenverkehrsordnung (StVO). Er besagt, dass an Omnibussen des Linienverkehrs und an gekennzeichneten Schulbussen, die an Haltestellen halten, nur vorsichtig vorbeigefahren werden darf. Das gilt auch für den Gegenverkehr. Eine Bushaltestelle muss durch das amtliche Verkehrszeichen 224 gekennzeichnet sein.

Dabei handelt es sich um ein grünes H auf gelben Grund mit einer grünen Umrandung. Doch was bedeutet "vorsichtiges Vorbeifahren"? Hierunter versteht man eine mäßige Geschwindigkeit, also eine deutlich herabgesetzte Geschwindigkeit gegenüber der zulässigen Höchstgeschwindigkeit. Der Fahrzeugführer muss die mäßige Geschwindigkeit bis auf die Schrittgeschwindigkeit reduzieren, wenn ein Bus mit eingeschalteter Warnblinkanlage an einer Haltestelle hält. Das gilt übrigens auch für den Gegenverkehr! Bei Geschwindigkeitsmessungen werden maximal 10 km/h als Schrittgeschwindigkeit angenommen. Zudem darf der Fahrzeugführer an dem Bus nur in einem solchen Abstand vorbeifahren, dass eine Gefährdung von Fahrgästen ausgeschlossen ist. Hier geht man von mindestens zwei Metern seitlichen Abstand aus. Die Fahrgäste dürfen auch nicht behindert werden. Wenn nötig, muss angehalten werden. Das bedeutet, dass den Fahrgästen das Erreichen und Verlassen des Busses ermöglicht werden muss.

Auch ist besondere Vorsicht geboten, wenn ein Bus mit eingeschalteten Warnblinklicht eine gekennzeichnete Haltestelle anfährt oder verlässt. Beim Annähern darf der Bus nicht überholt werden und das Verlassen ist ihm zu ermöglichen. Wenn nötig, müssen andere Fahrzeuge warten. Aber auch für Fußgänger und Fahrgäste bestehen Pflichten. Vor allem an Schulen sieht man, dass sich im Bereich von Haltestellen Kinder auf der Fahrbahn aufhalten, weil es zum Beispiel Gerangel um Plätze in der Warteschlange gibt oder zu Stoßzeiten die Haltestelle die Masse der Schüler nicht aufnehmen kann.

Der Paragraph 20 StVO besagt, dass diese Personen auf Gehwegen, Seitenstreifen oder einer Haltestelleninsel den Bus erwarten müssen. Sind solche Straßenteile nicht vorhanden, so müssen sie am Fahrbahnrand warten. Bei Zuwiderhandlungen kann Fahrzeugführern zum Beispiel folgendes drohen: 1.) Sie überholten einen Omnibus mit eingeschalteten Warnblinklicht bei Annäherung an eine Haltestelle: 1 Punkt, 60,- EUR Bußgeld 2.) Sie fuhren bei an einer Haltestelle haltenden Omnibus mit eingeschalteten Warnblinklicht nicht mit Schrittgeschwindigkeit: 15,- EUR; mit Behinderung: 1 Punkt, 60,- EUR; mit Gefährdung 1 Punkt, 70,- EUR 3.) Nr. 2 gilt gleichfalls für den Gegenverkehr!

Foto: Polizei

Dienstag, 12. März 2019 10:58 Uhr

Albaxen (red). Leichte Verletzungen hat eine 49-jährige Frau aus Marienmünster am Montagabend bei einem Verkehrsunfall auf der Landstraße 946 erlitten. Gegen 17.50 Uhr befuhr die Frau mit ihrem Nissan Micra die Landstraße aus Richtung Bödexen kommend in Richtung Albaxen. In einer Rechtskurve geriet ihr Fahrzeug auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und geriet in den Straßengraben. Die Fahrerin wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Dieses konnte sie nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Der Nissan wurde stark beschädigt und musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beträgt 1500 Euro.

Foto: Polizei

Montag, 11. März 2019 09:25 Uhr

Kreis Höxter (red). Der Sturm hat im Laufe des Wochenendes im gesamten Kreisgebiet für zahlreiche Einsätze durch umgestürzte Bäume und umgewehte Schilder gesorgt. Bei der Leitstelle der Kreispolizeibehörde in Höxter gingen von Freitag bis Sonntag 75 sturmbedingte Meldungen ein. Der Großteil der Einsätze wurde durch die Feuerwehren abgearbeitet, in 21 Fällen war auch die Polizei vor Ort. In Großeneder stürzte ein Baum auf ein abgestelltes Auto, Personen wurden nicht verletzt. Am Montagmorgen waren wegen umgestürzter Bäume noch folgende Kreisstraßen für den Verkehr gesperrt: K 18 im Waldgebiet "Emder Höhe", K 24 zwischen Herlinghausen und Ersen, K 20 zwischen Fölsen und Gehrden und die K 36 zwischen Frohnhausen und Drankhausen.

Foto: Kube

Unsere Videothek
Politik
Donnerstag, 21. März 2019 11:53 Uhr
Rat der Stadt Nieheim trifft sich
Mittwoch, 20. März 2019 10:21 Uhr

Kreis Höxter (red). „Das 100-jährige Jubiläum des Frauenwahlrechts, der Weltfrauentag am 8. März und der Equal Pay Day zeigen, wie wichtig es war und ist, sich für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern einzusetzen“, meint Julia Nitzbon, stellvertretende SPD-Vorsitzende im Kreis Höxter. „Ein Beispiel, der den Kampf für Gerechtigkeit und die gleichen Chancen für Frauen und Männer zeigt, ist der Film 'Die Berufung – Ihr Kampf für Gerechtigkeit'.“ Darin wird die Geschichte der amerikanischen Juristin Ruth Bader-Ginsburg erzählt. 

Der SPD Kreisverband Höxter präsentiert den Film 'Die Berufung – Ihr Kampf für Gerechtigkeit' im Cineplex in Warburg. Die sozialdemokratischen Frauen im Kreis Höxter laden – auch Männer - am Samstag, 23. März, um 17 Uhr zum Film- und Diskussionsabend ein. Ihre Teilnahme bereits zugesagt hat Sally Lisa Starken, Kandidatin für die Europawahl. „Frauen in der Politik ist das wichtige Dauerthema seit 100 Jahren und mehr. Am 23. März aktuell in Warburg“, so Julia Nitzbon abschließend. Der ermäßigte Eintritt beträgt 6 Euro.

Zum Inhalt des Films: Ruth Bader-Ginsburg ist die einzige Frau im Supreme Court, dem neunköpfigen Obersten Gerichtshof in den USA und erst die zweite Frau, die in das Gremium berufen wurde. In ihrer Arbeit schaffte sie es auf Ungerechtigkeiten im Verhältnis zwischen Männern und Frauen aufmerksam zu machen und diese anzugehen. Sie ist eins von vielen Vorbildern im Kampf für Geschlechtergerechtigkeit und macht Mut, sich für diese Ziele einzusetzen und auch dann am Ball zu bleiben, wenn es aussichtslos erscheint.

Foto: SPD-Kreisverband Höxter

Dienstag, 12. März 2019 09:23 Uhr

Höxter (red). Im Haushalt 2019 sind alleine für den Erhalt unserer Landesstraßen 175 Millionen Euro vorgesehen. Zu der nun von Verkehrsminister Hendrik Wüst bekannt gemachten Verteilung dieser Mittel erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Matthias Goeken für den Kreis Höxter:

„Die NRW-Koalition wird auch weiterhin verstärkt in den Erhalt von Landesstraßen investieren. Für den Kreis Höxter stehen dafür 2.720.000 Euro zur Verfügung. Für 2019 sind folgende konkrete Maßnahmen geplant: Auf der L552 - Ortsdurchfahrt Warburg und freie Strecke, der L616 – Vinsebeck bis Heesten und der L838 – Ortsdurchfahrt Warburg wird eine Deckenerneuerung durchgeführt. Auf der L616 wird zudem das Bauwerk instand gesetzt. Auf der L863 – Brakel/Erkeln wird eine Fahrbahn- und Brückeninstandsetzung in zwei Bauabschnitten durchgeführt und an der L946 – Höxter/Bödexen wird die Schutzwand instand gesetzt.

Wir holen weiterhin mit Hochdruck die Versäumnisse von Rot-Grün auf. Viel zu lange hatten SPD und Grüne das Verkehrsnetz in Nordrhein-Westfalen auf Verschleiß gefahren. Investitionen in diesem Bereich wurden sträflich vernachlässigt. Auch der Landesrechnungshof hatte bereits vor Jahren gefordert, die Höhe der Investitionsmittel für den Erhalt und Ausbau unserer Landesstraßen dynamisch anzuheben.

Wir wollen den Substanzverzehr stoppen und investieren daher in diesem Jahr verstärkt in dauerhafte Verbesserung des Landesstraßennetzes. Landesstraßen sind wichtige Verbindungen im ländlichen Raum. Von dem vorliegenden Programm zum Erhalt unserer Landesstraßen profitieren aber nicht nur die Autofahrerinnen und Autofahrer im Kreis Höxter, sondern es werden auch die Geh- und Radwege an Landstraßen saniert sowie Ampelschaltungen digitalisiert.

Wir halten damit unser Versprechen und stärken die Verkehrsinfrastruktur, damit Nordrhein-Westfalen wieder in Bewegung kommt.

Hintergrund

Das NRW-Verkehrsministerium hat das Landesstraßenerhaltungsprogramm veröffentlicht. Darin sind 175 Millionen Euro für den Landesstraßenerhalt vorgesehen. Das sind 47,5 Millionen Euro mehr als im letzten Haushalt unter Rot Grün und entspricht einem Zuwachs von 37 Prozent. Die Mittel für den Erhalt sollen auch in den kommenden Jahren weiter ansteigen und noch in dieser Legislaturperiode auf über 200 Millionen Euro jährlich erhöht werden.

Wirtschaft
Freitag, 22. März 2019 07:46 Uhr
Und der Award STERNE der WÄSCHE geht an das Mode- und Sporthaus Klingemann! Einzigartige Auszeichnung für das Modehaus Klingemann in Höxter
Dienstag, 19. März 2019 11:47 Uhr

Kreis Höxter (red). Wie schaffen es Kommunen, im ländlichen Raum gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen? Wie können die Chancen der Digitalisierung im Kreis Höxter dazu genutzt werden, um die Daseinsvorsorge und Teilhabe sowie das Ehrenamt in den rund 130 Dörfern zu stärken? Und wie sieht das Dorf in einer digital vernetzten Zukunft aus? Können neue digitale Formen der Kommunikation und Vernetzung das Miteinander im Dorf fördern?

Die VHS Höxter-Marienmünster und das Projekt Smart Country Side (SCS) laden gemeinsam am Dienstag, 26.03 um 19:00 Uhr in die Aula der Volkhochschule Höxter ein, um allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern im ersten Teil des Abends einige spannende Projekte zu präsentieren, die derzeit im Rahmen des Efre-geförderten Projektes Smart Country Side in den Dörfern Eversen, Wehrden, Merlsheim, Ovenhausen, Sandebeck und Rösebeck mit der Dorfgemeinschaft erprobt werden. Dazu zählen z. B. eine digitale Dorf-Plattform, ein Dorf-Hilferuf, eine Kirchen-App, die Fürsorge-Plattform „Das Sorgende Dorf“, die smarte Bürgerhalle sowie die Stärkung der digitalen Kompetenz. Bei Erfolg sollen diese digitalen Anwendungen auch von anderen Dörfern im Kreis genutzt werden können.

Im 2. Teil des Abends stellen zwei Teamleiterinnen der Caritas Konferenz Ovenhausen vor, wie sie die innovativen Ideen für die digitale Fürsorge-Plattform entwickelten, wie sie die Dorfgemeinschaft zum Mitmachen motivieren und wie Ovenhausen mit diesen Aktivitäten zu einem bundesweiten Referenzort der Caritas Kampagne 2019 „Sozial braucht digital“ wurde. Denn Hilfe benötigen Menschen im Dorf in jedem Alter. Alleinerziehende, Familien, Neubürger, Menschen in Lebenskrisen, die einsam, ratlos und krank sind, erhalten in Ovenhausen bald auch digital Unterstützung bei ihrer Alltagsbewältigung.

Michael Bley (Fa. Gut versorgt in …) stellt ergänzend dazu den bundesweit neuartigen digitalen „Dorf-Hilferuf“ vor, ein SCS-Umsetzungsprojekt aus Wehrden. Er präsentiert auch die neue App „Gut versorgt in Höxter“, die vor allem älteren Menschen und deren Angehörigen mit vielfältigem Rat und Tat zur Seite steht und demnächst auch in anderen Kommunen im Kreis Höxter, wie z.B. in Beverungen, kostenfrei genutzt werden kann.

Die Veranstaltung thematisiert an Praxisbeispielen Chancen und Möglichkeiten von sorgenden Gemeinschaften als einem erfolgreichen Weg, die Zukunftsfähigkeit unserer Dörfer zu sichern. Freuen Sie sich auf spannende Informationen und den Austausch mit allen Beteiligten. Neben den beiden Dorf-Digital-Expertinnen aus Ovenhausen, Martina Voss und Martina Werdehausen sowie der Projektreferentin des Projektes Smart Country Side, Heidrun Wuttke wird auch der Geschäftsführer der Firma Gut versorgt in….GmbH anwesend sein.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Um eine Anmeldung wird vorab gebeten, um besser planen zu können. Kurzentschlossene sind ebenfalls herzlich willkommen. Anmeldungen, Hinweise und Rückfragen richten Sie bitte an Heidrun Wuttke unter hw@gfwhoexter.de.

Das Projekt Smart Country Side ist ein Kooperationsprojekt der beiden Kreise Höxter und Lippe. Es wird aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert und ist eines von zehn Digitalisierungsprojekten des Handlungskonzeptes OWL 4.0.

Foto: GfW

Montag, 18. März 2019 11:39 Uhr

Höxter (red). Was vor wenigen Jahren noch kaum vorstellbar war, wird jetzt Realität. Kunden der Vereinigten Volksbank, die ein NFC-fähiges Android-Smartphone besitzen, können seit einigen Monaten ihren Einkauf überall dort mobil bezahlen, wo bereits jetzt kontaktlose Zahlungen mit girocard akzeptiert werden. So lässt sich auch dann etwas einkaufen, wenn man sein Portemonnaie vergessen hat oder auf dem Rückweg vom Joggen einen Durstlöscher braucht. „Die Nutzung des Smartphones gehört für viele Verbraucher zum Alltag. Wir freuen uns das Bezahlen auch über das Smartphone zu ermöglichen und erweitern damit das Portfolio an digitalen Leistungen. Kunden, die die Karten seit Ende letzten Jahres bereits im Einsatz haben, sind von der neuen Bezahlmöglichkeit begeistert. Als besonders gut wurde die einfache Installation bewertet und die schnelle und bequeme Handhabung während des Bezahlvorgangs am Kassenterminal.“, so Birger Kriwet, Vorstand der Vereinigten Volksbank.

Hauptsache schnell und bequem

Kunden der Vereinigten Volksbank können ihre girocard oder Mastercard und Visa (Kreditkarte) über die App „Digitale Karten“ auf dem eigenen Smartphone selbst bestellen und herunterladen. Auch der Bezahlvorgang ist sehr bequem. An der Kasse öffnet man die App „Digitale Karten“, wählt die passende Karte aus und hält das Smartphone an das Kassenterminal. Das Smartphone zeigt an, dass die Bezahlung läuft. Anschließend wird man über die erfolgreiche Transaktion informiert.

Noch bequemer geht es allerdings mit der „ExpressZahlung“. Ist diese Funktion aktiviert, reicht es, an der Kasse das Display des Smartphones zu aktivieren und es nah vor das Kassenterminal zu halten. Bei Beträgen unter 25 Euro geht es wie bei der kontaktlosen Karte sogar ohne Pin oder Unterschrift. Auch die Möglichkeit einer Bargeldauszahlung, auch Cashback-Funktion genannt, bleibt erhalten.

Gut geschützt

Manche Menschen haben ein ungutes Gefühl, wenn es um neue Technologien geht. „Zu Unrecht“, sagt Martin Derenthal, Abteilungsleiter Zahlungssysteme der Vereinigten Volksbank. „Die Sicherheit der neuen digitalen Karten ist mit der einer physischen Karte vergleichbar. Zwar werden im Moment des Bezahlens einzelne Daten unverschlüsselt übermittelt. Sie umfassen aber keine persönliche Daten wie Name, Adresse oder Kontonummer. Die Daten reichen auch nicht aus, um damit Transaktionen auszulösen. Es lässt sich auch nicht im Vorbeigehen Geld von Ihrer digitalen Bankkarte abbuchen. Dazu müsste mindestens das Display Ihres Smartphones eingeschaltet bzw. aktiv sein und in sehr geringer Entfernung an das auszulesende Gerät gehalten werden. Und selbst in einem derart unwahrscheinlichen Fall, handelt es sich um jeweils max. 25 Euro, die auch noch dazu nur als Buchgeld auf ein anderes Bankkonto übertragen werden können.“ und zwinkert: „Das wäre vergleichbar mit einem Einbruch, bei dem man ein Selfie und seinen Personalausweis liegen lässt.“

Wer genauer wissen möchte, wie einfach, praktisch und sicher der Bezahlvorgang mit den digitalen Karten im Smartphone ist, kann sich an das Kundenserviceteam (Tel: 05272 6007-1000) oder an die Beraterinnen und Berater der Vereinigten Volksbank wenden. Die Bank beantwortet alle Fragen zu den digitalen Karten und zu den Möglichkeiten der VR-BankingApp.

Mitmachen wird belohnt

Wer Kunde der Vereinigten Volksbank ist, sich im Aktionszeitraum vom 11.03. bis zum 22.04. auf www.v-vb.de/gewinnspiel_digitale_karten registriert und mit der digitalen Karte bezahlt, hat die Chance auf tolle Sachpreise. Zu gewinnen gibt es einen LED Fernseher, eine Smart Watch und ein Tablet der Marke Samsung.

Sport
Mittwoch, 20. März 2019 10:38 Uhr
Reit- und Fahrverein Steinheim lädt zu feinstem Pferdesport ein
Dienstag, 12. März 2019 11:03 Uhr

Kreis Höxter (red). Der für den 17. März 2019 angesetzte Spieltag in der Kreisliga A bis C wird aufgrund der Wetterlage komplett abgesetzt. Dies geht aus einer Mitteilung von Dieter Attelmann vom Sportkreis Höxter hervor. Demnach würden die Termine für die Nachholspiele, auch die vom vergangenen Sonntag, werden Anfang April bekannt gegeben. „Ferner weise ich darauf hin, das bei einer witterungsbedingten Generalabsage ein Spielverbot auch für Freundschaftsspiele gilt“, so Attelmann abschließend.

Donnerstag, 31. Januar 2019 06:49 Uhr

Kreis Höxter/Bad Driburg (red). In Zeiten, in denen häufig wegen Nichtigkeiten vor Gericht gezogen wird, ist die Kenntnis von Rechts- und Versicherungsfragen für Funktionäre in Sportvereinen äußerst wichtig. Der Kreissportbund Höxter bietet daher am Dienstagabend, 26. März, in der FLVW-Geschäftsstelle in Bad Driburg ein kostenloses „Kurz-und-gut-Seminar“ zu diesem Thema an. Geflügelte Worte wie „Jugendbetreuer und Übungsleiter stehen immer mit einem Bein im Gefängnis“ regen wiederholt die Diskussion über Fragen der Rechte, Pflichten und der Verantwortung von Jugendbetreuer und Übungsleiter an.

Diskussionen wie auch Publikationen - vor allem in der Boulevardpresse - lösen darüber hinaus Unsicherheiten aus, die die Verantwortlichen belasten. Basis hierfür ist dabei häufig Unwissenheit über die genauen Regelungen und gesetzlichen Vorgaben sowie fehlende Informationen über den Versicherungsschutz. Das Abendseminar informiert über Sorgfalts- und Aufsichtspflicht, Jugendschutzgesetz, Haftung und Schadenersatz, Versicherungen sowie Finanz- und Steuerfragen, dargestellt in Fallbeispielen. Das Kompaktseminar „Rechtsfragen für Jugendbetreuer und Übungsleiter“ soll dazu beitragen, diese Unsicherheiten zu beseitigen und Fragen zu beantworten, die häufiger an die Sportorganisationen und an das Versicherungsbüro bei der Sporthilfe NRW gestellt werden. Es soll den Teilnehmern die Sicherheit geben, sich richtig zu verhalten und sich in ihrem ehrenamtlichen oder nebenberuflichen Engagement nicht durch unbegründete „Angstmacherei“ verunsichern zu lassen.

Die KSB-Geschäftsstelle nimmt ab sofort unter www.ksb-hoexter.de/anmeldungen die Anmeldungen an.

Panorama
Mittwoch, 30. Januar 2019 08:31 Uhr
Zur Vorsorge vor der Afrikanischen Schweinepest fordert Nordrhein-Westfalen weiterhin erhöhte Achtsamkeit
Samstag, 12. Januar 2019 08:39 Uhr

Bielefeld (red). Wer überlegt, seinen Studiengang zu wechseln oder sein Studium abzubrechen, bleibt an den Hochschulen in Ostwestfalen-Lippe nicht allein: Im Rahmen eines Verbundprojektes laden die FH Bielefeld, die Hochschule OWL sowie die Universitäten Bielefeld und Paderborn am 15. Januar 2019 zu parallelen Info-Nachmittagen ein.

Im Rahmen des Verbundprojekts „Campus OWL – Chancen bei Studienzweifel und Studienausstieg“ der Fachhochschule Bielefeld, der Hochschule Ostwestfalen-Lippe sowie der Universitäten Bielefeld und Paderborn findet am Dienstag, dem 15. Januar 2019 von 16 bis 19 Uhr an allen Hochschulen zeitgleich ein Abend der Beratung bei Studienzweifel und Studienausstieg statt.

Die Studienberatungen und Career Services der Hochschulen kooperieren dabei mit den Agenturen für Arbeit Bielefeld, Paderborn und Detmold, den Industrie- und Handelskammern Ostwestfalen zu Bielefeld und Lippe zu Detmold, der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe oder Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe, und weiteren Akteuren. Angesprochen sind Studierende der vier Hochschulen, die an ihrem Studium oder Studiengang zweifeln oder bereits über einen Studienabbruch nachdenken. 

Da die Gründe, die einem Studienzweifel zugrunde liegen, häufig sehr vielfältig sind, kommen die Angebote auch aus verschiedenen Bereichen: Die Info-Veranstaltungen beantworten Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven und zeigen eine Vielfalt von Lösungen und Alternativen auf. So werden neben unterstützenden Angeboten im Studium und den Möglichkeiten eine Fach- oder Hochschulwechsels, auch die Möglichkeiten eines Ausstiegs bzw. Umstiegs in die Berufsausbildung thematisiert. Ziel des Angebotes ist es, in einer scheinbar festgefahrenen Situation verschiedene Lösungswege zu entdecken.

Die Universität und Fachhochschule in Bielefeld führen die Veranstaltung gemeinsam auf dem Campus der Fachhochschule durch, in der Universität Paderborn findet sie in der Zentralen Studienberatung statt und die Hochschule Ostwestfalen-Lippe lädt auf den Innovation Campus Lemgo ein.

Die Veranstaltungen sind an die jeweiligen Angebote der Partner des Projektes „Campus OWL – Chancen bei Studienzweifel und Studienausstieg“ vor Ort angepasst.

 

Mittwoch, 05. Dezember 2018 10:41 Uhr

Detmold (red). Der Startschuss für die Zeit der Weihnachtseinkäufe ist gefallen. Ob online oder im Einzelhandel, das Warenangebot ist wie immer riesengroß. Nach der Frage, über welche Geschenke sich ihre Jüngsten am meisten freuen könnten, stehen viele Eltern beim Einkauf bereits vor der nächsten Herausforderung: Wie erkenne ich, ob ein Spielzeug auch sicher ist und ob die Qualität stimmt? Denn immer wieder gelangt auch mangelhaftes Spielzeug in den Handel, das für Kinder sogar gefährlich ist. Die Marktüberwachungsbehörde der Bezirksregierung empfiehlt Kunden daher, beim Kauf genau hinzuschauen. 

„Bereits beim Kauf sollte man bestimmte Qualitätskriterien und Kennzeichen der Produkte prüfen“, rät Helmut Schimmelpfennig vom technischen Arbeitsschutz der Bezirksregierung. Er und seine Kollegen kümmern sich in OWL auch um das Thema Produktsicherheit von Kinderspielzeug und führen Kontrollen im Einzelhandel durch. Für Spielzeug gelten wie für alle anderen Produkte bestimmte Sicherheitsstandards, die laut Spielzeugrichtlinie eingehalten werden müssen. Helmut Schimmelpfennig empfiehlt daher für den Kauf von Kinderspielzeug: „Achten Sie darauf, dass die Ware mit dem CE-Kennzeichen und besser noch zusätzlich mit dem GS-Zeichen ausgezeichnet ist. Damit erklärt der Hersteller, dass das Spielzeug der Europäischen Richtlinie für Spielzeuge entspricht.“

Außerdem müssen laut Schimmelpfennig Produktbeschreibung und Warnhinweise in deutscher Sprache vorhanden sein. Der Name und die Anschrift des Herstellers oder des Importeurs müssen ebenfalls sichtbar und leserlich sein. Spielzeug, das für Kinder unter drei Jahren gefährlich sein kann, müsse einen Warnvermerk mit Nennung der spezifischen Gefahr tragen, wie beispielweise: „Nicht geeignet für Kinder unter drei Jahren wegen verschluckbarer Kleinteile“. Der Experte rät außerdem auf den Geruch des Produkts zu achten: „Spielzeug sollte nicht nach Chemie riechen, dann ist häufig etwas nicht in Ordnung.“ Wenn die Kunden beim Kauf diese Tipps beherzigen, so Schimmelpfennig, dann stehe einem fröhlichen Weihnachtsfest zumindest bei der Spielzeugsicherheit nichts mehr im Wege.

Weitere Informationen gibt es unter:

  • www.mags.nrw/marktueberwachung-produkte
  • www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/spielzeug/kinderspielzeug-6910

 

Samstag, 03. November 2018 08:53 Uhr

NRW (red). Der Klimawandel ist in Nordrhein-Westfalen bereits sichtbar und spürbar. Dies bestätigt der heute vom nordrhein-westfälischen Umweltministerium vorgelegte Bericht „Daten und Fakten zu den Auswirkungen des Klimawandels in Nordrhein-Westfalen“. Dazu sagt Umweltministerin Ursula Heinen-Esser: „Viele dachten lange Zeit, Klimawandel betreffe nur Inseln im Pazifik. Dem ist aber nicht so. Wir werden uns an Extremwettereignisse wie Hitzewellen, lange Trockenperioden, Hagel, Starkregen und dadurch Überschwemmungen auch bei uns gewöhnen müssen. Ein Jahr wie dieses mit heftigen Stürmen zu Jahresbeginn und der anhaltenden Trockenheit wird immer weniger zum Ausreißer werden.“

Die vorliegenden und vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) ausgewerteten Daten zeigen eine Erhöhung der mittleren Jahrestemperatur in Nordrhein-Westfalen um 1,5 Grad Celsius im Zeitraum 1881-2017, eine signifikante Zunahme der heißen Tage und eine Abnahme der Frost- und Eistage sowie einen Anstieg der Gewässertemperaturen am Rhein um 1,4 Grad Celsius (zwischen 1974 und 2016). In den Ballungsräumen Nordrhein-Westfalens sind bereits heute insgesamt 5,3 Millionen Menschen von Hitzebelastung betroffen, in Zukunft (2050) dürften es laut Klimaanalyse des LANUV voraussichtlich bis zu neun Millionen Menschen werden.

Heinen Esser: „Wir brauchen ein noch stärkeres Bewusstsein für den Klimawandel. Nordrhein-Westfalen hat früh auf die Änderung des Klimas reagiert und schon 2009 eine Anpassungsstrategie entwickelt. Aus den schon jetzt spürbaren Veränderungen erwächst die Verantwortung und Herausforderung, einerseits den menschgemachten Klimawandel in aller Konsequenz einzudämmen und uns andererseits auf seine Folgen vorzubereiten. Klimaschutz und Klimaanpassung sind untrennbar miteinander verwoben.“ Vor dem Hintergrund der vorhandenen Daten gilt es, Risiken und Schäden angesichts gegenwärtiger und zukünftiger Klimaveränderungen zu minimieren und die Vulnerabilität der Gesellschaft gegenüber den Klimawandeleffekten auf allen Ebenen und in allen relevanten Handlungsfeldern zu verringern.

Hierzu arbeitet beim Klimaschutz und Klimaanpassung die Landesregierung Hand in Hand. Federführend für die Klimaanpassung ist das Umweltministerium. Die Umsetzung der Klimaanpassungsmaßnahmen erfolgt primär auf der kommunalen Ebene. Das Land fördert – insbesondere im Rahmen von Aufrufen und Wettbewerben – Einzelmaßnahmen und Konzepte und darüber hinaus wissenschaftliche Untersuchungen, Bildung, Vernetzung und Kommunikation. Die Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen im bebauten Bereich erfolgt integriert in andere Maßnahmen, beispielsweise in der Städtebauförderung oder der Förderung von Grüner Infrastruktur.

Regionalkonferenzen zur Klimaanpassung

Derzeit veranstaltet das Umweltministerium gemeinsam mit der EnergieAgentur.NRW, dem Landesumweltamt (LANUV) und den Bezirksregierungen fünf Regionalforen zur Anpassung an den Klimawandel in Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, breit über die Folgen des Klimawandels in den einzelnen Regionen Nordrhein-Westfalens zu informieren sowie mit kommunalen und regionalen Akteuren Handlungsoptionen zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Zusätzlich soll es in 2019 ein thematisches Forum speziell für Großstädte in Nordrhein-Westfalen geben. Weitere Informationen unter: www.energieagentur.nrw.

Klimadienste des LANUV

Das Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) stellt umfassend Daten zum beobachteten (Vergangenheit bis heute) und projizierten (zukünftig zu erwartenden) Klimawandel und zu dessen Auswirkungen für Nordrhein-Westfalen bereit. Diese Daten werden über verschiedene Klimadienste des LANUV unter dem Link www.lanuv.nrw.de kostenlos zur Verfügung gestellt.

  • Der „Klimaatlas“ bietet flächendeckende Informationen zu Lufttemperatur und Niederschlag und entsprechende Projektionen in die Zukunft.
  • Das „Klimafolgenmonitoring“ zeigt mit Hilfe von Indikatoren die Folgen des Klimawandels auf, wie z.B. die Erhöhung der Gewässertemperatur, die Verschiebung der Vegetationsperioden oder die Entwicklung der Waldbrandgefahr.
  • Das „Fachinformationssystem Klimaanpassung“ stellt weitere, auch projizierbare, räumlich darstellbare Daten bereit und liefert so Planungsgrundlagen für Anpassungsmaßnahmen. Ein Baustein ist hier z.B. die im letzten Jahr veröffentlichte Klimaanalyse, welche vertieft die thermische Belastung im städtischen Raum analysiert und Planungshinweise gibt.

Foto: Symbolfoto

Donnerstag, 01. November 2018 07:54 Uhr

Detmold (red). Bereits zum 20. Mal findet am Freitag, 23. November, um 17 Uhr auf dem Kreativ Campus Detmold der Hochschule OWL das Berufswahlforum Detmold statt. Angehende Abiturientinnen und Abiturienten können sich hier aus erster Hand über 41 Berufe in 22 Berufsfeldern informieren und erhalten spannende und ungewöhnliche Einblicke in die Arbeitswelt. Veranstaltet wird der Info-Tag von den drei Rotary Clubs Detmold, Blomberg und Oerlinghausen in Kooperation mit der Hochschule OWL sowie der Agentur für Arbeit Detmold.

Was genau macht eigentlich eine Rechtsanwältin und wie sieht ein typischer Berufsalltag von einem Dolmetscher aus? Antworten auf diese und andere Fragen bekommen angehende Abiturientinnen und Abiturienten beim Berufswahlforum 2018. Erfahrene Referentinnen und Referenten stellen insgesamt 41 Berufe aus 22 Themenfeldern vor. Darüber hinaus haben die Jugendlichen die Möglichkeit, sich über zwei Berufsfelder ihrer Wahl intensiver zu informieren. Sie erfahren, was man in einem bestimmten Beruf konkret macht, welche Anforderungen dazu an sie gestellt werden, wie man sich auf eine Stelle bewirbt und anschließend Karriere machen kann. „Das Besondere am Berufswahlforum ist, dass es in keinem formellen Rahmen stattfindet, sondern vielmehr auf gegenseitigen Austausch und Dialog ausgelegt ist“, betont Frank Stührenberg, CEO der Phoenix Contact GmbH & Co. KG, der auch in diesem Jahr wieder als Referent im Bereich BWL von seinen Erfahrungen berichten wird. Carina Schreiber von der Studienberatung der Hochschule OWL erklärt: „Das Berufswahlforum zeichnet sich dadurch aus, dass die Schülerinnen und Schüler neben spannenden Einblicken in die Arbeitswelt, auch viel über sich selbst und die eigenen beruflichen Neigungen für die Zukunft erfahren.“ Simone Wils, Beraterin für akademische Berufe der Detmolder Arbeitsagentur, ergänzt: „So wird berufliche Orientierung lebendig und die jungen Leute werden um weitere Erfahrungen bereichert.“

Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich bereits vorab auf der Webseite des Berufswahlforums (www.berufswahlforum.de) einen Überblick zu den 41 Berufen und den jeweiligen Referentinnen und Referenten verschaffen. Anmeldungen sind ebenfalls über die Webseite sowie über Berufswahlforum@arbeitsagentur.de bis zum 16. November möglich. Die Teilnahme ist kostenlos. Das Berufswahlforum 2018 beginnt am Freitag, 23. November, um 17 Uhr in der Hochschule OWL in Detmold, Emilienstraße 45, Gebäude 3.

Foto: Symbolfoto

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