Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Dienstag, 15. Januar 2019 04:56 Uhr
Höxteraner Feuerwehrlauf startet im Mai in seine fünfte Auflage
Montag, 14. Januar 2019 09:07 Uhr

Kreis Höxter/Brakel (red). Wer in seinem Sportverein die Trainer oder Übungsleiter qualifiziert unterstützen möchte, dem bietet sich jetzt wieder die Gelegenheit zur Sporthelfer-Ausbildung durch die Sportjugend im Kreissportbund Höxter. Das Basis-Modul beginnt am Wochenende, 9./10. Februar, der Aufbau-Lehrgang am Wochenende 9./10. März, im Petrus-Legge-Gymnasium Brakel und umfasst jeweils 30 Lerneinheiten. Anmeldungen nimmt ab sofort die KSB-Geschäftsstelle unter www.ksb-hoexter.de/anmeldung entgegen.

Die Sporthelfer haben die Möglichkeit, die Übungsleitung bei der Planung und Durchführung von sportlichen Angeboten sowie bei Veranstaltungen und Projekten für Kinder und Jugendliche zu unterstützen. Sporthelfer bringen Ideen und neue Trends in Spiel-, Sport- und Freizeitangebote ein und gestalten die Angebote aktiv mit. Unter fachlicher Begleitung findet man den Einstieg, um Teilgruppen oder Stundenanteile mit Kindern oder Gleichaltrigen anzuleiten.

Die Ausbildung richtet sich an Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren. Eine Vereinsmitgliedschaft ist eine gute Voraussetzung, aber nicht Bedingung. Die SH-I-Ausbildung bietet den Einstieg in das Qualifizierungssystem des organisierten Sports. Im Anschluss an die SH-I- Ausbildung kann die SH-II- Ausbildung absolviert werden. Damit ist die Anerkennung für das Basismodul der Übungsleiter-C-Lizenz geschafft.

Diese Ausbildung unterstützt die Teilnehmer, in die neue Rolle als Anleiter für Kinder- und Jugendgruppen hineinzuwachsen. Eigene Ideen sind gefragt, denn Mitbestimmung und Mitgestaltung gehören dazu. Als Sporthelfer lernt man, vor Gruppen zu stehen und mit diesen Spiel- oder Sportangebote durchzuführen. Hierfür werden Fachwissen, methodische Tipps und Kniffe vermittelt. Über viel Bewegung in der Ausbildung erlebt man, was es heißt, Sportangebote so anzuleiten, dass alle mitmachen können und Spaß haben.

Sonntag, 13. Januar 2019 10:25 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Kindertagespflege steht bei Eltern hoch im Kurs – rund 270 Kinder werden derzeit im Kreis Höxter durch Tagesmütter und -väter betreut. Weil die Nachfrage weiter steigt, sucht der Kreis Höxter neue Tagespflegepersonen. Deshalb beginnt am 9. März ein neuer Qualifizierungskurs, bei dem noch Plätze frei sind. 

„Die Kindertagespflege ist neben den Kindertageseinrichtungen ein flexibles und gleichwertiges Betreuungsangebot zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, verdeutlicht Christian Rodemeyer vom Kreis Höxter, Leiter der Abteilung Kinder, Jugend und Familie. „Früher haben Großeltern oder Nachbarn die Eltern bei der Kinderbetreuung unterstützt. Doch in vielen Familien ist das heute nicht mehr möglich. Hier helfen qualifizierte Tagespflegepersonen weiter“, erläutert er und weist darauf hin, dass sich das Angebot neben den Kindertageseinrichtungen schon längst zu einer wichtigen Säule der Kinderbetreuung im Kreis Höxter entwickelt habe. 

Die Babys und Kleinkinder werden zu Hause oder aber in geeigneten Räumlichkeiten bei der Tagesmutter oder dem Tagesvater einzeln oder in kleinen Gruppen individuell betreut. Das erfordert seitens der Tagespflegeperson neben Kinderliebe, Einfühlungsvermögen und beruflicher Kompetenz auch einen gut organisierten Tagesablauf. Der Kreis Höxter bietet in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung entsprechende Qualifikationskurse an, für die er anteilig die Kosten übernimmt. Hier werden die Tagesmütter und -väter unter anderem in Pädagogik, Psychologie, Selbstmanagement, Recht und Kommunikation ausgebildet. Nach Absolvierung dieses Qualifikationskurses in Brakel erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat.

Die Fachberatung Kindertagespflege des Kreises Höxter unterstützt die angehenden Tagespflegepersonen während dieser Qualifizierungsmaßnahmen und ist nachher auch bei der Vermittlung von Tageskindern behilflich. „Die Tätigkeit als Tagespflegeperson ermöglicht die unterschiedlichsten Dienstleistungskonzepte“, erklären Stephanie Werk-Ferber und Katharina Sinn von der Fachberatung Kindertagespflege des Kreises Höxter. „Bis zu fünf Kinder darf eine qualifizierte Tagespflegeperson gleichzeitig ganztägig betreuen. Als Selbständige können die Tagesmütter und Tagesväter den zeitlichen Rahmen und die Gruppenstärke bestimmen und so Arbeit und eigenes Familienleben in Einklang bringen.“ 

Die Kindertagespflege zeichnet sich durch zeitliche Flexibilität und individuellen Zuschnitt auf die persönliche Situation der Kinder und Eltern aus. Neben der Betreuung von Kindern im Alter von null bis drei Jahren, bietet sie sich zum Beispiel auch an, wenn Eltern ein ergänzendes Betreuungsangebot in den sogenannten Randzeiten wünschen. In diesem Fall kann eine Betreuung vor oder im Anschluss an die täglichen Öffnungszeiten des Kindergartens oder der Schule erfolgen. 

Wer Interesse an der Tätigkeit hat, kann sich mit Stephanie Werk-Ferber oder Katharina Sinn in Verbindung setzen, sie sind unter den Telefonnummern 05271/965-3706 und -3711 zu erreichen. Umfangreiche Informationen rund um die Kindertagespflege gibt es aber auch im Internet unter: „www.kindertagespflege.kreis-hoexter.de“.

Foto: Kreis Höxter

Freitag, 11. Januar 2019 08:04 Uhr

Steinheim/Brakel (red). Am Donnerstag, den 17. Januar findet in der Stadthalle Brakel die jährliche Semestereröffnung des VHS-Zweckverbandes Bad Driburg, Brakel, Nieheim, Steinheim statt. Beginn ist um 19 Uhr. Hierzu sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Die Volkshochschule freut sich, in diesem Jahr den Wissenschaftskabarettisten und Diplom-Physiker Vince Ebert mit seinem Programm „Big Dadaismus: Mit gesundem Menschenverstand durch die Digitalisierung“ begrüßen zu dürfen. Bekannt durch die TV-Reihe „Wissen vor acht“ und seine Bühnenprogramme „Denken lohnt sich“ (2007) oder „Zukunft is the Future“ (2016), räumt Multitalent Vince Ebert an diesem Abend in seinem mitreißenden Vortrag mit populären Mythen, Heilsversprechen und Horrorvisionen der Geschäftswelt von morgen auf und hält ein humorvolles Plädoyer für den eigenen Kopf.

Anhand überraschender Beispiele zeigt er, wo Menschen selbst den intelligentesten Computern überlegen sind und warum sich das selbstfahrende Auto vielleicht nie durchsetzen wird. Die Gäste können sich auf einen lustig-provokanten und Mut machenden Vortrag in Zeiten der digitalen Hysterie freuen und erhalten nach Abschluss des offiziellen Teils der Semestereröffnungsveranstaltung eine Plattform zum Austausch. Anmeldungen zur gebührenfreien Veranstaltung sind unter der Telefonnummer 0 52 53 - 88 17 00 oder per Mail unter info@vhs-driburg.de erwünscht. Online-Anmeldung sind über die neu gestaltete Webseite der VHS unter www.vhs-driburg.de möglich.

Foto: Michael Zargarinejad

 

Freitag, 11. Januar 2019 07:30 Uhr

Kreis Höxter (red). „Wir gehen immer hoch motiviert an die Sache ran. Umso erfreulicher ist es, wenn der große Einsatz, den die Teilnehmer, aber auch alle ehrenamtlichen Helfer leisten, so belohnt wird.“ Überglücklich zeigte sich Thomas Strebost, Präsident vom Lions Club Holzminden, dass es gelungen ist, bei der Radsport-Benefizveranstaltung „Rund um den Solling“ einen neuen Rekord aufzustellen – die stolze Summe von 19.000 Euro wurde nun an die DKMS übergeben.

Schon längst hat „Rund um den Solling“ einen festen Platz im Terminkalender der Radsportler aus der Region. Am ersten Sonntag im Oktober geht es auf nach Holzminden, um für die gute Sache in die Pedale zu treten. Die verschiedenen Strecken ermöglichen eine Teilnahme sowohl für engagierte und durchtrainierte Rennrad-Enthusiasten also auch für Hobbyradler, ganz zu schweigen von der stetig wachsenden Zahl an Mountainbikern. Gleich zweimal sorgen alle dafür, dass die Spendensumme steigt. Zum einen fließt die Startgebühr komplett in den Spendentopf, zum anderen wandeln die Sponsoren die absolvierten Höhenmeter in Spendengelder um.

Alle gemeinsam unterstützen das große Ziel, für jeden Blutkrebspatienten einen passenden Spender zu finden oder den Zugang zu Therapien zu ermöglichen. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit dieser außergewöhnlichen Veranstaltung so viel Erfolg haben und uns derart viele Menschen bei unserem Einsatz für die DKMS unterstützen“, sagte Lions-Präsident Thomas Strebost und sprach vor allem den großzügigen Sponsoren seinen Dank aus. Aber auch das perfekte Zusammenspiel sämtlicher Helfer war grandios – im Einsatz waren neben den unzähligen Mitgliedern des Lions Clubs Holzminden unter anderem der Radsportverein DDMC Solling, der Kreissportbund Holzminden, die Polizei Holzminden, die Feuerwehr Boffzen, das THW Höxter und Holzminden sowie die Johanniter Unfallhilfe Holzminden.

Zur großen Spendensumme trugen aber auch der Verkauf von Profi-Rennsport-Kleidung bei, die von Sponsor Alpecin zur Verfügung gestellt wurde, sowie die Versteigerung von Originaltrikots im Internet, erneut handsigniert von Tony Martin. Wer in diesem Jahr auf seinem Fahrrad die DKMS unterstützen möchte, sollte sich im Kalender schon einmal ganz dick den Sonntag, 6. Oktober 2019, anstreichen, wenn es wieder heißt: „Rund um den Solling“!

Foto: KSB

Blaulicht
Dienstag, 08. Januar 2019 13:07 Uhr
Trotz Fahrverbot: Steinheimer (20) setzt sich an das Steuer und wird kontrolliert
Donnerstag, 03. Januar 2019 08:55 Uhr

Steinheim (red). Diese Jahreszeit stellt Verkehrsteilnehmer vor viele Herausforderungen. Eiseskälte, plötzlicher Nebel, starker Wind, Regen und Glatteis wechseln sich ab. Wer jetzt mit dem Auto unterwegs ist, muss mit spiegelglatten Straßen rechnen und seinen Fahrstil den Wetter- und Fahrbahnbedingungen anpassen. Das Lenkverhalten des Fahrzeuges ändert sich und der Bremsweg wird deutlich länger. Daher sollte man möglichst langsam fahren und einen größeren Sicherheitsabstand zum vorrausfahrenden Fahrzeug einhalten.

Im letzten Winter gab es im Kreis Höxter 181 sogenannte Glätteunfälle, wobei 22 Personen leicht- und neun schwer verletzt wurden. Das heißt vor allem: Fuß vom Gas! Lieber langsam und sicher, als gar nicht ans Ziel kommen. Auch auf geräumten Straßen kann sich immer wieder eine neue Eisschicht bilden. Dies gilt insbesondere auf Brücken, an Waldrändern und in der Nähe von Gewässern. Besonders glatt ist es auch, aufgrund der Vielzahl von Bremsvorgängen vor Ampeln und Kreuzungen. Verspätungen müssen im winterlichen Straßenverkehr mit einkalkuliert werden.

Daher sollte man frühzeitig starten, schließlich nimmt auch das Eiskratzen einige Zeit in Anspruch. Ein Guckloch reicht nicht aus, um den Verkehr zu beobachten. Gerade Radfahrer und Fußgänger, vor allem dunkel gekleidete, können schnell übersehen werden, was schwerwiegende Unfälle zur Folge haben kann. Schnee sollte vom Wagen gefegt werden. Insbesondere von den Beleuchtungseinrichtungen, aber auch vom Autodach, damit herunterfallender Schnee während der Fahrt dem hinterher fahrenden Fahrzeug nicht die Sicht nimmt. Lastwagenfahrer müssen zudem das Dach ihres Fahrzeuges und deren Anhänger von Eis befreien. Herunterfallende Eisplatten können zu schweren Unfällen führen. Tagfahrlicht reicht in der dunklen Jahreszeit oft nicht aus. Der Wagen kann von anderen Verkehrsteilnehmern zu spät gesehen werden, vor allem, da das Heck des Fahrzeuges völlig unbeleuchtet ist. Daher ist es sicherer das Abblendlicht einzuschalten.

Vor längeren Fahrten ist es ratsam warme Getränke und Decken ins Auto zu packen, damit man im Falle einer Panne gegen die Kälte geschützt ist.

Foto. Symbolfoto

Dienstag, 01. Januar 2019 11:39 Uhr

Steinheim (red). Im abgelaufenen Jahr 2018 wurden in der Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember in der Leitstelle für Feuerschutz und Rettungsdienst des Kreises Höxter insgesamt 29.015 Einsätze bearbeitet. Diese Einsätze beziehen sich auf Hilfeersuchen der Bürger aus dem Kreis Höxter sowie Gebieten angrenzender Kreise und Länder, die die Leitstelle Kreis Höxter in der Notfallrettung mit zu versorgen hat. Das Einsatzaufkommen im Bereich Rettungsdienst betrug 26.802 Einsätze, für den Bereich der Feuerwehr waren 2.213 Einsätze zu verzeichnen. Somit mussten durch die Leitstelle des Kreises Höxter insgesamt 29.015 Einsätze organisiert und koordiniert werden.

Gegenüber dem Jahr 2017 mit insgesamt 28.066 Einsätzen (26.502 Rettungsdienst- und 1.564 Feuerwehreinsätzen), stieg das Einsatzaufkommen im Rettungsdienst nur leicht an. Das Einsatzaufkommen der Feuerwehr dagegen stieg sprunghaft (40%) an. Der Löwenanteil dieser gestiegenen Einsatzzahlen begründet sich durch die Witterungseinflüsse. So war der Kreis Höxter im Januar 2018 gleich von zwei staken Unwettern betroffen: Sturmtief „Burglind“ am 3. Januar und Orkantief „Friederike“ am 18. Januar. Damit verbundenen waren starke Sturmböen sowie schauerartige Niederschlägen, die ein Eingreifen der Feuerwehren und sonstigen Hilfsorganisationen erforderlich machten. 

In Betrieb genommen

Zentrale Atemschutzwerkstatt für die Feuerwehren im Kreis Höxter in Brakel

Die zentrale Atemschutzwerkstatt für die Feuerwehren im Kreis Höxter in Brakel ist seit dem 1. Oktober 2018 in Betrieb. Für die Feuerwehren im Kreisgebiet ergibt sich durch die neue Atemschutzwerkstatt in Bezug auf die Reparatur, Wartung, Reinigung und Auslieferung der Atemschutzgeräte ein „Rund-um-Service“. Vernetzung der Leitstelle Höxter-Lippe- Paderborn

Die Erweiterung der Kreisleitstelle für Feuerschutz und Rettungsdienst von jetzt vier auf später sechs Abfrageplätze ist geplant. Die Baugenehmigung liegt bereits vor, der Erweiterungsbau soll im Sommer 2019 realisiert werden. Die Vernetzung soll dazu führen, dass bei einem Ausfall einer Leitstelle, bei Räumung einer Leitstelle oder bei Großschadensereignissen weiterhin kein Notruf verloren geht, sondern der Notruf in einer der beiden Vernetzungsleitstellen (Lippe/Paderborn) angenommen und bearbeitet wird – von der Abfrage bis zur Alarmierung. 

Pilotprojekt „Leitstelle“

Die Kreise Höxter, Lippe und Paderborn kooperieren beim ärztlichen Notdienst unter der Rufnummer 116117 der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe. Von diesem Pilotprojekt profitieren rund 800.000 Menschen in den drei Kreisen, denn es soll insbesondere die Akut- und Notfallversorgung weiter verbessern. Zudem werden die Rettungsdienste und die Notaufnahmen der Krankenhäuser entlastet. Der Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116117 hilft bei Erkrankungen, mit denen Betroffene normalerweise einen Arzt in einer Praxis aufsuchen würden, die Behandlung aber aus medizinischen Gründen nicht bis zum nächsten Tag warten kann. Die entsprechend geschulten Disponenten können im Gespräch mit dem Patienten dann entscheiden, ob der ärztliche Bereitschaftsdienst die Versorgung übernimmt, ob ein Krankenwagen bereitgestellt werden sollte oder ob sogar der Rettungsdienst verständigt werden muss. Seit dem 2. Juli 2018 werden über die Leitstelle des Kreises Lippe in Lemgo die Anrufe aus allen drei Kreisen für den ärztlichen Bereitschaftsdienst entgegen genommen. Das Projekt „Leitstelle“ läuft bis zum 30. Juni 2021. Danach wollen die Beteiligten auswerten, welche Verbesserungen dadurch in der Akut- und Notfallversorgung erzielt werden konnten. Für lebensbedrohlichen Situationen bleibt die Notrufnummer 112 selbstverständlich bestehen!

Warnung und Information der Bevölkerung

Warntag NRW – Was ist das?

Erstmalig fand am 6. September 2018 der landesweite Warntag statt. Dabei wurden in ganz NRW sämtliche Warnmittel erprobt. Um 10 Uhr wurden zeitgleich in den verschiedenen Kommunen – auch im Kreis Höxter – die örtlichen Warnkonzepte getestet. 

Eine Warnung kann auf unterschiedlichen Wegen erfolgen: -Sirenen, -Warn App NINA, -Lautsprecher, -Radio und Fernsehen oder -soziale Medien. Ziel ist es, die Bevölkerung für das Themenfeld „Warnung“ zu sensibilisieren und Informationen und Tipps zu geben, damit die Bürgerinnen und Bürger im Ernstfall richtig reagieren können. 

Verhaltenshinweise für den Gefahrenfall

- Ruhe bewahren
- Gebäude aufsuchen
- Nachbarn informieren
- Türen und Fenster schließen
- Radio einschalten, Lokalfunk, WDR 2, (bei Stromausfall, Autoradio)
- Notruf (110/112) nicht blockieren. Nur im Notfall anrufen.

Was bedeuten die unterschiedlichen Sirenensignale

- 1 Minute an und abschwellender Warnung Dauerton
- 1 Minute Dauerton Entwarnung
- 1 Minute 2 X unterbrochen Alarmierung der Feuerwehr Dauerton 

Der landesweite Warntag findet künftig jährlich an jedem 1. Donnerstag im September statt. Nächster Warntag NRW: 5. September 2019 

Einsätze zum Jahreswechsel 2018/2019

Für die Leitstelle des Kreises Höxter gestaltete sich der Jahreswechsel ereignisreich, jedoch vom Einsatzaufkommen zum Jahreswechsel 2017/2018 etwas entspannter. Mussten zum Jahreswechsel 2017/2018 50 Einsätze koordiniert werden, waren es zum Jahreswechsel 2018/2019 45 Einsätze.

Feuerwehreinsätze:

Für die Feuerwehren im Kreis Höxter begann der Jahreswechsel 2018/2019 ruhig. Es waren verteilt über den Kreis Höxter 5 kleinere Brandeinsätze zu bewältigen.

  • 1. 20:07 Uhr Beverungen Es brennen 2 Mülltonnen
  • 2. 00:06 Uhr Steinheim Brennt Briefkasten
  • 3. 01:29 Uhr Bad Driburg Kleinbrand im Freien
  • 4. 01:31 Uhr Warburg Brennt Mülleimer
  • 5. 02:19 Uhr Warburg Es brennen 2 Mülltonnen

Rettungsdienstliche Einsätze:

Der Rettungsdienst im Kreis Höxter musste zum Jahreswechsel 40 Einsätze bearbeiten. Erfreulich war jedoch, wie auch schon im letzten Jahr, dass der Rettungsdienst nur zu einem Einsatz ausrücken musste, der von unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern ausging. Des Weiteren galt es, routinemäßige Einsätze zu bewältigen, wobei ein Großteil auf starken Alkoholgenuss zurückzuführen war. Das Team der Leitstelle Kreis Höxter wünscht Ihnen ein frohes und erfolgreiches neues Jahr 2019.

Sonntag, 30. Dezember 2018 08:28 Uhr

Nieheim (red). Am Sonntag, 30.12.2018 gegen 01.10 h entstand in einem Wohnhaus der Ortschaft Oeynhausen in unmittelbarer Nähe zu einem offenen Kamin im Wohnraum ein offenes Feuer. Durch den 20jährigen Wohnungsinhaber konnte das Feuer noch vor Eintreffen der Feuerwehr mittels eines Feuerlöschers gelöscht werden. Allerdings erlitt der Wohnungsinhaber eine Rauchintoxikation und wurde vorsorglich in ein nahegelegenes Krankenhaus zur Beobachtung eingeliefert. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 30000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Brandursache werden durch die Kriminalpolizei geführt.

Donnerstag, 20. Dezember 2018 14:49 Uhr

Marienmünster (red). Auf der B239 bei Marienmünster kam es am Mittwoch, 19. Dezember, zu einem Unfall, bei dem der Fahrer eines Opel Corsa einem Ford Mondeo ausweichen musste, in den Straßengraben fuhr und schließlich vor einem Holzstapel landete. Gegen 17:10 Uhr befuhr der 22-Jährige aus Horn-Bad Meinberg mit seinem gelben Opel Corsa die Bundesstraße 239 von Höxter in Richtung Marienmünster. Zur gleichen Zeit bog an der Einmündung der B 239 und der K 64 (Abfahrt Papenhöfen) ein Fahrzeugführer mit einem silbernen Ford Mondeo von der K 64 nach rechts auf die B 239 ein. Beim Wechseln vom Einfädelungsfahrstreifen auf die B 239 übersah der Mondeo-Fahrer offenbar den auf gleicher Höhe fahrenden Corsa.

Um einen Zusammenprall mit dem Ford zu verhindern, musste der Fahrer des Corsa nach links ausweichen. Er geriet dadurch auf die Gegenfahrbahn und rutschte schließlich in den Straßengraben. Dort prallte er gegen einen Holzstapel. Der Fahrer des silbernen Ford Mondeo setzte seine Fahrt fort und entfernte sich unerlaubt vom Unfallort. Das Kennzeichen hatte der Corsa-Fahrer nicht ablesen können. Zu einem Zusammenprall zwischen den beiden Fahrzeugen war es nicht gekommen. Der Opel Corsa war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der 22-jährige Fahrer blieb unverletzt. Die Polizei in Höxter bittet um Hinweise unter Telefon 05271/962-0.

Unsere Videothek
Politik
Montag, 07. Januar 2019 08:51 Uhr
Ladies Brunch der Kreis-Frauenunion in Ottbergen
Mittwoch, 12. Dezember 2018 10:34 Uhr

Kreis Höxter (red). Der Bundestag hatte noch mit großer Mehrheit den sogenannten „Digitalpakt“ beschlossen. Dabei geht es darum, auch Bundesmittel für die Versorgung der Schulen mit aktueller Technik bereitzustellen. Dafür ist eine Änderung des Grundgesetzes notwendig. Bildung ist in Deutschland Ländersache. Die Grundgesetzänderung soll die Mitfinanzierung der Schulen durch den Bund ermöglichen. 

Damit könnte ein milliardenschweres Digitalisierungsprogramm umgesetzt werden: Die Schulen sollen von 2019 an schrittweise mit Digitaltechnik wie Tablets und WLAN ausgestattet werden und diese pädagogisch sinnvoll einsetzen. Dafür will der Bund fünf Milliarden Euro fließen lassen. Für den Kreis Höxter rechnen Experten mit einer Summe von etwa 10 Millionen Euro! Ein warmer Geldsegen, den wir bei uns dringend benötigen.

Aber jetzt kommt das schier unvorstellbare: obwohl CDU und FDP in Berlin für diesen Pakt geworben haben, will jetzt die Landesregierung, die von den gleichen Parteien gebildet wird, dieses Vorhaben im Bundesrat stürzen. Ministerpräsident Laschet vergibt damit eine einmalige Chance. Er verhindert eine moderne Ausstattung von Schulen und eine Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern, die auch dringend notwendig ist, um sich mit den neuesten technischen Entwicklungen vertraut zu machen. Der SPD-Kreisvorsitzende Helmut Lensdorf ist sauer: „In den gerade laufenden Haushaltsplanberatungen des Landes beklagt die Landesregierung sie habe zu wenig Geld für wichtige Aufgaben und jetzt lehnt sie ein Geschenk des Bundes in Milliardenhöhe ab“, erklärt der Kreistagsabgeordnete aus Marienmünster.

Der stellvertretende Kreisvorsitzende und Bildungspolitiker Marcel Franzmann, ist weiterhin optimistisch und hofft, dass der Bundesrat im Interesse der Zukunftsfähigkeit Deutschlands zustimmen werde. „Die Änderungen des Grundgesetzes sind ein bedeutender Fortschritt für den sozialen Zusammenhalt und gleichwertigere Lebensverhältnisse in Deutschland“, so Franzmann in einer Pressemitteilung. Gemeinsam mit Lensdorf betont er noch Mal die Wichtigkeit dieses Vorhabens der Bundesregierung für alle Schulen im Kreis Höxter. „Alle Städte in unserem Kreis haben die Pläne für die Zukunftsinvestitionen doch schon in der Schublade und warten nur noch auf den Startschuss aus Berlin, der jetzt nicht in Düsseldorf gedämpft werden darf“.

Foto: red

Freitag, 07. Dezember 2018 09:57 Uhr

Kreis Höxter (red). Ein grundsolider Haushalt, der wie in den Jahren davor die finanzielle Lage des Kreises gut und richtig abbildet. Das ist das Urteil von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kreistag nach ihrer Beratung über das vorliegende Zahlenwerk. „Wir GRÜNE befürworten ausdrücklich die Mittel für die Kindertagesbetreuung. Es ist richtig, dass der Kreis hier tief in die Tasche greift und über 13 Millionen € in die Kita-Plätze steckt.“ so Uwe Rottermund, stellvertretender Fraktionssprecher der GRÜNEN im Kreistag Höxter.

Die GRÜNEN bedauern, dass das Land NRW zwar die neuen Fälle von Unterhaltsvorschuss übernimmt, aber die bisher bei den Kreisen bearbeiteten Fälle nicht übernimmt. „Grundsätzlich wünschen wir uns, dass alle Vorgänge bei einer Stelle bearbeitet werden. Doppelte Strukturen kosten zusätzlich Geld, das sicher besser bei den betroffenen Kindern angelegt wäre.“ Deshalb sollten alle Forderungen, die der Staat an zahlungsunwillige Väter hat, über das Finanzamt abgewickelt werden. 

Steigende Kosten beim Pflegewohngeld können nur vermieden werden, wenn der Kreis Höxter endlich einen Pflegeplan erarbeitet, so die GRÜNEN. „Wir haben schon bei der Erstellung des Pflegeberichtes vor einigen Jahren auf die Bedeutung eines Planes hingewiesen. Es muss eine verbindliche Regelung geben, wie viel Plätze im Betreuten Wohnen im Kreis vorgehalten werden sollen. Leider hat man nicht auf unsere Mahnung gehört. Nun müssen wir damit rechnen, dass durch Zuzüge in Betreutes Wohnen letztlich die Kosten beim Kreis Höxter hängen bleiben.“

Als blamabel bezeichnen es die GRÜNEN im Kreistag, dass es immer noch kein Tierheim im Kreis Höxter gibt. „Es kann doch nicht sein, dass der Kreis auch hier ähnlich wie bei der Verbraucherzentrale darauf setzt, dass die Einwohner des Kreises Höxter in den Nachbarkreisen mitversorgt werden müssen.“ kritisiert Uwe Rottermund. „Wer einmal die Not miterlebt hat, wenn jemand sein geliebtes Haustier unterbringen muss, weil er es nicht mehr selber versorgen kann, der kann über die Gemächlichkeit, mit der Bürgermeister und Kreis dieses Thema angehen, nur den Kopf schütteln.“

Foto: GRÜNE

Wirtschaft
Montag, 14. Januar 2019 11:05 Uhr
Sprechtag der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung in Marienmünster
Montag, 07. Januar 2019 08:57 Uhr

Brakel/Kreis Höxter (red). Die Wirtschaftsinitiative im Kreis Höxter e.V. (WIH) setzt ihren Focus bei der Fachkräftesicherung auch auf die Generation 50 Plus. Ältere und erfahrene Mitarbeiter sollen an die Unternehmen gebunden werden. Nachdem die WIH vor fast zwei Jahren das EFRE-NRW Förderprojekt für Mitarbeiter 50 Plus „Arbeit alternsgerecht gestalten“ initiiert hat, wird sie nun die Ergebnisse anhand eines aktuellen Leitfadens für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) anlässlich eines Unternehmerfrühstücks in Brakel vorstellen.

Im Kreis Höxter zeigt sich der demografische Wandel ausgeprägter als in anderen westfälischen Regionen. Die Abwanderung gerade junger Menschen prägt den am südöstlichen Rand Ostwestfalen-Lippes gelegenen Landkreis besonders stark. Entsprechend ist es für lokale Unternehmen hier noch schwerer, den dringend benötigten Nachwuchs zu finden. Beim Bemühen die Fachkräfte in der Region und in den heimischen Unternehmen zu halten, wird es daher immer wichtiger, sich auf diejenigen zu konzentrieren, die bereits da sind: ältere, erfahrene Mitarbeiter. Dieser Zielgruppe widmet sich seit knapp zwei Jahren die WIH mit dem Projekt „Arbeit alternsgerecht gestalten – Stärkung der Arbeitsfähigkeit älterer Mitarbeiter in KMUs der Region Höxter“. In zahlreichen Veranstaltungen, Workshops und Seminaren, an denen viele Mitarbeiter aus WIH-Mitgliedsfirmen teilnahmen und aktiv bis heute mitgearbeitet haben, wurden die Probleme der Unternehmen als auch die Bedarfe und der Mitarbeiter analysiert. Die WIH hat aus diesen Ergebnissen in Zusammenarbeit mit verschiedenen kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) praxisnahe Ansätze entwickelt, bereits erprobt und daraus einen höchst aktuellen Leitfaden entwickelt. Diesen Leitfaden für KMU – Erfolgsfaktor Generation 50 Plus stellt die WIH nun interessierten Unternehmern und Mitarbeitern anlässlich eines Unternehmerfrühstücks vor. Dabei soll der Leitfaden dazu ermuntern, sich mit dem drängenden Thema zu beschäftigen, sowie Tipps und Hinweise geben. 

Während der Veranstaltung werden Fachleute, Vertreter der beteiligten Unternehmen als auch am Projekt beteiligte Mitarbeiter über die Ergebnisse des nun auslaufenden Förderprojekts berichten. Ziel ist es, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich zu allen Fragen des alternsgerechten Arbeitens auszutauschen. Die Veranstaltung findet am 15 .1. 2019 von 8:30 Uhr bis 10:30 Uhr in den Räumen des Berufskollegs Kreis Höxter in der Klöckerstraße 10, 33034 Brakel statt. Interessenten sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Sie können sich unter info@wih-hx.de , (Ansprechpartner Frau Schumacher) anmelden. Mehr unter http://wih-hx.de/foerderprogramme/arbeit-altersgerecht-gestalten.

Foto: Fotolia

Freitag, 04. Januar 2019 09:52 Uhr

Steinheim (red). Seit fünf Jahren ist die Westfalen Weser Energie GmbH & Co. KG (WWE) als rein kommunaler Energiedienstleister in der Region tätig. Zuletzt waren 53 Kommunen an dem Unternehmen beteiligt. 24 weitere Kommunen sind Konzessionsgeber des regionalen Dienstleisters. Seit Beginn des neuen Jahres ist die Stadt Steinheim neuer Anteilseigner. Im Dezember 2018 hatten die Gesellschafter Steinheim in ihren Kreis aufgenommen. 

„Wir freuen uns über den Zuwachs in der Gesellschafterrunde und deuten dies als Zeichen dafür, dass unser Erfolgsmodell auf fruchtbaren Boden fällt. Mit dem Beteiligungsmodell vereinen wir regionale Kräfte und vertreten gezielt kommunale Interessen“, freut sich Dr. Stephan Nahrath, WWE-Geschäftsführer. Steinheim erwirbt über die Stadtwerke Steinheim 1,7 Prozent an der WWE, dies entspricht dem Wert der von ihnen eingebrachten Energienetze. Mit der Beteiligung an der kommunalen Unternehmensgruppe trägt Steinheim seiner Daseinsvorsorge Rechnung und profitiert vom Netzbetrieb. Das Risiko des Netzbetriebs ist in einem partnerschaftlichen Verhältnis auf den Schultern aller kommunalen Anteilseigner verteilt. Der Zuwachs an Gesellschaftern bedeutet nicht, dass eine der bisher beteiligten Kommunen Anteile abgeben muss. Mit der Beteiligung einer neuen Kommune wird das Kapital der WWE um die entsprechende Summe erhöht. Die dem Unternehmen zufließenden Mittel werden auch weiterhin vorrangig für Investitionen in den Ausbau der Energienetze verwendet.

Foto: Westfalen Weser Energie

Sport
Donnerstag, 10. Januar 2019 14:28 Uhr
Vom Krabbeln, Sportabzeichen und Übungsleiter-Ausbildung: Fortbildungsprogramm 2019 erschienen
Mittwoch, 09. Januar 2019 07:02 Uhr

Steinheim (red). Nach einer vierstündigen erfolgreich absolvierten Dan-Prüfungsprogramm erhielten Sergej Benz seinen 3. Dan und sein Partner Justin Müller seinen 2.Dan. Sergej Benz betreibt den Karatesport seit etwa 16 Jahren. Justin Müller ist einer seiner Schüler, die er im Laufe der Zeit ausgebildet hat. In den letzten Jahren war er beim Kempoka-Ryu immer schon als Meistertrainer für die jungen Karateschüler zuständig.

In ihren Karate-Trainingseinheiten schulten sie bei ihren Schülern neben Kraft und Ehrgeiz auch den Mut, was bei vielen Karateschülern zu einem selbstbewussteren Auftreten führt. Seit fast einem Jahr trainierten beide Sportler zielgerichtet unter Anleitung von des Großmeisters (auch Shihan genannt) Heinz-Josef Köring auf ihre nächst höheren Dan - Prüfungen. An ihrem Prüfungstag mussten beide dann den Meistern des Seibukan Verbandes NRW vier Stunden lang neben dem Demonstrieren von sämtlichen Saifas sowie Meisterformen, Kumite - Techniken und Selbstverteidigungstechniken vorführen.

Zum erfolgreichen Bestehen waren neben den akkurat ausgeführten Techniken auch ein zielgerichteter konzentrierter Körpereinsatz nötig. Nach der Beratung und Ergebnisverkündung wurde ihnen dann vom Prüfungskommission der jeweils nächsthöhere Dan verliehen. Die Mitglieder des Kempoka-Ryu trainieren dienstags von 18 bis 20 Uhr und samstags von 13.30 bis 16 Uhr in der Sporthalle neben der Musikschule Hollentalstraße 13 in Steinheim. Jeder Interessent egal ob Jung (ab 6 Jahre) oder Alt (99) kann gerne vorbeikommen und mitmachen. Weitere Informationen zur Homepage findet man unter www.steinheim-karate.de.

Foto: RYU

Sonntag, 30. Dezember 2018 09:28 Uhr

Vinsebeck (red). Die St. Josef Schützenbruderschaft hat sich zu ihrer traditionellen Jahreshauptversammlung am 2. Weihnachtsfeiertag im Teutonenhof in Vinsebeck getroffen. Nach der Turnusänderung im vergangenen Schützenjahr läuft die Zeit des amtierenden Hofstaates ab. Der Vorstand bedankt sich bei dem Team um Oberst Jan Vanin für das zusätzliche Engagement und die übernommene Verantwortung der vergangenen drei Jahre. Den neuen Hofstaat wird ein Team aus sechs Jungschützen um Oberst Christoph Böddeker bilden. Hauptmann Andreas Schröder, Adjutant Florian Niere, Fähnrich Fabian Schamber mit den Fahnenoffizieren Hendrik Schamber und Julien Fricke. Außerdem bedankt sich der Vorstand bei Jens Hannibal, der nach 17-jähriger Amtszeit den Posten des Schießmeisters abgibt. Nachfolger wird der 24-jährige Christian Lücking. Vorstand und Hofstaat bedanken sich bei allen Schützenbrüdern und Unterstützern und wünschen einen guten Start in das Jahr 2019.

Foto: St. Josef Schützenbruderschaft

Panorama
Samstag, 12. Januar 2019 08:39 Uhr
OWL-Hochschulen zeigen Lösungswege für Studienzweifler
Mittwoch, 05. Dezember 2018 10:41 Uhr

Detmold (red). Der Startschuss für die Zeit der Weihnachtseinkäufe ist gefallen. Ob online oder im Einzelhandel, das Warenangebot ist wie immer riesengroß. Nach der Frage, über welche Geschenke sich ihre Jüngsten am meisten freuen könnten, stehen viele Eltern beim Einkauf bereits vor der nächsten Herausforderung: Wie erkenne ich, ob ein Spielzeug auch sicher ist und ob die Qualität stimmt? Denn immer wieder gelangt auch mangelhaftes Spielzeug in den Handel, das für Kinder sogar gefährlich ist. Die Marktüberwachungsbehörde der Bezirksregierung empfiehlt Kunden daher, beim Kauf genau hinzuschauen. 

„Bereits beim Kauf sollte man bestimmte Qualitätskriterien und Kennzeichen der Produkte prüfen“, rät Helmut Schimmelpfennig vom technischen Arbeitsschutz der Bezirksregierung. Er und seine Kollegen kümmern sich in OWL auch um das Thema Produktsicherheit von Kinderspielzeug und führen Kontrollen im Einzelhandel durch. Für Spielzeug gelten wie für alle anderen Produkte bestimmte Sicherheitsstandards, die laut Spielzeugrichtlinie eingehalten werden müssen. Helmut Schimmelpfennig empfiehlt daher für den Kauf von Kinderspielzeug: „Achten Sie darauf, dass die Ware mit dem CE-Kennzeichen und besser noch zusätzlich mit dem GS-Zeichen ausgezeichnet ist. Damit erklärt der Hersteller, dass das Spielzeug der Europäischen Richtlinie für Spielzeuge entspricht.“

Außerdem müssen laut Schimmelpfennig Produktbeschreibung und Warnhinweise in deutscher Sprache vorhanden sein. Der Name und die Anschrift des Herstellers oder des Importeurs müssen ebenfalls sichtbar und leserlich sein. Spielzeug, das für Kinder unter drei Jahren gefährlich sein kann, müsse einen Warnvermerk mit Nennung der spezifischen Gefahr tragen, wie beispielweise: „Nicht geeignet für Kinder unter drei Jahren wegen verschluckbarer Kleinteile“. Der Experte rät außerdem auf den Geruch des Produkts zu achten: „Spielzeug sollte nicht nach Chemie riechen, dann ist häufig etwas nicht in Ordnung.“ Wenn die Kunden beim Kauf diese Tipps beherzigen, so Schimmelpfennig, dann stehe einem fröhlichen Weihnachtsfest zumindest bei der Spielzeugsicherheit nichts mehr im Wege.

Weitere Informationen gibt es unter:

  • www.mags.nrw/marktueberwachung-produkte
  • www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/spielzeug/kinderspielzeug-6910

 

Samstag, 03. November 2018 08:53 Uhr

NRW (red). Der Klimawandel ist in Nordrhein-Westfalen bereits sichtbar und spürbar. Dies bestätigt der heute vom nordrhein-westfälischen Umweltministerium vorgelegte Bericht „Daten und Fakten zu den Auswirkungen des Klimawandels in Nordrhein-Westfalen“. Dazu sagt Umweltministerin Ursula Heinen-Esser: „Viele dachten lange Zeit, Klimawandel betreffe nur Inseln im Pazifik. Dem ist aber nicht so. Wir werden uns an Extremwettereignisse wie Hitzewellen, lange Trockenperioden, Hagel, Starkregen und dadurch Überschwemmungen auch bei uns gewöhnen müssen. Ein Jahr wie dieses mit heftigen Stürmen zu Jahresbeginn und der anhaltenden Trockenheit wird immer weniger zum Ausreißer werden.“

Die vorliegenden und vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) ausgewerteten Daten zeigen eine Erhöhung der mittleren Jahrestemperatur in Nordrhein-Westfalen um 1,5 Grad Celsius im Zeitraum 1881-2017, eine signifikante Zunahme der heißen Tage und eine Abnahme der Frost- und Eistage sowie einen Anstieg der Gewässertemperaturen am Rhein um 1,4 Grad Celsius (zwischen 1974 und 2016). In den Ballungsräumen Nordrhein-Westfalens sind bereits heute insgesamt 5,3 Millionen Menschen von Hitzebelastung betroffen, in Zukunft (2050) dürften es laut Klimaanalyse des LANUV voraussichtlich bis zu neun Millionen Menschen werden.

Heinen Esser: „Wir brauchen ein noch stärkeres Bewusstsein für den Klimawandel. Nordrhein-Westfalen hat früh auf die Änderung des Klimas reagiert und schon 2009 eine Anpassungsstrategie entwickelt. Aus den schon jetzt spürbaren Veränderungen erwächst die Verantwortung und Herausforderung, einerseits den menschgemachten Klimawandel in aller Konsequenz einzudämmen und uns andererseits auf seine Folgen vorzubereiten. Klimaschutz und Klimaanpassung sind untrennbar miteinander verwoben.“ Vor dem Hintergrund der vorhandenen Daten gilt es, Risiken und Schäden angesichts gegenwärtiger und zukünftiger Klimaveränderungen zu minimieren und die Vulnerabilität der Gesellschaft gegenüber den Klimawandeleffekten auf allen Ebenen und in allen relevanten Handlungsfeldern zu verringern.

Hierzu arbeitet beim Klimaschutz und Klimaanpassung die Landesregierung Hand in Hand. Federführend für die Klimaanpassung ist das Umweltministerium. Die Umsetzung der Klimaanpassungsmaßnahmen erfolgt primär auf der kommunalen Ebene. Das Land fördert – insbesondere im Rahmen von Aufrufen und Wettbewerben – Einzelmaßnahmen und Konzepte und darüber hinaus wissenschaftliche Untersuchungen, Bildung, Vernetzung und Kommunikation. Die Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen im bebauten Bereich erfolgt integriert in andere Maßnahmen, beispielsweise in der Städtebauförderung oder der Förderung von Grüner Infrastruktur.

Regionalkonferenzen zur Klimaanpassung

Derzeit veranstaltet das Umweltministerium gemeinsam mit der EnergieAgentur.NRW, dem Landesumweltamt (LANUV) und den Bezirksregierungen fünf Regionalforen zur Anpassung an den Klimawandel in Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, breit über die Folgen des Klimawandels in den einzelnen Regionen Nordrhein-Westfalens zu informieren sowie mit kommunalen und regionalen Akteuren Handlungsoptionen zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Zusätzlich soll es in 2019 ein thematisches Forum speziell für Großstädte in Nordrhein-Westfalen geben. Weitere Informationen unter: www.energieagentur.nrw.

Klimadienste des LANUV

Das Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) stellt umfassend Daten zum beobachteten (Vergangenheit bis heute) und projizierten (zukünftig zu erwartenden) Klimawandel und zu dessen Auswirkungen für Nordrhein-Westfalen bereit. Diese Daten werden über verschiedene Klimadienste des LANUV unter dem Link www.lanuv.nrw.de kostenlos zur Verfügung gestellt.

  • Der „Klimaatlas“ bietet flächendeckende Informationen zu Lufttemperatur und Niederschlag und entsprechende Projektionen in die Zukunft.
  • Das „Klimafolgenmonitoring“ zeigt mit Hilfe von Indikatoren die Folgen des Klimawandels auf, wie z.B. die Erhöhung der Gewässertemperatur, die Verschiebung der Vegetationsperioden oder die Entwicklung der Waldbrandgefahr.
  • Das „Fachinformationssystem Klimaanpassung“ stellt weitere, auch projizierbare, räumlich darstellbare Daten bereit und liefert so Planungsgrundlagen für Anpassungsmaßnahmen. Ein Baustein ist hier z.B. die im letzten Jahr veröffentlichte Klimaanalyse, welche vertieft die thermische Belastung im städtischen Raum analysiert und Planungshinweise gibt.

Foto: Symbolfoto

Donnerstag, 01. November 2018 07:54 Uhr

Detmold (red). Bereits zum 20. Mal findet am Freitag, 23. November, um 17 Uhr auf dem Kreativ Campus Detmold der Hochschule OWL das Berufswahlforum Detmold statt. Angehende Abiturientinnen und Abiturienten können sich hier aus erster Hand über 41 Berufe in 22 Berufsfeldern informieren und erhalten spannende und ungewöhnliche Einblicke in die Arbeitswelt. Veranstaltet wird der Info-Tag von den drei Rotary Clubs Detmold, Blomberg und Oerlinghausen in Kooperation mit der Hochschule OWL sowie der Agentur für Arbeit Detmold.

Was genau macht eigentlich eine Rechtsanwältin und wie sieht ein typischer Berufsalltag von einem Dolmetscher aus? Antworten auf diese und andere Fragen bekommen angehende Abiturientinnen und Abiturienten beim Berufswahlforum 2018. Erfahrene Referentinnen und Referenten stellen insgesamt 41 Berufe aus 22 Themenfeldern vor. Darüber hinaus haben die Jugendlichen die Möglichkeit, sich über zwei Berufsfelder ihrer Wahl intensiver zu informieren. Sie erfahren, was man in einem bestimmten Beruf konkret macht, welche Anforderungen dazu an sie gestellt werden, wie man sich auf eine Stelle bewirbt und anschließend Karriere machen kann. „Das Besondere am Berufswahlforum ist, dass es in keinem formellen Rahmen stattfindet, sondern vielmehr auf gegenseitigen Austausch und Dialog ausgelegt ist“, betont Frank Stührenberg, CEO der Phoenix Contact GmbH & Co. KG, der auch in diesem Jahr wieder als Referent im Bereich BWL von seinen Erfahrungen berichten wird. Carina Schreiber von der Studienberatung der Hochschule OWL erklärt: „Das Berufswahlforum zeichnet sich dadurch aus, dass die Schülerinnen und Schüler neben spannenden Einblicken in die Arbeitswelt, auch viel über sich selbst und die eigenen beruflichen Neigungen für die Zukunft erfahren.“ Simone Wils, Beraterin für akademische Berufe der Detmolder Arbeitsagentur, ergänzt: „So wird berufliche Orientierung lebendig und die jungen Leute werden um weitere Erfahrungen bereichert.“

Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich bereits vorab auf der Webseite des Berufswahlforums (www.berufswahlforum.de) einen Überblick zu den 41 Berufen und den jeweiligen Referentinnen und Referenten verschaffen. Anmeldungen sind ebenfalls über die Webseite sowie über Berufswahlforum@arbeitsagentur.de bis zum 16. November möglich. Die Teilnahme ist kostenlos. Das Berufswahlforum 2018 beginnt am Freitag, 23. November, um 17 Uhr in der Hochschule OWL in Detmold, Emilienstraße 45, Gebäude 3.

Foto: Symbolfoto

Montag, 10. September 2018 07:37 Uhr

Bad Gandersheim (red). Die Gandersheimer Domfestspiele sind in vier von sechs Kategorien für den „Da Capo Musical Award 2018“ nominiert - allein das ist schon ein kleiner Ritterschlag für die Festspielmacher aus Südniedersachsen. „Fame – Da Musical“ ist für das beste Musical nominiert, außerdem Stefanie Köhm (Mabel Washington in „Fame“) und Julia Waldmayer (Carmen Diaz in „Fame“) als beste Nebendarstellerin sowie Marc Bollmeyer für die beste Choreographie in dieser Musicalproduktion. In der Kategorie beste Regie geht Intendant Achim Lenz mit „The Addams Family“ ins Rennen: „Es ist eine große Ehre für uns, wenn die Gandersheimer Domfestspiele gleich mit vier Kategorien in der großen Musicalwelt in Deutschland vertreten sind. Die Mitnominierten gehören zu der Crème de la Crème der deutschen Musicalproduktionen. Besonders freut mich natürlich auch meine Nominierung als bester Regisseur für ‚The Addams Family‘.” Bis zum 15. Oktober kann noch für den Award abgestimmt werden. Alle gültigen Stimmzettel nehmen an der Auslosung wertvoller Musicalpreise teil. Den Stimmzettel bitte ausdrucken, ausfüllen und per Post an Da Capo, Feldstraße 19, 27318 Hoya schicken. Der Stimmzettel zur Wahl steht zum Download unter www.dacapomagazin.de bereit.

 

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