Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Mittwoch, 26. Februar 2020 11:03 Uhr
Kursangebot "Betreuung und Pflege bei Demenz"
Dienstag, 25. Februar 2020 10:38 Uhr

Steinheim (red). Klimaschutz und Energiewende machen auch vor den Türen von Unternehmen nicht Halt. Strom einkaufen, Hauptsache billig, Herkunft egal. Das war lange Zeit vorrangiges Ziel beim betrieblichen Energiebezug. Doch immer mehr Unternehmen stehen zu ihrer Verantwortung auch bei der betrieblichen Energieversorgung und setzen auf Stromeigenerzeugung und erneuerbare Energien.

Die Stadt Steinheim lädt nun in Kooperation mit der EnergieAgentur.NRW am 10. März 2020 um 18:00 Uhr ins Nachbarschaftszentrum im Helene-Schweitzer-Haus (Flurstraße 2a in Steinheim) zu einem Unternehmerabend ein. In dem Vortrag „Kostensenkung durch Stromeigenerzeugung mit Photovoltaik in Unternehmen“ werden aktuelle Kenndaten, Kosten und Erträge von Solarstromanlagen vorgestellt.

Auch auf Stromspeicher als technische Option, den Eigenverbrauch zu erhöhen, wird eingegangen. Die Wirtschaftlichkeit von Photovoltaik wird an konkreten Unternehmensbeispielen exemplarisch vorgestellt. Eine Übersicht über aktuell vorhandene Fördermöglichkeiten rundet den Vortrag ab. Der Referent Dipl.-Ing. Rüdiger Brechler von der EnergieAgentur.NRW berät Unternehmen in Rahmen unentgeltlicher Initialberatungen zu Energieeffizienz-Themen einschließlich Photovoltaiknutzung. Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung bis zum 06.03.2020 gebeten. Ansprechpartner ist Steinheims Klimaschutzmanager Alexander Rauer (05233 21-181, a.rauer@steinheim.de), der die Veranstaltung mitorganisiert. Der Eintritt ist frei.

Dienstag, 25. Februar 2020 09:15 Uhr

Kreis Höxter (red). Während am Sonntag, 23. Februar, das Sturmtief "Yulia" durch den Kreis Höxter zog, gingen im Laufe des Nachmittags insgesamt 36 wetterbedingte Meldungen bei der Leitstelle der Polizei Höxter ein. Die meisten betrafen umgestürzte Bäume, die verschiedene Straßen im Kreisgebiet blockierten. Zu Personenschäden oder nennenswerten Sachschäden kam es dabei nicht. Überwiegend kümmerten sich die Kräfte der örtlichen Feuerwehren darum, die Hindernisse zu beseitigen. Einzelne Nebenstrecken, vor allem in Höhenlagen und am Rande des Eggegebirges, mussten vorsorglich über Nacht gesperrt werden. Die meisten wurden am Montag im Laufe des Tages wieder freigegeben, zum Beispiel die K 18 im Bereich Emder Höher oder die K 60/ K 61 bei Altenbergen.

Montag, 24. Februar 2020 14:11 Uhr

Kreis Höxter (red). Das Telefon klingelt. Eine unbekannte Stimme meldet sich. Sie behauptet ein Enkel zu sein oder womöglich ein Polizeibeamter. Wie verhält man sich richtig, um nicht Opfer von Betrügern am Telefon oder an der Haustür zu werden? In Kooperation mit der Kreispolizeibehörde Höxter bietet die VHS Höxter-Marienmünster eine Informationsveranstaltung zu dem Thema Telefonbetrug an.

Der Vortrag der Präventionsbeauftragten Katharina Willberg der Polizei Höxter richtet sich an Senioren und Seniorinnen und bietet neben Informationen zum Täterverhalten wichtige Verhaltensempfehlungen, um Straftaten vorzubeugen. Ziel der Kreispolizeibehörde Höxter ist es, auf die Gefahren aufmerksam zu machen und ein realistisches Kriminalitätsbild zu vermitteln. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 5. März, um 15 Uhr in Höxter im Haus der VHS und am Dienstag, 17. März, um 15 Uhr im Haus des Gastes in Vörden statt. Interessenten melden sich bitte eine Woche vorher bei der VHS in Höxter unter Telefon 05271/9634303 oder www.vhs-hoexter.de an, da der Vortrag nur bei einer Mindestteilnehmerzahl stattfindet!

Foto: Polizei Höxter

Freitag, 21. Februar 2020 16:47 Uhr

Kreis Höxter (red). Seit fast einem Jahr gibt es den backCUP als umweltfreundliche Alternative zu den Wegwerf-Bechern für Getränke zum Mitnehmen. Der Kreis Höxter bietet Sammelbestellungen an, an denen sich zum Beispiel auch Handwerksbetriebe und andere Unternehmen beteiligen können.

Ziele des regionalen Pfandbechersystems backCUP sind unter anderem die Vermeidung von Abfällen und die Einsparung von Energie und Wasser, die bei der Herstellung der Einweg-Becher benötigt werden. „Wir sind von dem Mehrwert des Systems überzeugt und freuen uns, dass wir mit den vielen teilnehmenden Bäckereien und Ausgabestellen bereits ein großes Netzwerk spannen konnten, das auch über die Grenzen des Kreises Höxter hinaus geht“, erklärt Dr. Kathrin Weiß, Leiterin der Abteilung Umweltschutz und Abfallwirtschaft des Kreises Höxter.

Nils und Mark Becker, Geschäftsführer der Firma Gebr. Becker aus Höxter, sind von dem System ebenfalls überzeugt und haben allen 175 Mitarbeitern des Unternehmens an den Standorten Höxter, Holzminden und Detmold einen Becher mit Deckel geschenkt. „Einwegbecher sollten auf unseren Baustellen und unterwegs die absolute Ausnahme sein. Mit dem backCUP ist es ganz einfach, Abfall zu vermeiden, denn viele Bäckereien hier in der Region machen mit und mit dem Deckel ist das regionale Pfandbechersystem ja nun richtig rund geworden“, erklärt Geschäftsführer Mark Becker, der auch die Mitglieder der Wirtschaftsinitiative im Kreis Höxter sowie den lokalen Großhandel der Sanitär-, Heizungs- und Klimabranche zum Mitmachen motivieren möchte. Auch die Kreishandwerkerschaft hat die Mitgliedsbetriebe über den backCUP informiert und für den Mehrweg-Becher geworben.

Wer zum Beispiel für seine Mitarbeiter Becher bestellen möchte, kann sich an die Klimaschutzbeauftragte des Kreises Höxter, Martina Krog, wenden unter der Telefonnummer 05271-965 4219 oder der Mailadresse backcup@kreis-hoexter.de. Auch Verkaufsstellen von Getränken, die mitmachen möchten, können bei ihr Becher und Deckel bestellen und das backCUP-Netz verdichten und ausweiten.

Interaktive Karte

Auf der Internetseite www.backcup@kreis-hoexter.de gibt es alle Infos zum regionalen Pfandbechersystem. Zu finden ist auch eine interaktive Karte, auf der alle Teilnehmer-Betriebe und Ausgabestellen verzeichnet sind. Diese Online-Informationen sind wie viele andere Geoinformationen des Kreises Höxter kostenfrei über das Internet zugänglich – ohne Download und Installation.

Hier gibt es den „backCUP“ bereits:

  • Bäckerei Engel,
  • Goeken backen
  • Bäckerei Henke,
  • Kromes Backstube,
  • Landbäckerei Westbomke,
  • Bäckerei Bielemeier,
  • Bäckerei Wäscher,
  • Dorfladen Dringenberg,
  • Kiosk Marios Diner (Brakel),
  • Mensa des Gymnasiums St. Xaver, Bad Driburg
  • Schul-Cafeteria im Schulstandort Höxter des Berufskollegs Kreis Höxter,
  • Fitness-Studio P30 (Warburg-Rimbeck) sowie in
  • Kunkels Café in der Klinik Berlin (Bad Driburg)

Foto: Kreis Höxter

Blaulicht
Mittwoch, 26. Februar 2020 10:24 Uhr
Polizeibericht 2019 vorgestellt: Unfallzahlen auf Rekordhoch – Zahl der Verletzten zurückgegangen
Dienstag, 25. Februar 2020 15:27 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Rahmen der zahlreichen Karnevalsveranstaltungen am Rosenmontag, 24. Februar, im Kreis Höxter musste die Polizei bei insgesamt 18 Einsätzen tätig werden. Zumeist ging es um Streitigkeiten, die mit Körperverletzungen endeten, außerdem wurden Platzverweise ausgesprochen.

Während die Veranstaltungen in Willebadessen-Peckelsheim sowie in Borgentreich-Bühne aus polizeilicher Sicht ohne besondere Vorkommnisse verliefen, mussten in der Stadthalle Beverungen die Beamten in drei Fällen eingreifen, bei denen Anzeigen wegen Körperverletzung, in einem Fall sogar wegen schwerer Körperverletzung erstattet wurden. Bereits am Nachmittag gegen 16 Uhr war in der Langen Straße in Beverungen eine Person volltrunken aufgegriffen worden, die zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht werden musste. 

Im Rahmen der Feierlichkeiten in Steinheim wurden fünf Vorfälle registriert, wobei es zwei Mal um Körperverletzungen ging. Zu zwei weiteren Körperverletzungen kam es außerdem einmal in einer Gastwirtschaft in Höxter und einmal in Nieheim. Während der Personalienfeststellung in der Stadthalle Nieheim verhielt sich der 21-jährige Mann aggressiv und leistete erheblichen Widerstand gegen die Polizeibeamten. Daher wurde der 21-Jährige in das Polizeigewahrsam gebracht.

Montag, 24. Februar 2020 19:25 Uhr

Marienmünster (red). In  der Nacht zu Sonntag, 23. Februar, ist es zu einer Auseinandersetzung gekommen, als drei Männer in einer privaten Wohnung in Marienmünster-Vörden gemeinsam Alkohol konsumierten. Zunächst entwickelten sich verbale Streitigkeiten zwischen einem 44-Jährigen und einem 32-Jährigen. Im Anschluss verließ der 32-Jährige mit seinem 35-jährigen Bekannten die Wohnung des 44-Jährigen. Kurz danach waren der 44-Jährige und der 32-Jährige aber noch einmal aufeinander getroffen, während sich der 35-Jährige bereits entfernt hatte. Bei diesem erneuten Treffen gegen 3.00 Uhr erlitt der 32-Jährige eine Stichverletzung im Bauchbereich. Aufgrund dieser schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzung musste er in ein Krankenhaus transportiert und dort versorgt werden. Der 44-jährige Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen, die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Vorfalls dauern noch an.

Montag, 24. Februar 2020 09:05 Uhr

Kreis Höxter (red). Karnevalsumzüge mussten abgesagt werden, Straßen standen unter Wasser und zahlreiche Bäume waren im Kreis Höxter umgestürzt. Sturmtief Yulia zog am Sonntagnachmittag über Nordrhein-Westfalen und sorgte nicht nur für ungemütliches Wetter und kräftigen Regen, sondern auch für gefährliche Sturmböen, die Bäume im aufgeweichten Boden wie Strohhalme umknicken ließen.

Sehr viel Regen ist in Steinheim nieder gegangen, wo die Emmer über die Ufer trat und die Wiesen und Wege unter Wasser gesetzt wurden. Die Nieheimer Straße (L827) ist am frühen Abend laut Polizei Höxter gesperrt gesperrt worden aufgrund des angestiegenen Emmer-Pegels. Aber nicht nur in Steinheim, sondern überall im Kreis Höxter sind kleine Bäche über die Ufer gerteten, so wie in Bödexen (Fotos). Wehre mussten gezogen werden, um den Abfluss zu gewährleisten. Keller liefen vielerorts voll mit Wasser. Wegen der Gefahr von weiteren umstürzenden Bäumen sind sehr viele bewaldete Nebenstraßen im Kreis Höxter für den Verkehr gesperrt worden, darunter die L763 über die Egge bei Willebadessen, die K26 auf dem Eggekamm oder aber die K61 von Ovenhausen in Richtung Altenbergen.

Die Feuerwehr Höxter meldete am Abend mehrere umgestürzte Bäume in der gesamten Großgemeinde. In Höxter und den dazugehörigen Ortschaften waren die Wehren aus Bödexen, Bosseborn, Brenkhausen, Bruchhausen, Godelheim, Höxter, Lütmarsen, Ottbergen und Ovenhausen im Einsatz. In anderen Städten soll es nicht anders ausgesehen haben. In Godelheim soll sich ein Zaun gelöst haben und in Brakel musste von der Feuerwehr ein Dach gesichert werden. Umgestürzte Bäume werden auch aus dem Solling gemeldet. Auch im Südkreis Höxter wurden umgestürzte Bäume vermeldet, so auch auf einem Parkplatz auf der Autobahn der A44. Der Weserpegel stieg rasant innerhalb von 24 Stunden um mehr als 70 Zentimeter an und liegt nun bei etwa vier Meter, Tendenz steigend.

 

 

Foto: Freiwillige Feuerwehr Höxter

Sonntag, 23. Februar 2020 11:50 Uhr

Kreis Höxter (red). Die bisherigen Karnevalsveranstaltungen im Kreis Höxter verliefen aus polizeilicher Sicht recht friedlich. Durch die starke Präsenz der Polizei konnten viele Streitigkeiten im Anfangsstadium geschlichtet werden. Trotzdem wurden in Brakel am Samstag drei Körperverletzungsdelikte durch die Polizei aufgenommen, bei denen auch drei Personen leicht verletzt wurden.

In Steinheim wurde eine Körperverletzung zur Anzeige gebracht bei der eine Person verletzt wurde. Weiter musste eine Person aus Steinheim ihren Rausch in der Polizeizelle ausschlafen nachdem sie dem Rettungsdienst gegenüber renitent wurde und die dazu gerufenen Polizeibeamten beleidigte.

Eine weitere Person musste ebenfalls mit nach Höxter, da der alkoholisierte Mann in Steinheim trotz Hausverbot immer wieder in ein Festzelt wollte und dort den Sicherheitsdienst und die einschreitenden Polizisten angriff. Auf einer Karnevalsveranstaltung in Höxter-Ovenhausen kam es am Freitag bereits zu einer Schlägerei, bei der eine Person leicht verletzt wurde.

Politik
Dienstag, 18. Februar 2020 10:35 Uhr
Noch bis zum 1. März anmelden: Fördergelder für kleinere Kulturprojekte im Kreis Höxter
Donnerstag, 13. Februar 2020 10:48 Uhr

Kreis Höxter (red). Der Kreis Höxter kann sich über eine weitere Bundesförderung freuen. „Die Förderung des Bündnisses der gesetzlichen Krankenversicherungen und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum Aufbau gesundheitsförderlicher Steuerungsstrukturen ist für den Kreis Höxter in meinem Wahlkreis eine große Chance“, erklärt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Christian Haase, der sich bei Gesundheitsminister Spahn für den Antrag aus dem Kreis Höxter stark gemacht hat.

Die ländlichen Lebenswelten stehen vor besonders großen demographischen Herausforderungen. Der Kreis Höxter möchte die Vernetzung verbessern, um kleinräumige Bedarfe und Besonderheiten bei der Gesundheitsförderung zu berücksichtigen, Ressourcen zu bündeln und die dafür nötigen Prozesse zu koordinieren.

„Ich freue mich, dass diese zukunftsfesten Ideen nun auch gefördert werden“, so Haase.

Ziel ist es unter Partizipation der betroffenen Menschen in ihren Lebenswelten sowie den Kommunen, Leistungserbringern, Krankenversicherungen und Organisationen der Zivilgesellschaft eine ganzheitliche Strategie für eine erfolgreiche Förderung der Gesundheit zu entwickeln.

Mittwoch, 12. Februar 2020 11:02 Uhr

Düsseldorf/Kreis Höxter (red). Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie teilt mit: Die weißen Flecken werden weniger, seit Unterzeichnung des Mobilfunkpaktes für Nordrhein-Westfalen vor 18 Monaten hätten die Netzbetreiber mehr als 3.600 Mobilfunkstandorte mit LTE aufgerüstet oder neu errichtet.

Damit hätten Deutsche Telekom, Telefónica und Vodafone mehr als die Hälfte der bis Sommer 2021 vereinbarten Ziele erreicht, zog Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart eine positive Halbzeitbilanz.

Im Sommer 2018 hatte die Anbieter zugesagt, die Mobilfunkverfügbarkeit binnen drei Jahren durch Upgrades und Neubau von insgesamt 6.850 Basisstationen erheblich zu verbessern. Bis Ende 2019 wurden bereits 3.050 (geplant: 5.500) Mobilfunkmasten umgerüstet und 573 (geplant: 1.350) neue Standorte errichtet, wobei das Ausbautempo zuletzt deutlich anzog. Dazu gehören auch Mobilfunkstandorte in ländlichen Regionen sowie an Autobahnen und Bahnstrecken.

Digitalminister Pinkwart: „Wir sind beim Mobilfunkpakt auf Kurs. Die Ergebnisse zeigen, dass unsere Vereinbarung mit den Netzbetreibern echten Schub für den Mobilfunkausbau gebracht hat. Auch deswegen ist Nordrhein-Westfalen führendes Flächenland bei der LTE-Versorgung. Die Bürgerinnen und Bürger profitieren vielerorts davon, dass ihre Kommunen den Ausbau engagiert unterstützen. Aber wir sind noch nicht am Ziel: In einigen Regionen haben wir deutlichen Aufholbedarf. Die bisherige Zusammenarbeit macht mich zuversichtlich, dass in den kommenden anderthalb Jahren weitere tausende Funklöcher geschlossen werden.“

Die LTE Versorgung in Nordrhein-Westfalen im Überblick

  • Ende 2019 lag der Anteil der mit LTE versorgten Haushalte in Nordrhein-Westfalen bei der Deutschen Telekom bei 99,3 Prozent, bei Telefónica bei 94,3 Prozent und bei Vodafone bei 99,4 Prozent. Diese Angaben der Mobilfunknetzbetreiber zum Stand 31.12.2019 werden derzeit durch die Bundesnetzagentur im Zusammenhang mit den bis zum Jahresende 2019 zu erfüllenden Versorgungsauflagen überprüft.
  • Der Anteil der mit LTE versorgten Fläche in Nordrhein-Westfalen durch mindestens einen Anbieter stieg bis Ende 2019 auf rund 93,3 Prozent.
  • Die Ausbaudynamik hat zugenommen: In der zweiten Jahreshälfte 2019 wurden gut doppelt so viele LTE-Mobilfunkstandorte neu errichtet oder aufgerüstet wie in der ersten Jahreshälfte.
  • Weitere Informationen zum LTE-Ausbau der Netzbetreiber können als aggregierte Versorgungskarten hier abgerufen werden.

Insbesondere einige Teile Ost- und Südwestfalens sind noch mit LTE unterversorgt. In den vergangenen anderthalb Jahren konnten hier einige weiße Flecken geschlossen werden. So wurden beispielsweise im Kreis Siegen-Wittgenstein 89 Standorte neu errichtet oder auf LTE umgerüstet, im Hochsauerlandkreis 67 und im Kreis Höxter 59 Standorte. Auch in den Grenzregionen hat sich die Mobilfunkversorgung spürbar verbessert. 

Aufbau des neuen 5G-Netzes ist gestartet

Parallel zum LTE-Ausbau hat nach Abschluss der Frequenzauktion in der zweiten Jahreshälfte 2019 der Aufbau der 5G-Netze in Nordrhein-Westfalen begonnen. Pinkwart: „Die vielen neuen und umgerüsteten Mobilfunkstandorte für LTE spielen eine wichtige Rolle für den Start der nächsten Mobilfunkgeneration 5G. Die Standorte können vielfach auch für die 5G-Infrastruktur genutzt werden und erleichtern so den zügigen Rollout in vielen Regionen des Landes.

Wirtschaft
Freitag, 21. Februar 2020 10:08 Uhr
NGG: Immer mehr Menschen im Kreis Höxter auf Zweitjob angewiesen
Mittwoch, 19. Februar 2020 10:35 Uhr

Kreis Höxter (red). Ländliche Räume, wie der Kreis Höxter, haben zunehmend Probleme, Fach- und Führungskräfte für die ortsansässigen Unternehmen zu akquirieren und zu binden. Eine Lösung: Die Rückkehr Agentur für den Kreis Höxter. Innovativ und wertschöpfend. So die Kernmerkmale der neuen Service Agentur bei der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbH (GfW) gefördert durch LEADER-Fördermittel.

Im Rahmen eines Termins im Kreishaus in Höxter übergab Abteilungsdirektor Jens Kronsbein von der Bezirksregierung Detmold den Zuwendungsbescheid an GfW-Geschäftsführer Michael Stolte. „Wir freuen uns sehr darüber, dass nach einer intensiven Phase der Vorbereitung wir nun mit diesem neuen Angebot der Wirtschaftsförderungsgesellschaft an den Start gehen können und freuen uns über die finanzielle Unterstützung durch das LEADER-Programm sowie den Kreis Höxter.“, so Michael Stolte.

Abteilungsdirektor Kronsbein lobte den umfassenden und innovativen Ansatz des neuen Angebots: „Indem die neue Serviceagentur die hohe Lebensqualität im Kreis Höxter gezielt an junge Menschen vermittelt, schafft sie zwei Dinge gleichzeitig: Sie stärkt die Identifikation der jungen Generation mit ihrer Heimat und hilft Unternehmen, den Fachkräftemangel zu lindern. Das ist in Ostwestfalen-Lippe bislang einmalig und wird von der öffentlichen Hand gern unterstützt.“ Knapp 200.000 Euro betrage die Förderung aus EU-Mitteln. Dies isti gut investiertes Geld, wie Kronsbein sagte.

Projektleitung übernimmt Julia Handtke, selbst Rückkehrerin und somit auch Botschafterin der Region.  „Bei unserem Rückzug vor 4 Jahren standen mein Mann und ich vor klassischen Rückkehr-Fragen wie: Wo finden wir ein Eigenheim? Wie steht es um die Kinderbetreuung und wo finden wir passende Jobs?  so Handtke. „Ich kenne also aus eigener Erfahrung die Fragen die aufkommen, wenn man in die Region ziehen möchte.“ führt sie fort.

Die Agentur „WillKOMMEN.WillBLEIBEN.WillHEIMAT.“ versteht sich somit als  Botschafter der Region Kreis Höxter und fungiert als Informationsplattform. Informationen zu Angeboten und Initiativen aus den Bereichen Arbeit, Bildung, Wohnen, Familie, Kultur, Mobilität und Freizeit sollen hier gebündelt werden. Das virtuelle Willkommens- und Bleibezentrum soll Zu- und Rückwanderern Integration erleichtern und unterstützt Arbeitsmarktakteure sowie Wirtschaft Arbeitskräfte zu binden und zu integrieren.

Handtke weiter: „Die Vorbereitungen laufen. Bezugsquellen und Prozesse müssen nun eruiert, koordiniert und geplant werden, sodass unter anderem eine Online Plattform konzipiert und realisiert werden kann.“ Das bereits bestehende Serviceangebot der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Rahmen des Standortmarketings „Kreis Höxter die Region plus X“ wird um zielgruppengerechte Veranstaltungsformate ergänzt. Ziel dabei ist es, potenzielle Rückkehrer und Zuzügler direkt ansprechen, „Hierbleiber“ weiter binden und Unternehmen bei der Fachkräftesicherung unterstützen. Das Projekt läuft zunächst bis zum 31.03.2023.

Foto: GfW

 

Dienstag, 18. Februar 2020 10:57 Uhr

Steinheim (red). Am Mittwoch, den 11. März, steht Existenzgründer(-innen) und kleinen und mittleren Unternehmen aus Steinheim und Umgebung die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbH für eine individuelle betriebswirtschaftliche Beratung vor Ort zur Verfügung. In Einzelgesprächen können folgende Themen und Probleme erörtert werden:

  • Existenzgründungsvorhaben
  • Erweiterungsvorhaben
  • Betriebsübernahmen
  • Sanierungen
  • Erwerb von Gewerbeflächen und stillgelegten Betrieben
  • Bezuschussung von Unternehmensberatungen
  • Seminarangebote
  • Inanspruchnahme öffentlicher Finanzierungsmittel

Der Sprechtag findet zwischen 14 und 17 Uhr im Rathaussaal der Stadtverwaltung Steinheim statt.

Erforderlich ist eine telefonische Terminvereinbarung unter 05271 / 97 43 15 bei der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung mbH.

Sport
Montag, 24. Februar 2020 11:48 Uhr
Ehrungen, Neuwahlen und Schießsport standen im Mittelpunkt der Generalversammlung der Schützenbruderschaft Bergheim
Montag, 17. Februar 2020 14:50 Uhr

Steinheim (red). Neue T-Shirts für die Ruderinnen und Ruderer am Schiedersee BeSte Stadtwerke unterstützen Ruderclub Schieder am Emmerstausee von 1985 e.V. Die Vereinsmitglieder des Ruderclub Schieder, die aus der gesamten Region Ostwestfalen-Lippe und sogar aus angrenzendem Niedersachsen stammen, können sich über neue T-Shirts freuen. Diese konnten dank eines Sponsorings der BeSte Stadtwerke GmbH angeschafft werden.

„Ob beim Training und Wettbewerben, bei Vereinsveranstaltungen oder gemeinsamen Ausflügen, mit der neuen Ausstattung werden wir nun noch besser als Team wahrgenommen“, berichtet Willi Lödige vom Ruderclub und bedankt sich noch einmal herzlich für die Unterstützung. Dem Dank schlossen sich auch der gesamte Vorstand und die Vereinsmitglieder bei der Jahreshauptversammlung im Bootshaus an. Hier übergab Dietmar Hillebrand, Vertriebsleiter der BeSte Stadtwerke GmbH die T-Shirts an den Verein.

„Wir unterstützen als lokaler Energieversorger sehr gerne die Vereine und deren Arbeit in der Region.“ Der Verein freut sich jederzeit über interessierte Menschen, die gerne zu den Trainingszeiten schnuppern können. Während der Winterzeit: Samstag 14:30 - 16:30 Uhr, Sonntag 9:30 - 11:30 Uhr, Dienstag 14:00 - 16:00 Uhr. In der Sommerzeit: Samstag 16 – 18 Uhr, Sonntag 9 – 11 Uhr, Dienstag 18 – 20 Uhr, Mittwoch 18 – 20 Uhr. Weitere Informationen auf www.rcschieder.de

Foto: BeSte Stadtwerke

Sonntag, 26. Januar 2020 12:00 Uhr

Kreis Höxter (red) Ob Sportverein, Chor oder Schützenbruderschaft, das Problem ist dasselbe: Wer stellt sich noch ehrenamtlich für einen Vorstandsposten zur Verfügung? Der Kreissportbund Höxter lädt zu dieser Thematik zu einem kostenlosen „Kurz und gut-Seminar“ am Dienstag, 24. März, ins Kreishaus nach Höxter ein. 

Viele Vereinsvertreter klagen darüber, dass es immer schwieriger sei, Menschen für eine Mitarbeit im Sportverein zu finden. Doch die Bereitschaft bei den Menschen, sich freiwillig zu engagieren ist nach wie vor hoch, in den letzten Jahren ist sie sogar gestiegen. „In diesem „Kurz und gut-Seminar“ nehmen wir das Problem der Mitarbeitergewinnung genauer unter die Lupe und werden gemeinsam erste konkrete Lösungswege erarbeiten,“ so die Organisatoren. Wer aktuell oder in den nächsten Jahren in seinem Verein ein Problem darin sieht, neue Mitarbeiter zu gewinnen oder Nachfolger für Führungskräfte zu gewinnen, der ist bei diesem Workshop genau richtig.

Ziel dieses Seminars ist es, in gebündelter Form Grundlagenwissen zu vermitteln. Durch die Bearbeitung von Anwendungsaufgaben oder Fallbeispielen in kleinen Workshops werden schon während des Seminars konkrete Umsetzungsmöglichkeiten für die Vereinspraxis eröffnet.

Zum Inhalt gehören folgende Themen: Worin äußert sich das Problem in unserem Verein? Was haben wir zur Verfügung, welche Ressourcen können wir nutzen? Welche Strategien nutzen Andere im Wettbewerb um freiwillige Mitarbeiter? Anmeldungen nimmt die KSB-Geschäftsstelle ab sofort unter www.ksb-hoexter.de/anmeldungen an.

Panorama
Dienstag, 14. Januar 2020 10:29 Uhr
Landesregierung untermauert finanzielles Engagement: 3,4 Millionen Euro für jüdische Gemeinden
Dienstag, 14. Januar 2020 10:17 Uhr

Düsseldorf/Tel Aviv (red). Das neue Büro des Landes Nordrhein-Westfalen für Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Jugend und Kultur in Israel nimmt im Januar seine Arbeit auf. Als Leiter des NRW-Büros in Tel Aviv konnte der Israel-Experte Dr. Gil Yaron gewonnen werden. Dies berichtete Dr. Mark Speich, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales, am Freitag (10. Januar 2020) dem Ausschuss für Europa und Internationales im Düsseldorfer Landtag.
 
Ministerpräsident Armin Laschet: „Kein anderes Land pflegt so kontinuierliche, so enge und freundschaftliche Beziehungen zu Israel wie Nordrhein-Westfalen. Das neue Büro in Tel Aviv wird die zahlreichen Aktivitäten unseres Landes in Israel bündeln, unser Land vor Ort präsenter machen und neue Ideen für die Zusammenarbeit entwickeln. Das Büro soll auch zu einem Begegnungsort für Wirtschaft, Bildung, Forschung und Kultur werden. Zugleich ist die Einrichtung ein klares Signal der Wertschätzung an unsere Freunde in Israel, denn schließlich ist es weltweit das erste Büro Nordrhein-Westfalens in einem anderen Land mit einem so umfassenden Auftrag.“
 
Mit der in Tel Aviv angesiedelten Dependance der Staatskanzlei will die Landesregierung die bilateralen Beziehungen in allen Bereichen der Länderkompetenzen vertiefen. Das Büro wird in enger Kooperation mit dem Auswärtigen Amt und der Deutschen Botschaft in Tel Aviv agieren.
 
Der Ministerpräsident weiter: „Nordrhein-Westfalen und Israel verbindet längst weitaus mehr als die sich für uns aus dem Menschheitsverbrechen der Shoa ergebende Verantwortung. Wir profitieren heute von engen Kontakten zur High-Tech Nation Israel. Tel Aviv ist nach dem Silicon Valley die innovativste Start-up-Region der Welt. Wissenschaft und Wirtschaft spielen hier Hand in Hand. Zukunftstechnologien wie etwa im Bereich der Künstlichen Intelligenz oder Big Data-Anwendungen im Bereich der Medizin sind für Nordrhein-Westfalen von größtem Interesse.“
 
Dementsprechend ist das neue Büro zunächst in einem modernen Coworking-Space in Tel Aviv untergebracht, in dem auch zahlreiche Start-up-Unternehmen arbeiten. Über den endgültigen Standort des Büros wird noch entschieden.
 
Das neue Büro wird in Israel für Nordrhein-Westfalen werben und israelischen Unternehmen und Investoren die Standortvorteile Nordrhein-Westfalens sichtbar machen. Dabei wird es eng mit der Deutsch-Israelischen Industrie- und Handelskammer (AHK) in Tel Aviv kooperieren, die bereits für das Land in Israel aktiv ist und ihre erfolgreiche Tätigkeit für Nordrhein-Westfalen fortsetzt.
 
Der neue Leiter des Israel-Büros: Zur Person Dr. Gil Yaron
Die Leitung des Büros des Landes Nordrhein-Westfalen in Tel Aviv übernimmt Dr. Gil Yaron, dessen Lebenslauf die engen Verbindungen zwischen beiden Ländern verkörpert. Ministerpräsident Laschet: „Mit Gil Yaron konnten wir einen ausgewiesenen Kenner der Region für die Leitung des Büros gewinnen. Mit seinen Artikeln, Büchern und Vorträgen in beiden Ländern trägt Gil Yaron seit über zwei Jahrzehnten zum besseren Verständnis zwischen Deutschen und Israelis bei. Er kennt den jüdischen Staat, sein Umfeld, seine Bevölkerung und seine Medien wie kaum ein anderer und unterhält seit seiner Kindheit engste Beziehungen zu Nordrhein-Westfalen. Zudem verfügt er über ausgezeichnete Kontakte und ein großes Netzwek in Israel.“
 
Gil Yaron kam 1973 als Sohn deutschstämmiger Israelis in Haifa zur Welt. Sein Großvater stammt aus Hoengen bei Aachen, seine Großmutter aus Nordhausen. Beide verließen 1933 nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten Deutschland und flohen in das damalige Mandatsgebiet Palästina. Yarons Eltern wanderten kurz nach seiner Geburt nach Düsseldorf aus. Dort wuchs er bis zum Abitur auf. Nach einem kurzen Studienaufenthalt an der renommierten Brown University in den USA kehrte Gil Yaron nach Israel zurück, um in Jerusalem an der Hebrew University Medizin zu studieren. Bis zu seiner Promotion 2006 forschte und veröffentliche er zudem im Feld der Molekularbiologie.
 
Schon vor Abschluss seines Studiums interessierte sich Gil Yaron für die Nahostberichterstattung. Er studierte Arabisch und Politik in Givat Haviva und an der Hebräischen Universität und schrieb für eine Vielzahl hebräischer, deutsch- und englischsprachiger Medien, zuletzt als Israel-Korrespondent für die WELT.
 
Hintergrund: Nordrhein-Westfalen und Israel
Nordrhein-Westfalen und Israel pflegen traditionell enge Beziehungen. Zahlreiche Schulpartnerschaften, Jugendbegegnungen und Stipendienprogramme für Studierende spiegeln diesen engen Austausch wider. Lehrer, Richter, Staatsanwälte und angehende Polizeibeamte können an Fortbildungs- beziehungsweise Studienreisen zur Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem teilnehmen. 28 israelische und nordrhein-westfälische Städte verbindet eine Partnerschaft.
 
Das Land Nordrhein-Westfalen übernahm in der Vergangenheit bei der Wiederaufnahme von Verbindungen zu Israel stets eine Vorreiterrolle. Lange vor der Aufnahme formeller diplomatischer Beziehungen bezogen israelische Diplomaten ihren Sitz zuerst in Köln und dann in der damaligen Bundeshauptstadt Bonn. Zugleich gelang es Nordrhein-Westfalen, Kontakte zur israelischen Gesellschaft aufzubauen. Die Arbeit des neuen Büros in Israel ist die Fortentwicklung einer langen Tradition enger Beziehungen mit Israel, die fortan mit weiteren Inhalten bereichert werden soll.

Foto: Land NRW / Shani Nahmias

Dienstag, 14. Januar 2020 10:11 Uhr

Paderborn (red). Jedes Jahr bietet das Jugendreferat des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn Platz für zwei engagierte und motivierte junge Menschen, die sich ein Jahr lang in der Kinder- und Jugendarbeit einbringen sowie sich selbst weiterentwickeln möchten. Der Einsatz erfolgt im Arbeitsfeld der Jugendverbandsarbeit. Die Begleitung und Verwaltung der Einsatzstelle erfolgt über das Diakonische Jahr der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Die Freiwilligen sind Teil des Teams des Jugendreferates und lernen unterschiedliche Bereiche der Kinder- und Jugendarbeit im Kirchenkreis kennen. Dazu gehören Kinder-, Jugend- und Konfirmandengruppen in den Gemeinden und die Schulungen, Freizeiten und Aktionen des Jugendreferats. Im Laufe des Jahres übernehmen die Freiwilligen dabei immer mehr Verantwortung und können eigene kreative Ideen mit in die Arbeit einbringen. Die Arbeit wird intensiv begleitet von einer Praxisanleitung.

Über das Jahr verteilt werden mehrere Seminare des Diakonischen Jahres angeboten. Diese dienen der Reflexion der Arbeit und der Persönlichkeitsbildung. Das Diakonische Jahr beginnt in der Regel nach den Sommerferien. Die Bewerbungen sind noch bis zum 31. Januar 2020 möglich.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Jugendreferates unter www.juenger-paderborn.de und unter www.diakonisches-jahr-westfalen.de

Telefonische Rückfragen können gerne unter (05251) 5002-10 an den geschäftsführenden Jugendreferenten Oliver Schwarz gestellt werden.

Donnerstag, 02. Januar 2020 14:33 Uhr

Krefeld (red). Die Krefelder Strafverfolgungsbehörden haben den verheerenden Brand im Krefelder Zoo weitestgehend geklärt. Das Feuer ist durch eine Himmelslaterne ausgelöst worden. Drei Frauen hatten in der Silvesternacht zuvor fünf von diesen aufsteigen lassen und sich nach der Pressekonferenz am gestrigen Mittwoch bei der Polizei Krefeld gemeldet. Die Kriminalpolizei konnte bisher vier dieser Himmelslaternen in der Nähe des Affenhauses sicherstellen. Bei der fehlenden fünften Laterne handelt es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um die Laterne, die den Brand ausgelöst hat. Die Frauen hatten die Laternen zuvor im Internet bestellt. In ihren gestrigen Vernehmungen hatten sie angegeben, dass sie kein Hinweis auf ein Verbot gefunden haben. Mit dem schlimmen Folgen hätten sie nicht gerechnet. Sie gaben nachvollziehbar an, dass ihnen das Geschehen unendlich Leid tue. Bei den Frauen handelt es sich um eine Mutter mit ihren zwei erwachsenen Töchtern im Alter von 30 bis 60 Jahren. Gegen die Krefelderinnen wird nun wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt.

Foto: Polizeipräsidium Krefeld

Montag, 25. November 2019 11:11 Uhr

Sundern/Kreis Höxter (red). Mit einem erfolgreichen Kick-Off-Meeting begann der Arbeitskreis des FrauenRat NRW seine Aktivitäten. Der FrauenRat NRW mit rund 57 Mitgliedsverbänden unterschiedlichster Weltanschauungen ist eine Interessenvertretung für ca. zwei Millionen Frauen aus Nordrhein-Westfalen. Die Mitglieder des FrauenRat NRW setzen sich ehrenamtlich für Geschlechtergerechtigkeit und Demokratie ein.

Mit der Gründung eines Arbeitskreises und einem ersten Treffen in Sundern/Dörnholthausen zum Thema: „Demokratiebildung jetzt – Nicht ohne Frauen machbar! Frauen stärken, Demokratie fördern, Radikalisierung verhindern“ starteten die Schatzmeisterin Maria Berghoff und die stellvertretende Vorsitzende Uta Fechler des FrauenRat NRW mit geladenen Gästen ihre Arbeit. Als Teilnehmerinnen waren über zwanzig Vertreterinnen von Frauenverbänden und Organisationen angereist. In ihrer Begrüßungsrede warnte Uta Fechler vor einer Radikalisierung der Gesellschaft, die immer mit der Einschränkung von Frauenrechten einhergehe. „Lasst uns Netzwerke zur Stärkung von Frauen und zur Geschlechtergerechtigkeit bilden. Heute kann der Anfang sein“, rief sie auf. Maria Berghoff betonte in ihrer Ansprache die Wichtigkeit von Frauen im ländlichen Raum: „Wenn Frauen auf dem Land eine Zukunft haben, hat der ländliche Raum eine Zukunft“, fasste sie zusammen.

Die Auftaktveranstaltung des Arbeitskreises fand große Aufmerksamkeit bei Vertreterinnen der Politik. Die Vizepräsidentin des Landtages Nordrhein-Westfalen Carina Gödecke ging in ihrem Grußwort auf den historisch niedrigsten Frauenanteil in den Parlamenten (Landtag NRW 27%) ein. Gleichzeitig sah sie die Demokratie in Deutschland so gefährdet wie noch nie. „Demokratie ohne Frauen ist keine Demokratie, Demokratie braucht Gleichberechtigung“, forderte sie. Erschreckend sei, dass freiwillige Selbstverpflichtungen, den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen, keine ausreichende Wirkung zeigten und dass immer mehr Frauen Parteien mit einem rückständigen Frauenbild wählten. Bildungseinrichtungen müssten sich stärker mit Demokratiebildung beschäftigen. Darüber hinaus müssten Frauen in öffentlichen Ämtern stärker wahrnehmbar gemacht werden. Auch die stellvertretende Landrätin des Hochsauerlandkreises, Ursula Beckmann prangerte den geringen 

Frauenanteil in der Kommunalpolitik an. Sie rief die Anwesenden auf: „Die Parteien brauchen ihr Know- how, trauen Sie sich!“. Während des Frühstücks kamen die Teilnehmerinnen des Kick-Off-Treffens miteinander intensiv ins Gespräch. Sie erarbeiteten Stichpunkte für die Diskussion zur Bedeutung der Demokratie, zu Handlungsvorschlägen für die Arbeit von Frauenverbänden sowie jeder einzelnen Frau in ihrem Umkreis. In einer „Ideenschmiede“ wurden Projekte vorgestellt, die in den Mitgliedsverbänden schon durchgeführt wurden. Uta Fechler und Maria Berghoff berichteten von der Stellungnahme des FrauenRat NRW im Fragebogen der Enquete-Kommission des Landes Nordrhein-Westfalen „Subsidiarität und Partizipation. Zur Stärkung der (parlamentarischen) Demokratie im föderalen System aus nordrhein-westfälischer Perspektive“, in der sie Forderungen formulierten, die zur stärkeren Eigenverantwortung und Teilhabe von Frauen in der Politik führen können.

Foto: FrauenRat NRW

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