Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Donnerstag, 18. Juli 2019 12:43 Uhr
Krebs-Früherkennung wird nur wenig genutzt: Inanspruchnahme im Kreis Höxter auf niedrigem Niveau
Donnerstag, 18. Juli 2019 09:22 Uhr

Bad Driburg (r). Der AOK-Firmenlauf geht in diesem Jahr in Bad Driburg erneut an den Start. Bei der diesjährigen neunten Auflage wollen die Organisatoren von AOK Nordwest, der Driburg Therme GmbH und vom TV Jahn Bad Driburg nun ein weiteres Highlight setzen. Der Startschuss fällt am Freitag, 30. August, um 18:30 Uhr vor der Driburg-Therme. Anmeldungen sind ab sofort ausschließlich im Internet unter www.aok-firmenlauf.de möglich. Die Startgebühr beträgt pro Team 24 Euro.

Mit 425 Teilnehmern aus mehr als hundert Firmenteams knackte der Lauf im Vorjahr seinen Bestwert. Auch in diesem Jahr möchten die Organisatoren den Aufwärtstrend weiter fortsetzen. „Vielleicht schaffen wir in diesem Jahr ja die magische Teilnehmerzahl 500. Das wäre für eine Gesundheitsveranstaltung schon eine tolle Sache“, erklärt Thomas Pottmeier, Teamleiter Vertrieb der AOK NordWest. Deshalb sind beim diesjährigen AOK-Firmenlauf natürlich Teams aus allen Unternehmen und Verwaltungen der Region wieder herzlich willkommen. Auch Christiane Seemer, Geschäftsführerin der Driburg Therme GmbH und Mitbegründerin des Laufes, ist sehr optimistisch: „Wir sind sehr gern wieder Gastgeber für den AOK-Firmenlauf. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer finden auf unserem Straßenkurs rund um unsere Driburg Therme ideale Laufbedingungen vor. Die Strecke kann laufend, walkend oder nordic walkend zurückgelegt werden“.

Für Fans und Aktive setzt das Organisationsteam wieder auf einen tollen Mix aus Spaß, Sport und guter Laune. „Unser Konzept hat sich inzwischen bewährt. Jede Firma kann teilnehmen und ein oder mehrere Teams zu jeweils vier Läuferinnen und Läufer stellen. Viele Firmen begleiten uns bereits seit vielen Jahren. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich“, sagt Peter Kufner, 1. Vorsitzender des TV Jahn Bad Driburg.

Der AOK-Firmenlauf ist mit einer Distanz von 4,2 Kilometern weiterhin auch für weniger trainierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer gut zu bewältigen. „Der Spaß am Laufen und dem Miteinander, gemeinsame Erfolgserlebnisse und die Mitarbeiter oder auch den Chef von einer anderen Seite kennenlernen. Das sind die Ziele des AOK-Firmenlaufes. Der Spaß an der gemeinsamen Aktivität steht im Vordergrund - die gelaufene Zeit dabei spielt keine Rolle. Unsere Stadtverwaltung ist daher sehr gerne mit Laufteams beim Lauf dabei“, sagt Christa Heinemann, stellvertretende Bürgermeisterin von Bad Driburg und Schirmherrin des Laufes. Für Möglichkeiten zum Umkleiden und zur Wertsachenaufbewahrung ist natürlich an der Driburg Therme gesorgt.

Auch in diesem Jahr werden die Organisatoren wieder einen Teil des Veranstaltungserlöses einem gemeinnützigen Zweck spenden. „In diesem Jahr geht die Spende an den Förderverein der Städtischen Gemeinschaftsgrundschule Bad Driburg e.V.“, erklärt Christiane Seemer. Für die gesamte Veranstaltung stehen natürlich wieder der Spaß an der Bewegung und das gemeinsame Erleben im Vordergrund. „Spaß und Gesundheit gehören schließlich fest zusammen. Und den kann die ganze Familie bei uns erleben“, freut sich Thomas Pottmeier auf viele bekannte und neue Gesichter in Bad Driburg.

Mit der Idee der Firmenläufe möchte die AOK Nordwest die Menschen für eine gesunde Lebensweise motivieren. Nach aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts sind heute 62 Prozent der Männer und 47 Prozent der Frauen übergewichtig. Fast jeder fünfte Erwachsene ist inzwischen adipös. Das liegt vor allem daran, dass wir mehr Energie aufnehmen als wir verbrauchen und wir uns einfach zu wenig bewegen. „Wer sich regelmäßig für eine halbe Stunde an der frischen Luft bewegt, tut nicht nur etwas für Herz, Muskeln und Gelenke, sondern kann auch den persönlichen Stresslevel nachweislich senken“, erläutert Pottmeier die Wichtigkeit von ausreichend Bewegung für ein gesundes Leben.

Alle Informationen rund um den Lauf finden Interessierte unter www.aok-firmenlauf.de. Anmeldungen können dort online ab sofort bis zum 25. August vorgenommen werden.

Foto: AOK NordWest

Mittwoch, 17. Juli 2019 11:45 Uhr

Kreis Höxter (r). Erneut möchte der Kreis Höxter besonderes ehrenamtliches Engagement im Bereich interkulturelle Verständigung prämieren: Ab sofort können sich Einzelpersonen, Vereine oder Gruppen wieder für den Integrationspreis bewerben. Dieser wird am 20. November bei einem großen Dankeschön-Fest in der Beverunger Stadthalle gemeinsam mit dem neuen Heimatpreis des Kreises verliehen.

Insgesamt 1.634 Menschen haben sich 2017 an der Abstimmung zum ersten Integrationspreis des Kreises Höxter beteiligt und im Internet für ihren Favoriten gestimmt. „Natürlich hoffen wir in diesem Jahr auf eine mindestens ebenso tolle Beteiligung“, sagt Landrat Friedhelm Spieker. „Wir sind auch schon sehr gespannt auf die hoffentlich zahlreichen Bewerbungen. Potenzielle Preisträger gibt es in unserem Kulturland genug, denn viele Menschen setzen sich ehrenamtlich ganz hervorragend für die Integration ein.“

Der Integrationspreis soll dieses vielfältige Engagement würdigen. Bewerbungen können noch bis zum 15. September 2019 eingereicht werden. Unter dem Motto „Wir (er)leben Vielfalt“ sind Vereine, Projekte, Initiativen, Schulen, Kindertageseinrichtungen und Einzelpersonen aufgerufen, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen. „Mitmachen lohnt sich“, ermuntert die Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums des Kreises Höxter (KI), Filiz Elüstü, ehrenamtlich Aktive, zügig eine Bewerbung einzureichen. Denn auch der Integrationspreis 2019 wird wieder in drei Kategorien vergeben. „Das erhöht die Chancen“, so Elüstü.

Der Integrationspreis wird gefördert und unterstützt von den NRW Landesministerien für Schule und Bildung sowie Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration.

Drei Kategorien

In Kategorie 1 ist der Preis mit 1.000 Euro dotiert. Bewerben können sich Projekte, die Einheimische und (Neu-)Zugewanderte zusammenbringen.

Kategorien 2 und 3 sind mit jeweils 500 Euro dotiert. Kategorie 2 richtet sich speziell an (Neu-)Zugewanderte, die sich im Kreis Höxter bereits selbst ehrenamtlich für ihre Mitmenschen engagieren.

In der Kategorie 3 werden Ehrenamtliche ausgezeichnet, die sich vorbildlich für die Integration von (Neu-)Zugewanderten in ihre neue Heimatstadt engagieren.

„Es ist außerordentlich positiv, dass sich im Kreis Höxter so viele Menschen in den langwierigen Integrationsprozess einbringen und ein gutes Miteinander fördern“, betonte KI-Leiterin Elüstü. Die Idee, interkulturelles Engagement auszuzeichnen, entstand in den Integrationskonferenzen. Von dort stammt auch der Wunsch, die Gewinner mit Beteiligung der Bevölkerung zu ermitteln. Dies soll nach einer Jury-Auswahl von Nominierten durch ein Online-Voting realisiert werden.

Auswahlverfahren

Bewerben können sich ehrenamtlich Engagierte, (Neu-)Zugewanderte und Einheimische aber auch Schulen, Kindertageseinrichtungen, Unternehmen und Migrantenorganisationen, die mit vielfältigen Initiativen die Integration und das interkulturelle Verständnis fördern. Zugelassen sind eigene Bewerbungen und Vorschläge anderer. Eine Jury wird aus den eingegangenen Bewerbungen in jeder Kategorie eine engere Vorausauswahl von Nominierten treffen, die mit ihren Projekten in den Regionalmedien und im Internet öffentlich vorgestellt werden. Bürgerinnen und Bürger haben dann die Möglichkeit, aus den Reihen der Nominierten ihre Favoriten auszuwählen.

Jury

Der Jury gehören Landrat Friedhelm Spieker, Kreisdirektor Klaus Schumacher, ein Vertreter des Kreistages, Vertreter des Integrationsbeirates, Mitarbeiter des Kommunalen Integrationszentrums und des Kreises Höxter an. An der Auswahl der Gewinner aus dem Kreis der Nominierten können sich alle Bürgerinnen und Bürger beteiligen.

Prämiert werden die Gewinner beim „Dankeschön-Fest“ am Mittwoch 20. November 2019, ab 16.30 Uhr in der Stadthalle in Beverungen. „Mit dem Fest möchten wir ein sichtbares Zeichen der Wertschätzung setzen“, sagt Landrat Spieker.

Jetzt bewerben

Bewerbungen um den Integrationspreis 2019 können bis zum 15. September 2019 beim Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Höxter (KI), Moltkestraße 12, 37671 Höxter eingereicht werden. Für Fragen stehen Filiz Elüstü (05271/965-3612, f.eluestue@kreis-hoexter.de) und Elif Bozkurt (05271/965-3610, e.bozkurt@kreis-hoexter.de ) vom KI zur Verfügung.

Bewerbungsunterlagen, Teilnahmebedingungen und Informationen: www.integration.kreis-hoexter.de

Foto: Kreis Höxter

Mittwoch, 17. Juli 2019 10:46 Uhr

Drei erfahrene Lehrkräfte wurden am 12. Juli 2019 am Städtischen Gymnasium Steinheim in den Ruhestand verabschiedet: Grudrun Zabel-Groth, Brigitta Schierbaum und Inge Frewer.

Gudrun Zabel-Groth unterrichtete nach einem Referendariat in Schwelm seit 1981 insgesamt 38 Jahre mit viel Energie Englisch und Mathematik am Städtischen Gymnasium Steinheim. Schülerinnen und Schüler sagten oft: „Bei Frau Zabel-Groth verstehen wir Mathe.“. Sie übernahm seitdem ununterbrochen Klassenleitungen und koordinierte auch eine Zeit lang das Schülerbetriebspraktikum. Seit 1997 organisiert sie zur Völkerverständigung den Austausch mit Schulen in Ungarn, zunächst unter anderem mit der Stadt Csurgó, seit 2003 mit Szigetszentmiklós. Dazu hat sie drei Filme über das SGS erstellt, die von Udo Obermann, dem ehemaligen Leiter der Musikschule Steinheim, gedreht wurden. 2003 war sie auch offizielles Delegationsmitglied im europäischen Town-Twinning-Programm der Stadt Steinheim, aus dem auch eine Städtepartnerschaft Steinheims mit Szigetszentmiklós entstand. Ihr Lebensgefährte Werner Sandbote, der im Ruhestand bis jetzt noch einige Stunden Chemie unterrichtet hat, wurde ebenfalls verabschiedet und beendet seine Unterrichtstätigkeit. Das seit langem betreute soziale Projekt „Weihnachten im Schuhkarton“ führt Gudrun Zabel-Groth weiter. Die Organisation des Ungarnaustauschs übernimmt nach ihr Theresa Brüggemeier.

Brigitta Schierbaums beruflicher Lebensweg führte sie durch vier Bundesländer: Bayern, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Sie hat in Bayern studiert und begann nach einem Referendariat in Fulda 1979 am Albert-Einstein-Gymnasium in Hameln als Lehrerin für Biologie und Chemie, danach in Bad Pyrmont. Seit 1984 widmet sie sich laut dem Schulleiter Marko Harazim mit Hingabe und Ruhe den Naturwissenschaften als Biologie- und Chemielehrerin. Außerdem engagierte sie sich zusammen mit ihrer Kollegin Maria Behler in der Ausbildung von Schülerinnen und Schülern als „FAIRmittler“, die dann als Schülerpaten und Streitschlichter anderen Schülern helfen können. Sie geht nach insgesamt 35 Jahren am SGS in den sogenannten „Unruhestand“ und unterrichtet noch weiterhin sieben Wochenstunden Chemie.

Inge Frewer begann 1979 ihr Referendariat in den Fächern Erdkunde und Leibeserziehung (Sport) am St.-Ursula-Gymnasium in Attendorn. 1981 wechselte sie als Lehrerin an das König-Wilhelm-Gymnasium in Höxter. Im Schuljahr 1996 / 1997 stellte sie einen Antrag zur Beurlaubung vom deutschen Schuldienst. Ihr Ehemann ging in den Auslandsschuldienst nach Peru und auch sie war dort in Lima als Ortslehrkraft tätig. 2003 kam sie nach Deutschland zurück und wurde Lehrerin am Hüffert-Gymnasium in Warburg. In der Folgezeit ging sie mit ihrem Ehemann an eine deutsche Schule in Sevilla in Spanien, wo sie gemeinsam als Ortslehrkräfte tätig waren. Seit 2012 unterrichtete sie sieben Jahre als Erdkunde- und Sportlehrerin am Städtischen Gymnasium Steinheim und engagierte sich unter anderem bei den Sportkreismeisterschaften der Schulen. Ihren Ruhestand wird sie auch wieder für Reisen in alle Welt nutzen, unter anderem nach Ecuador.

Fotos: Michael Volmer

Mittwoch, 17. Juli 2019 10:32 Uhr

Kreis Höxter (r). Der Landkreis Höxter hat ein neues Veranstaltungshighlight im Kalender. Ein mystischer Abend rund um das Thema Feuerwerk verzaubert die Besucher am Samstag, 07. September am Schloss Corvey. Bevor drei fantastischen Feuerwerke den Himmel erleuchten, genießen die Besucher die Atmosphäre des festlich erleuchteten Schlossgärten, sowie ein Rahmenprogramm für die ganze Familie mit Live-Bands und Attraktionen für Kinder. Einen Abend lang verwandelt sich die Anlage des UNESCO Weltkulturerbes in ein mystisches Zusammenspiel aus Licht, Feuer und Show. Seine Durchlaucht Viktor V., Herzog von Ratibor und Fürst von Corvey öffnet seine Privatgärten für das einmalige Lichterfest. Der Veranstalter aus Minden rechnet mit mehreren tausend Besuchern, die die Premiere miterleben werden.

Handgemachte Akustik-Live-Musik von der Ray Pasnen Band aus den USA verzaubert die Gäste rund um die ehemalige Schlossgastronomie. Die bekannten Stücke aus Classic Rock, Pop oder Folk machen einfach nur Spaß. Für Gänsehaut-Feeling sorgen auch die Dudelsack-Spieler der deutschlandweit bekannten „Highland Dragon Pipe Band“. Mit schottischer Dudelsackmusik im Fackelschein und ihrer mitreißenden Performance werden die Musiker aus Paderborn die Gäste begeistern. Gastronomisch präsentieren die zahlreichen Stände ausgefallene kulinarische Leckerbissen und herzhafte Klassiker. Neben Bier und alkoholfreien Getränken verwöhnt ein Caterer die Gäste mit fruchtigen Cocktails, frischen Limonaden und einer großen Weinauswahl.

Tausende LED Lichteffekte, Lampions, unzählige Kerzen und Fackeln tauchen die Schlossgärten in ein buntes Lichtermeer. Die Fassaden von Schloss Corvey werden effektvoll mit über 500 Scheinwerfern und mehreren Tausend Lichtpunkten angestrahlt. Modernste Videomapping-Technik sorgt für einzigartige Effekte auf der historischen Fassade. Beeindruckende Stelzenläufer und Fabelwesen wie „Die Mondfrau“ bieten Kleinkunst-Showeinlagen zwischen den Besuchern. Die spektakuläre Feuershow „Danse Infernale“ bietet mit einer Mischung aus Feuerartistik und Feuerjonglage eine spektakuläre Show und artet mit Funken, Flammen und Feuerkreisen auf. Die Artisten sind deutschlandweit durch zahlreiche Engagements bei den Mittelalterlich Phantasie Spectaculen bekannt.

Im Vorprogramm verzaubert zudem eine mystische Pferdeshow im „Apassionata Stil“ Groß und Klein. Weißgeborene Barock-Dressurpferde vom Knabstruppergestüt af Wendandi reiten in der Dunkelheit durch Nebelschwaden auf der illuminierten Großen Wiese. Beeindrucke Vorführungen und Erklärungen des deutschlandweit bekannten Gestüts aus Petershagen sorgen für Kurzweil und staunende Gesichter. Die klassische barocke Reitkunst der weißgeborenen und extrem seltenen Pferde zeigt magische Begegnungen zwischen Mensch und Pferd. Die Besucher kommen mit den Reitern zusammen an einen Ort, wo Mensch und Tier in völliger Harmonie agieren. „Ich hab' ein Haus, ein kunterbuntes Haus, ein Äffchen und ein Pferd“, singt Pipi Langstrumpf in den Filmen von Astrid Lindgren. Ihr „Kleiner Onkel“ gilt als einer der berühmtesten Knabstrupper der Welt – fälschlicher Weise. Denn tatsächlich handelte es sich hier um einen bemalten Schimmel, der nur wegen den auffälligen Punkten den Knabstruppern zugeordnet wurde. Dennoch lieben es die Kinder ihrem „Kleinen Onkel“ so nah zu kommen.

Lichtkunst-Installationen lassen die Schlossgärten an diesem Abend magisch leuchten. Bestaunt werden können unter anderem illuminierte UV-Kunstwerke des weltbekannten Street Art Künstlers „Bansky“, der regelmäßig mit seinen auffälligen Graffitis die Weltpresse in Atem hält. Weitere Lichtkunst-Installationen sind die „Elfen-Schaukel“, die lebenden Bäume „Ents“, die „Glühenden Illuminaten“ im Nebelschein, die rosafarbene „Flamingowiese“, das mystische „Spinnennetz“, der romantische „Garden of Love“ und die zauberhaften „Schmetterlingsbäume“. Bei gutem Wetter gibt es zudem ein kunstvoll illuminiertes Ballonglühen mit einem riesigen Heißluftballon vor dem Teehaus. Der Automobilclub Höxter im ADAC präsentiert ein ganz besonderes Lichtkunstwerk: „Illuminierte Oldtimer“. Effektvoll werden die historischen Fahrzeuge in Szene gesetzt und können bestaunt und fotografiert werden.

Highlight des Abends sind jedoch unzweifelhaft die drei musiksynchronen Feuerwerke, die ab Einbruch der Dunkelheit bis Mitternacht den Himmel über Höxter erhellen werden. Mehrere tausend Raketen werden dabei verschossen. Wochenlang werden die Shows programmiert und die Raketen und Feuereffekte präpariert. Drei Länder mit drei Emotionen stehen dabei für die Mottos der jeweiligen Feuerwerke: Das erste Feuerwerk wird unter dem Titel „Wonderful China“ abgefeuert. Mystische Feuerdrachen und viele rot-weiße Lichter tauchen die Schachtschleuse in ein romantisches Lichtermeer. Beim zweiten Feuerwerk dreht sich alles um Groß-Britannien. Zu den klassischen Hymnen unter anderem von James Bond schießt das Feuerwerk unter musikalischer Begleitung Feuerzauber in den Himmel. Das dritte Feuerwerk des Abends: „Schweden“: eingängige Grooves von ABBA und neu interpretierte Evergreens der wohl erfolgreichsten Popband der Geschichte lassen skandinavische Klänge und bunte Lichter in Höxter einziehen.

Alle Besucher sind am Ende des Abends aufgefordert mit Ihrer Voting-Karte für das beste Feuerwerk zu stimmen. Aus der Gewinner-Losbox wird um kurz nach Mitternacht ein Gewinner gezogen, der ein spektakuläres Privat-Feuerwerk für zuhause gewinnt. Ganz gleich ob Hochzeit, Geburtstag oder besonderer Anlass: mit diesem Feuerwerk, abgeschossen von der Pyrotechnik-Firma Pook, werden alle Nachbarn staunen.

Das Schloss Corvey und die ehemalige Abtei sind als Baudenkmal und Veranstaltungsort weit über die Grenzen Höxters hinaus bekannt. Das karolingische Westwerk mit seinen Fresken aus dem 9. Jahrhundert und die barocke Kirche aus dem 17. Jahrhundert sind von herausragender Bedeutung und wurden 2014 als UNESCO Weltkulturerbe ausgezeichnet.. Einlass für die Veranstaltung ist ab 18 Uhr. Karten im Vorverkauf sind ab Montag, 29. Juli an folgenden Stationen erhältlich: Tourist-Information Höxter (Weserstraße 11), Westfalen Blatt (Westerbachstraße 22), in den Geschäftsstellen der Neuen Westfälischen sowie unter Eventim.de. Tickets für Erwachsene kosten 18,00 €, Ermäßigt 14,00 € (für Kinder von 4 bis 14 Jahren, Kinder bis 3 Jahre Eintritt frei) jeweils zzgl. Vorverkaufs-Gebühr. Karten an der Abendkasse, sofern noch verfügbar, kosten 25,00 €.

Blaulicht
Donnerstag, 18. Juli 2019 15:53 Uhr
Mit gestohlenem Motorrad aufgefallen
Donnerstag, 18. Juli 2019 09:25 Uhr

Bad Driburg (r). In einer Feldscheune im Bereich Bad Driburg-Dringenberg wurde am Dienstag, 16. Juli 2019, eine leblose Person aufgefunden. Aufgrund der Auffindesituation und des Zustandes des Körpers ist davon auszugehen, dass die Person dort schon vor längerer Zeit verstorben ist. Zurzeit liegen keine Anhaltspunkte für ein Gewaltverbrechen vor. Um die Todesumstände und die Identität der Person zu klären, wurde der Leichnam beschlagnahmt und eine Obduktion angeordnet.

Foto: Symbolbild

Dienstag, 16. Juli 2019 11:54 Uhr

Höxter (red). Bei einer geplanten Straßenbaustelle hat ein Bagger bei Tiefbauarbeiten am gestrigen Montag im Rohrweg Höxter eine Gasleitung getroffen. Durch den bestätigten Gasaustritt wurden die umliegenden Feuerwehren durch die Sirene und den Meldeempfänger gegen 14.49 Uhr alarmiert.

Da auch Hausanschlüsse zeitgleich vom städtischen Gasanbieter installiert werden, waren Fachkräfte bereits vor Ort. Durch den Betreiber Gas - Wasserversorgung Höxter (GWH) wurde kurz nach dem Ereignis bereits die Leitung abgedichtet und es kam zu keiner größeren Gasausströmung.  Umliegende Gebäude wurden ebenfalls von der GWH auf möglich ausgeströmtes Gas kontrolliert.

Der anwesende Betriebsmeister konnte bereits nach Eintreffen des Leiters der Feuerwehr Entwarnung geben. Die defekte Gasleitung wurde sofort durch den Betreiber gesichert und repariert. In Abstimmung mit der Polizei und dem Betreiber wurden Absperrmaßnahmen eingerichtet und für die Feuerwehren gab es keine weiteren Maßnahmen. Alle alarmierten Einsatzkräfte konnten den Einsatz gegen 15.15 Uhr abbrechen. Die Einsatzstelle wurde somit an den Betriebsmeister übergeben.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Marienmünster, Nieheim und Steinheim, die Löschgruppe Brenkhausen, der Löschzug Höxter, die Rettungsdienste aus Höxter und Holzminden, die Leitung der Feuerwehr Höxter, die Polizei Höxter, der ABC-Zug Nord, der Kreisbrandmeister und die Sonderfahrzeuge aus dem Kreis Höxter.

Fotos: Freiwillige Feuerwehr Höxter

Montag, 15. Juli 2019 11:42 Uhr

Beverungen (r). Nach dem Brand in einem Wohnhaus in Beverungen am Samstag, den 13. Juli, haben die Brandermittler der Polizei Höxter die Untersuchungen in dem Brandobjekt weitgehend abschließen können. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen ist das Feuer im Wohnzimmer der Erdgeschosswohnung entstanden. Offensichtlich ist zunächst das Sofa in Brand geraten, das Feuer hat dann auf die weitere Einrichtung übergegriffen. Die genaue Brandursache muss noch weiter ermittelt werden. Ein technischer Defekt kann derzeit aber ausgeschlossen werden.

Die Mieterin der Wohnung, die erst zwei Stunden nach dem Brand im Nahbereich des Hauses aufgegriffen wurde, befindet sich aufgrund ihrer schweren Brandverletzungen weiterhin in einer Klinik. Sie wurde in ein künstliches Koma versetzt, derzeit besteht Lebensgefahr. Der entstandene Sachschaden in dem Mehrfamilienhaus und der ausgebrannten Wohnung ist nach aktueller Einschätzung weit höher als ursprünglich angenommen und liegt vermutlich im sechsstelligen Euro-Bereich. Weitere Wohnungen in dem Haus sind durch die entstandenen Rauchgase zurzeit nicht bewohnbar. Ein weiterer Mieter und ein Feuerwehrmann waren vorsorglich mit Verdacht auf Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht worden, beide konnten inzwischen wieder entlassen werden.

Freitag, 12. Juli 2019 10:42 Uhr

Höxter/Godelheim (red). In eine Wohnung in Höxter-Godelheim sind unbekannte Täter am Donnerstag, 11. Juli, gewaltsam eingedrungen. Wohnräume und Schränke wurden durchsucht, erbeutet wurden nach ersten Erkenntnissen eine Spielekonsole und ein Fernseher. Außerdem entstanden durch den Einbruch Sachschäden im Türbereich. Der Einbruch in der Pyrmonter Straße muss sich in dem Zeitraum zwischen 6.30 Uhr und 13.10 Uhr ereignet haben. Die Polizei in Höxter hofft auf Hinweise von Zeugen, sie sollten sich mit der Polizei in Verbindung setzen unter Telefon 05271/962-0.

Politik
Mittwoch, 17. Juli 2019 10:19 Uhr
4.987.000 Euro für Städtebauförderung fließen in den Kreis Höxter
Dienstag, 25. Juni 2019 10:45 Uhr

Kreis Höxter/Steinheim (red). Waldbrände gefährden Lebensräume für Tiere und Pflanzen und Erholungsräume für uns Menschen. Jedoch entstehen nur fünf Prozent durch natürliche Ursachen wie Blitzschläge. Der Waldbrandgefahrenindex liegt aktuell in großen Teilen NRWs auf der zweithöchsten Stufe. Zum Schutz der Wälder ist ein gemeinsames Handeln von Waldbesuchern, Autofahrern, Forst- und Feuerwehrleuten erforderlich. Ausgestattet mit Mobiltelefonen haben Waldbesucher die Chance aktiv bei der Waldbrandbekämpfung zu helfen, wenn sie Waldbrände über die Telefonnummer 112 melden. „Entscheidend ist, dass sich Waldbesucher der Gefährdung bewusst sind und vorsichtig verhalten. Leider Gottes ist das mit Verzicht auf Rauchen, Grillen und Feuern verbunden“, sagt Alfred Edelhoff, Experte für forstliche Gefahrenabwehr bei Wald und Holz NRW. Raucherinnen und Raucher drücken bitte Ihre Zigaretten im Aschenbecher aus. Das gilt auch beim Autofahren: Glimmende Kippen entzünden immer wieder dürres Gras im Straßengraben, Wind treibt die Flammen dann in den Wald. Wenn es dennoch brennt unterstützen die Forstleute von Wald und Holz NRW die Feuerwehren mit ihrer Ortskenntnis. Langfristig arbeiten die Förster von Wald und Holz NRW daran, klimastabile Mischwälder zu entwickeln, die durch eingemischte Laubbäume auch die Waldbrandgefahr mindern. Hauptmotivation ist dabei die Vitalität der Wälder im Klimawandel zu stärken; die Waldbrandvorsorge ist ein Teilaspekt davon. Besonders gefährdet sind Böden mit kleinem Wasserspeicher, also vor allem sandige Gebiete, Nadelholzreinbestände, vor allem der Kiefer sowie Waldgebiete mit intensiver Sonnenstrahlung auf den Waldboden mit dürren Gräsern und Geäst.


 

Mittwoch, 12. Juni 2019 09:52 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Frauen Union Kreisverband Höxter fordert, „Upskirting“ – das voyeuristische Fotografieren unter den Rock einer Frau - vollumfänglich unter Strafe zu stellen. „'Upskirting' ist erniedrigend, einfach nur abstoßend und verletzt das sexuelle Selbstbestimmungsrecht der Frau“, so Viola Wellsow, Vorsitzende der Frauen Union Kreisverband Höxter. Die bestehende Rechtslage bietet für Opfer von „Upskirting“ aus Sicht der Frauen Union keine zufriedenstellende Antwort. Opfer können sich zwar auf den Straftatbestand der Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen (§ 201a StGB) berufen, aber: Das greift nur, wenn von dem Opfer in einer Wohnung oder in einem gegen Einblick besonders geschützten Raum unbefugt eine Bildaufnahme hergestellt oder übertragen und dadurch der höchstpersönliche Lebensbereich der abgebildeten Person verletzt wurde. Wellsow weiter: „Zum einen ist die heutige Eingrenzung nicht sinnvoll, zum anderen vernachlässigt das Strafrecht heute aus Sicht der Frauen Union Kreis Name das hier in erster Linie verletzte Rechtsgut der sexuellen Selbstbestimmung der Frau.“ +

Bereits mehrfach gab es in Deutschland die Situation, dass beispielsweise auf Rolltreppen ein Mann einer Frau während der Fahrt ein Mobiltelefon unter den Rock gehalten hat, um Bildaufnahmen zu fertigen. Die Aufnahmen werden nicht selten im Internet und in den sozialen Medien hochgeladen. Die Täter verwenden nicht nur Smartphones, sondern auch Miniatur-Spionagekameras, die auf den Schuhen befestigt und damit noch unauffälliger unter einem Rock platziert werden können. Offizielle Opferzahlen gibt es in Deutschland nicht, weil diese derzeit nicht gesondert in den polizeilichen Kriminalstatistiken der Länder erfasst werden. Die Frauen Union wird nun an die Bundesregierung und den Bundestag herantreten, um für die vollumfängliche Strafbarkeit von „Upskirting“ einzutreten.

Foto: FU

Wirtschaft
Dienstag, 16. Juli 2019 10:38 Uhr
Päuser Unternehmensgruppe wird NuFaTec Service Group
Freitag, 05. Juli 2019 08:43 Uhr

Steinheim (red). Happy Birthday, Steinheim News! Die Online-Zeitung Steinheim News feiert ihren zweiten Geburtstag. Seit zwei Jahren gibt es aktuelle Lokalnachrichten aus Steinheim und der Umgebung - rund um die Uhr und kostenfrei. Ein herzliches Dankeschön gilt an dieser Stelle unseren Leserinnen und Lesern, unseren Freunden und Bekannten und natürlich unseren Geschäftspartnern und Anzeigenkunden. Danke für den 2. Geburtstag!

Samstag, 22. Juni 2019 11:37 Uhr

Kreis Höxter (red). Mehrweg gegen die Plastikflut: Im Kreis Höxter sollen Getränkehersteller und Supermärkte stärker auf wiederverwendbare Flaschen setzen. Das fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). „Einwegflaschen und Dosen, auf die es 25 Cent Pfand gibt, sind nach der ersten Benutzung dahin und gehen ins energiefressende Recycling. Anders Mehrwegflaschen aus Glas oder robustem Plastik: Sie leisten nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz vor Ort – sie sichern auch Arbeitsplätze bei Abfüllern, im Handel und bei den Herstellern“, sagt Armin Wiese von der NGG Detmold-Paderborn. Dies sei umso wichtiger, wenn das Produkt aus der Region komme. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit beschäftigt die Getränkebranche in Nordrhein-Westfalen rund 10.300 Menschen.

Das neue Verpackungsgesetz schreibt ab diesem Jahr einen Mehrweg-Anteil von 70 Prozent bei Getränken vor. Aktuell liegt die Quote nach Angaben des Umweltbundesamts aber nur bei etwa 44 Prozent. Unter den nicht-alkoholischen Getränken liegt sie sogar bei lediglich 23 Prozent. „Der Staat muss also stärker darauf achten, dass Hersteller und Handel die Quote wirklich einhalten – und Verstöße notfalls sanktionieren.“ Andernfalls werde die Umweltpolitik beim Thema Pfand zum „bloßen Lippenbekenntnis“. 

Dabei seien insbesondere auch die Verbraucher gefordert: „Wer zum Apfelsaft aus Nordrhein-Westfalen oder zum Mineralwasser in der Glasflasche greift, stärkt regionale Wirtschaftskreisläufe und tut etwas für die Umwelt“, betont Wiese. Kritisch blickt der Gewerkschafter auf die Strategie der Lebensmitteldiscounter: „Aldi, Lidl und Co. haben den Trend zu Einwegflaschen befeuert. Wer eine 1,5-Liter-Flasche Mineralwasser für 19 Cent anbietet, der macht Dumpingpreise salonfähig – auf Kosten der Umwelt und der Produzenten.“

Die Gewerkschaft NGG macht sich darüber hinaus für eine bessere Kennzeichnung im Pfandsystem stark. Damit könne sich der Verbraucher bewusst für Umwelt, Arbeitsplätze und Genuss entscheiden. Wiese: „Wie es laufen kann, zeigt sich beim Bier. Hier liegt der Mehrweg-Anteil bei 82 Prozent. Und der Käufer weiß, dass es aus der Glasflasche eben auch besser schmeckt.“

Nach einer Studie der Deutschen Umwelthilfe ließen sich bundesweit jedes Jahr 1,35 Millionen Tonnen CO2 einsparen, wenn man alle alkoholfreien Getränke ausschließlich in Mehrweg- statt in Einwegflaschen abfüllen würde. Das entspricht dem CO2-Ausstoß von 880.000 Mittelklassewagen, die im Durchschnitt 13.000 Kilometer pro Jahr fahren.

Foto: NGG

Sport
Freitag, 14. Juni 2019 09:25 Uhr
Infoveranstaltung „Kinder- und Jugendschutz im Sportverein“ - Sportjugend im KSB Höxter bietet mit Kreisjugendamt Höxter zwei Infoveranstaltungen an
Sonntag, 09. Juni 2019 11:09 Uhr

Steinheim (red). Am 28. Mai hat die Schulmannschaft des Städtischen Gymnasiums Steinheim, bestehend aus sechs Mädchen und Jungen, in Höxter auf der Weserkampfbahn mit großem Erfolg an den Schulkreismeisterschaften der Wettkampfklasse IV teilgenommen. Sie bestritt den Wettkampf, der ein Vielseitigkeitswettkampf , bestehend aus sechs Disziplinen (Pendelstaffel, Hochsprung, Zonenweitsprung, Tennisringwurf, Medizinballstoßen und 8-Minuten-Lauf), bei denen jeweils fünf Mädchen und Jungen der Mannschaft antreten müssen, sehr motiviert. + Insgesamt nahmen 9 Schulmannschaften aus dem Kreis Höxter an diesem Wettkampf teil. Mit hervorragenden Leistungen konnte sich unsere Mannschaft gegen 7 andere Mannschaften des Kreises durchsetzen. Vor der letzten Disziplin (8-Minuten-Lauf) lag unsere Mannschaft mit brillanten Leistungen in den Technikdisziplinen unangefochten auf Platz 1. Im 8-Minuten-Lauf konnte die Mannschaft der Brede (Brakel) durch ein sehr starkes Rennen viele Punkte aufholen und somit erreichten beide Mannschaften letztendlich die gleiche Punktanzahl. 

Die Vorbereitung auf die Kreismeisterschaften erfolgte im Rahmen des Sportunterrichts und kurz vor dem Wettkampf auch in den Pausen durch Maria Behler und Christiane Rüther-Kluwe. Nach der Erstplatzierung auf Kreisebene wird unsere Schule bei den Westfalenmeisterschaften im September in Bünde antreten.

Foto: Christiane Rüther-Kluwe

Sonntag, 02. Juni 2019 19:05 Uhr

Daseburg (red). In eine hervorragende Ausgangsposition haben sich die Fußballer des SV 21 Steinheim am heutigen Sonntag im ersten Relegationsspiel für den Aufstieg erspielt. Gegen die Reserve der Kreisstädter aus Höxter siegte Steinheim in Daseburg mit 3:0. Eine Minute vor dem Pfiff zur Halbzeitpause konnte Marius Nolte per Kopf die 1:0-Führung für Steinheim erzielen. Rund zehn Minuten nach Wiederanpfiff vollendete Ismail Musayer einen Konter für die Steinheimer zum 2:0. Vier Minuten vor dem Ende der Partie durften sich die Steinheimer Zuschauer sogar über das 3:0 durch Mahmut Abdioglu freuen. Am 6. Juni treffen nun der SV Daseburg und der SV Höxter II in Steinheim aufeinander, bevor die siegreichen Steinheimer am 13. Juni gegen Daseburg spielen werden.

Panorama
Mittwoch, 26. Juni 2019 10:52 Uhr
Reggae im Hanffeld
Montag, 20. Mai 2019 09:51 Uhr

NRW (red). 75 Prozent der rund 150 wichtigsten Nutzpflanzen auf der Welt profitieren von der Bestäubung durch Bienen und andere Insekten. Aber Biene ist nicht gleich Biene. Während bei den gezüchteten Honigbienen die Zahl der Völker in menschlicher Obhut steigt, nimmt die Zahl ihrer wildlebenden Verwandten – deutschlandweit ca. 560 verschiedene Arten – über die Jahre deutlich ab. Laut der Roten Liste bedrohter Tierarten sind in Nordrhein-Westfalen über 50 Prozent der Wildbienen und Wespen gefährdet. Aber gerade die Wildbienen sind entscheidend für die Bestäubung etwa von Obstbäumen, denn sie fliegen im Gegensatz zur Honigbiene immer, so auch bei kühlfeuchtem Frühlingswetter.

Zum morgigen Weltbienentag erklärt Umweltministerin Ursula Heinen-Esser: "Weniger Wildbienen, bedeuten weniger Obsternten, weniger Blütenpflanzen, weniger Singvögel und damit weniger Vielfalt insgesamt. Diese Negativkette müssen wir gemeinsam durchbrechen, das liegt in unserem ureigenen Interesse. Die Bewahrung der biologischen Vielfalt ist Kernanliegen der nordrhein-westfälischen Umwelt- und Naturschutzpolitik. Dies gilt insbesondere für die Bienen. Sie sind Bestandteil unsere Lebensversicherung der Artenvielfalt."

Der Verlust von Lebensräumen etwa durch intensive Flächennutzung infolge von Bebauung, Land- und Forstwirtschaft, Änderungen des Nährstoff- und Wasserhaushalts sowie Bodenschatzgewinnung, sowie der Einfluss des Klimawandels und gebietsfremde, invasive Arten setzen nicht nur den Wildbienen zu, sondern die gesamte Artenvielfalt unter Druck. Heinen-Esser: "Wir müssen zweigleisig fahren: Einerseits müssen wir die bereits bekannten Ursachen angehen und andererseits müssen wir durch den Aufbau solider Forschung noch offene Fragen klären. Beides müssen wir parallel tun."

Bereits 2017 startete NRW als erstes Bundesland eine Langzeitstudie zum Insektenschwund: Bis Ende 2022 wird auf 120 Probeflächen die aktuelle Situation blütenbestäubender Insekten überprüft, ein gemeinsames Forschungsvorhaben mit der Universität Osnabrück wird den kommenden drei Jahren die statistisch valide Datengrundlage für weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Insektenrückgangs ermitteln. Am 03. Juni findet mit Ministerpräsident Armin Laschet und Umweltministerin Heinen-Esser ab 11:00 Uhr in den Düsseldorfer Rheinterrassen der Kongress "Insekten schützen – Artenvielfalt bewahren" statt.

 

Samstag, 18. Mai 2019 11:47 Uhr

NRW (red). 16.000 Tonnen Müll sind es im Jahr, die rechts und links von Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen und auf den Parkplätzen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Straßen.NRW-Meistereien und beauftragten Firmen eingesammelt werden. Eine Sisyphos-Arbeit, glaubt man den Männer und Frauen in der leuchtend orangenen Warnkleidung, die oft dicht neben der Fahrbahn mit der Müllzange unterwegs sind: "Wir säubern eine Fläche und kaum sind wir weg, fliegen die nächsten Flaschen und Tüten aus dem Fenster", ist Stefan Hübner, Kolonnenführer und seit 33 Jahren Straßenwärter der Autobahnmeisterei Lüdenscheid, genervt.

Tütenweise Hausmüll auf den Rastplätzen

Nicht nur den Straßenwärterinnen und Straßenwärter "stinkt" der Müll. Auch viele Verkehrsteilnehmer nervt der Dreck. Da raten Plakate am Straßenrand zur Pause, auch das Auto selbst meldet sich mit einer stilisierten Kaffeetasse und mahnt eine Rast an. Nur beim kurzen Stopp an einem Parkplatz ist sofort zu sehen: Es waren schon andere da und die haben ihren Müll einfach liegen gelassen. Der Ort für eine entspannte Pause sieht anders aus. "Gerade dort, wo es keine Bewirtschaftung gibt, bleibt vieles liegen", weiß Jens Kaminski, Betriebsdienstleiter der Straßen.NRW-Autobahnmeisterei Lüdenscheid. Sein Team fährt im wöchentlichen Rhythmus die Rastplätze an und säubert sie. Allerdings: Was die Straßen.NRW-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufsammeln, ist längst nicht nur Reisebedarf. Tütenweise stapelt sich der Hausmüll neben den bereitstehenden Abfalltonnen. Und auch auf den Wiesen zwischen den Parkbuchten und rings um die Sitzgelegenheiten finden sich die prall gefüllten Müllsäcke. "Oft wird es wohl im Vorbeifahren einfach aus dem LKW oder Auto geworfen."

Zwei Mal in der Woche leert eine Vertragsfirma die Müllbehälter auf den Parkplätzen. In den Ferien werden die Müllbehälter sogar dreimal wöchentlich geleert. Eine Grundreinigung steht eigentlich einmal im Jahr an. Doch das reicht vor allem in den Ballungsgebieten kaum aus. Denn das blaue Schild "Rastplatz bitte sauber halten" wird von zu vielen ignoriert.

Rentner sammelt am Radweg Müll ein

Was auf den Rastplätzen rücksichtslos in die Umwelt geworfen wird, ist schon ein großer Müllberg. Doch auch rechts und links der Straßen und Radwege sammeln sich Flaschen, Kaffeebecher und Verpackungen von Hamburger und Co. Willi Klauke gehört nicht zum Team von Straßen.NRW, ist aber dennoch vor allem im Frühjahr unterwegs, um die Natur vom Müll zu befreien. 15.000 Kilometer hat der Rentner in den vergangenen zwei Jahren mit dem Fahrrad zurückgelegt – überwiegend im Sauerland. Immer im Blick: der Müll in den Böschungen. In einer langen Mail an Straßen.NRW hat er aufgelistet, was er in nur drei Tagen zusammengesammelt hat: 120 Bierflaschen, 60 Wein-, Sekt- oder Schnapsflaschen, 90 PET-Flaschen, 200 Getränkedosen und jede Menge Flachmänner. Das war Februar 2018. In diesem Frühjahr war es ein Mehrfaches, was er aus den Gräben und Böschungen entfernte. Allein an einem Parkplatz kamen 62 Wein und Sektflaschen, dazu Flachmänner, Piccolofläschchen und drei Eimer sonstiger Müll zusammen. Mit dem Rad hat der Rentner das nicht mehr einsammeln können: Er kam ein zweites Mal mit dem Auto zum Müllentsorgen. 

Straßen.NRW-Direktorin appelliert an Verkehrsteilnehmer

Klauke appelliert in seinem Schreiben an den Straßenunterhaltungsdienst und wünscht sich mehr Aktivität. Ein Wunsch, der mit den vielfältigen Aufgaben der Straßen.NRW-Meistereien, allerdings kaum zu vereinbaren ist. Das bundesweit gültige Leistungsheft für die Arbeiten der Straßenunterhaltung sieht für "Leistung 4.21: Abfälle und Müllablagerungen entlang der Strecke einsammeln und entsorgen" den Turnus "1" vor. Das bedeutet, dass einmal pro Jahr gereinigt werden kann. "Auch wenn wir die Notwendigkeit sehen, häufiger zu reinigen, bleibt dafür kaum Spielraum", sagt die Direktorin von Straßen.NRW, Elfriede Sauerwein-Braksiek. Sie kann die Anliegen von Bürgern gut verstehen, allerdings "liegt unser Hauptaugenmerk auf der Verkehrssicherheit, da hat die Abfallbeseitigung nicht oberste Priorität." Die Chefin des Landesbetriebes und vor allem all die Straßenwärterinnen und Straßenwärter, die täglich auf der Strecke unterwegs sind, appellieren darum an alle Verkehrsteilnehmer, selbst Verantwortung zu übernehmen und Rastplatz und Straße ein wenig wie den eigenen Vorgarten zu behandeln. Und wer würde dort Kaffeebecher und Cola-Flasche entsorgen? 

Hintergrund

  • Speisereste im Müll stellen ein ganz besonderes Problem dar. Denn sie können zur Verbreitung der Afrikanischen Schweinepest beitragen. Seit 2014 breitet sich diese hochansteckende Tierseuche nach Angaben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Europa aus. Fleisch oder Fleischerzeugnisse von infizierten Tieren können diese Krankheit übertragen. Reisende oder Fernfahrern sollten Speisereste deshalb an Tankstellen, Raststätten oder Autobahnparkplätzen nicht achtlos wegwerfen.
  • Jedes Jahr fallen rund 80.000 Personenstunden für das Einsammeln der Abfälle an. Das entspricht ungefähr 50 Vollarbeitskräften. Allerdings erledigt Straßen.NRW nicht alle Tätigkeiten im Zusammenhang mit Müll durch eigenes Personal. Zum Teil beauftragt der Landesbetrieb auch Fremdfirmen.
  • Pro Jahr kostet es knapp sieben Millionen Euro, diese "Fremdabfälle" zu entsorgen. Im Gegensatz zu den Kommunen kann Straßen.NRW diese Ausgaben nicht über Gebühren refinanzieren. Sie gehen damit vollständig zu Lasten anderer wichtiger Aufgaben.
  • Müll und Mähen passen nicht zusammen. Auch wenn in der Regel im Vorfeld der Grünpflege Müll eingesammelt wird, bleibt einiges im dichten Gras verborgen und wird vom Mäher geschreddert. Vor allem Plastikabfälle werden so zum Umweltproblem.

Foto: Straßen.NRW

Montag, 25. März 2019 08:25 Uhr

Bielefeld (red). Die Akademie der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) hat ihr Weiterbildungsprogramm Frühjahr/Sommer 2019 pünktlich zum Frühjahrsbeginn veröffentlicht. Die Broschüre bietet einen Überblick über rund 350 Weiterbildungsmaßnahmen für Fach- und Führungskräfte im kaufmännischen und gewerblich-technischen Bereich. Zusätzlich zu rund 40 neuen Themen werden auch wieder beliebte Zertifikatslehrgänge wie ‚Online-Markteting-Manager/-in (IHK)‘ oder ‚Fachkraft (IHK) für betriebliches Rechnungswesen‘ angeboten. Als besonderes Highlight im ersten Halbjahr bietet die IHK-Akademie Ostwestfalen am 16. Mai erstmalig den ‚IHKKongress Office Management‘ an: mit spannenden Workshops und vielfältigen Impulsen für die Kommunikations-Drehscheibe Sekretariat.

Weitere Programmbestandteile sind Lehrgänge und Seminare im IT-Bereich sowie die traditionellen Vorbereitungslehrgänge auf IHK-Fortbildungsprüfungen, beispielsweise zum/zur Industriemeister/-in, Handelsfachwirt/-in, oder Geprüfte/-n IT-Projektleiter/-in. Interessenten können die kostenlose Broschüre unter der Telefonnummer 0521 554-300 anfordern oder im Internet unter www.ihk-akademie.de herunterladen. Informationen zu weiteren Trägern, die auf eine IHK-Abschlussprüfung vorbereiten, sind unter www.wis.ihk.de im Internet abrufbar.

Foto: red

Mittwoch, 30. Januar 2019 08:31 Uhr

NRW (red). Das Risiko eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Nordrhein-Westfalen ist nach wie vor hoch. Daher fordert das Umweltministerium weiterhin zu einem achtsamen und aufmerksamen Verhalten auf. "Die Gefahr der Einschleppung ist nach wie vor hoch. Es ist sehr wichtig, dass sich alle so verantwortungsbewusst wie möglich verhalten, um einen Ausbruch hierzulande zu verhindern. Gleichzeitig müssen wir bestmöglich auf einen Ausbruchsfall vorbereitet sein", sagte Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann. Um im Falle eines Ausbruchs der ASP im Wildschweinbestand noch besser eingreifen zu können, hat das Umweltministerium jetzt einen Rahmenvertrag mit einem privaten Dienstleister, der Wildtierseuchen-Vorsorge-Gesellschaft mbH (WSVG), abgeschlossen. Sie soll im Ausbruchsfall die betroffenen Kommunen unmittelbar unterstützen und – bis auf die Entnahme der Wildschweine – vor Ort alle notwendigen Arbeiten erledigen. Dies umfasst etwa die Absperrung einer Kernzone sowie die intensive Suche nach verendeten Wildschweinen und deren Bergung. 

Gegründet wurde die WSVG vom Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband, dem Rheinischen Landwirtschaftsverband, der Landwirtschaftskammer NRW, dem Landesjagverband NRW sowie den Raiffeisengenossenschaften. Mit dem Rahmenvertrag steht den Kreisen und kreisfreien Städten des Landes nun ein weisungsgebundener Dienstleister zur Verfügung, der im Ausbruchsfall sofort handlungsfähig ist. "Mit dem Vertrag betreten wir Neuland. Weder in Deutschland noch in der EU kennen wir eine vergleichbare Struktur. Damit schaffen wir für ganz Nordrhein-Westfalen eine schlagkräftige, effektive und landesweit einheitliche Institution zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest", sagte Bottermann. Damit die Bejagung der Wildschweinebestände durch die Jägerschaft weiterhin intensiv erfolgt, baut das Land Hürden ab und übernimmt auch im Jahr 2019 die Untersuchungskosten auf Trichinen für in Nordrhein-Westfalen erlegte Wildschweine. Darauf wies Umweltministerin Ursula Heinen-Esser heute erneut im Rahmen ihres Besuchs der Jagdmesse Jagd und Hund in Dortmund hin. Dafür wurden bis zu 600.000 Euro in den Haushalt eingestellt. "Dieses Geld ist gut investiert", so Dr. Bottermann. "Denn damit wird erreicht, dass das Fleisch von Wildschweinen sicher ist und dass durch eine Reduktion der Wildschweinebestände die Gefahr einer Ausbreitung der ASP verringert wird."

Bei aller Vorsorge für einen Ausbruchsfall – primäres Ziel ist und bleibt es, einen Ausbruch durch umsichtiges Verhalten zu verhindern. So kann der Erreger vor allem Nahrungsmittel, wie zum Beispiel ein achtlos entsorgtes Wurstbrot aber auch über Kleidung oder Autoreifen übertragen werden. Insbesondere Jägerinnen und Jäger, Försterinnen und Förster, Reisende, Fernfahrende, Waldbesuchende sowie vor allem auch Tierhalterinnen und Tierhalter sind dazu aufgerufen, von Jagdreisen in aktuelle Ausbruchsgebiete abzusehen, keine Lebensmittelreste in für Wildschweine zugängliche Mülleimer zu entsorgen sowie Biosicherheitsmaßnahmen in den Schweine haltenden Betrieben strikt einzuhalten.

Eine von Umweltministerin Ursula Heinen-Esser einberufene Sonder-Arbeitsgruppe tagt regelmäßig, um die aktuelle ASP-Lage fortlaufend zu bewerten und Maßnahmen abzustimmen. Die Vorsorgemaßnahmen zur Verhinderung eines Ausbruchs und Vorbereitungsmaßnahmen auf einen möglichen Ausbruch in Nordrhein-Westfalen wurden forciert. Unter Vorsitz Nordrhein-Westfalens hatten Bund und Länder im Rahmen der Agrarministerkonferenz ein koordiniertes Vorgehen vereinbart. Inzwischen sind Änderungen von Bundesgesetzen in Kraft treten, die es beispielsweise ermöglichen, Gebiete abzusperren, Personen- und Fahrzeugverkehr einzuschränken und vermehrte Fallwildsuche anzuordnen.

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